Hannes Jaenicke (c) CarstenSander

Schauspieler Hannes Jaenicke (c) Carsten Sander

Überrascht hat uns das Ergebnis unserer jüngsten Meinungsumfrage nicht. In Sachen Umwelt und Klima engagierte Prominente haben bei den Bürgerinnen und Bürgern bessere Karten als das Spitzenpersonal der Politik.

TV-Star Hannes Jaenicke, Moderator Günter Jauch und Rapper Thomas D. von den Fantastischen Vier belegen die ersten drei Plätze bei der Frage nach der Glaubwürdigkeit ihres Engagements. Abgeschlagen belegen „Klimakanzlerin“ Angela Merkel, der SPD-Vorsitzende und Ex-Umweltminister Sigmar Gabriel sowie der CSU-Vorsitzende Horst Seehofer die letzten Plätze.

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Gastbeitrag von Kathrin Moosdorf, stellvertr. Vorsitzende des Deutschen Bundesjugendringes (DBJR) und verantwortlich für das Themenfeld Nachhaltigkeit.

Kathrin Moosdorf, Vorsitzende des DBJR

Kathrin Moosdorf, Vorsitzende des DBJR

Die Jugendverbände und Jugendringe im Deutschen Bundesjugendring beschreiben mit einer Position ihre Vorstellung einer generationengerechten Energiepolitik.  Die Folgen der deutschen Energiepolitik werden bisher auf die Schultern kommender Generationen geladen. Energiepolitik muss aber ein hohes Maß an Gerechtigkeit für alle aktuellen und künftigen Generationen gewährleisten. Kinder und Jugendliche sind in der Diskussion um eine generationengerechte Energiepolitik wichtige Akteure. Ihre Vorstellung und ihre Ideen müssen ernstgenommen werden. Eine Energiepolitik, die den Wandel von fossilen Brennstoffen zu regenerativen Energiequellen gestaltet, fördert nicht nur Gerechtigkeit für die in Deutschland lebenden Generationen. Sie stabilisiert auch das ökologische, soziale, und wirtschaftliche Gefüge der Welt.

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Unser Gastautor: Michael Müller

Unser Gastautor: Michael Müller

Der Wahlausgang in NRW hat einmal mehr die Unsicherheit und Instabilität widergespiegelt, die auch unser Land prägt. Eine eindeutige Linie, wie neue und dauerhafte Stabilität möglich wird, ist bisher nicht erkennbar. Kein Wunder, denn wir leben in einer Zeit des Umbruchs, in der das Alte nicht mehr funktioniert, aber das Neue erst entwickelt werden muss. Deshalb sind es spannende, aber auch schwierige Zeiten. Der Ausgang ist offen. Neue Chancen eröffnen sich, aber auch die Gefahr eines tiefen Absturzes.

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Die Menschenkette vom vergangenen Wochenende hat ein wirklich starkes Signal gegen längere AKW-Laufzeiten an die Regierung gesetzt – jetzt muss die schwarz-gelbe Politik nur noch zuhören…

Die Befürworter der Laufzeitverlängerung haben schon seit langem „Dollarzeichen in den Augen“, wenn sie leichthin davon reden, die gigantischen Zusatzgewinne der Atomkonzerne „halbe-halbe“ brüderlich zu teilen. Hört sich fair an – ist es aber nicht!

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Die Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen naht. Gerade einmal vier Wochen sind es noch bis zum Wahltermin. Es wird eine Landtagswahl, die auch in der Frage der Atompolitik zur Richtungsentscheidung wird. Denn verliert die schwarz-gelbe Koalition die Wahl in Nordrhein-Westfalen, verliert sie auch die Mehrheit im Bundesrat. Und an dieser Mehrheit hängt auch die Änderung des Atomausstiegsgesetzes.

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