Der Mini-Frosch aus Ecuador

Der Mini-Frosch aus Ecuador

Weitere 100 Hektar Regenwald gekauft und geschützt

Mary Ellen Fieweger, Herausgeberin der Intag-Zeitung, hat einen neuen Regenwaldbericht für uns und unsere Kunden geschrieben.  In dem Bericht beschreibt sie die Entwicklungen des Projekts und Neuigkeiten – wie diesmal die Entdeckung eines Mini-Froschs – aus der Region. Die erste erfreuliche Nachricht: Das LichtBlick-Schutzgebiet wächst  und wächst. Im August konnten erneut 100 Hektar Regenwald gekauft und so unter Schutz gestellt werden. Der durch LichtBlick finanzierte Gemeindeschutzwald ist somit auf 2261 Hektar angewachsen.

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Gastbeitrag von Kathrin Moosdorf, stellvertr. Vorsitzende des Deutschen Bundesjugendringes (DBJR) und verantwortlich für das Themenfeld Nachhaltigkeit.

Kathrin Moosdorf, Vorsitzende des DBJR

Kathrin Moosdorf, Vorsitzende des DBJR

Die Jugendverbände und Jugendringe im Deutschen Bundesjugendring beschreiben mit einer Position ihre Vorstellung einer generationengerechten Energiepolitik.  Die Folgen der deutschen Energiepolitik werden bisher auf die Schultern kommender Generationen geladen. Energiepolitik muss aber ein hohes Maß an Gerechtigkeit für alle aktuellen und künftigen Generationen gewährleisten. Kinder und Jugendliche sind in der Diskussion um eine generationengerechte Energiepolitik wichtige Akteure. Ihre Vorstellung und ihre Ideen müssen ernstgenommen werden. Eine Energiepolitik, die den Wandel von fossilen Brennstoffen zu regenerativen Energiequellen gestaltet, fördert nicht nur Gerechtigkeit für die in Deutschland lebenden Generationen. Sie stabilisiert auch das ökologische, soziale, und wirtschaftliche Gefüge der Welt.

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Professor Olav Hohmeyer

Professor Olav Hohmeyer

Professor Olav Hohmeyer von der Universität Flensburg ist Autor der Studie „2050. Die Zukunft der Energie.“, die LichtBlick heute in Berlin veröffentlicht. Er gehört dem Umweltrat der Bundesregierung an und ist Mitglied des UN-Weltklimarats. Wir haben mit ihm über die Ergebnisse seiner Studie gesprochen.

Ab wann kommt aus den Steckdosen der Deutschen nur noch Ökostrom?

Hohmeyer: Wenn wir wollen, ab 2030. Da viele konventionelle Kraftwerke aber noch einige Zeit laufen, verlangsamt sich der Ausbau der erneuerbaren Energien. Darum werden wir erst Mitte des Jahrhunderts vollständig umstellen.

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Heute ist in der Financial Times ein Kommentar  mit dem Titel “die Atomfarce” (Autor: Andreas Theyssen) erschienen. Der Kommentar bringt nicht nur die Absurdität der momentanen Atomdebatte exakt auf den Punkt, sondern ist auch eine reine Lesefreude. Daher ist er heute unser Lesetipp!

Der Anfangssatz hier schonmal als Vorgeschmack:  “Ein uns lieb gewordenes Erdenwesen ist in Gefahr. Es ist meist knuddelig rund, schmutzt nicht – zumindest nicht so, dass man es sieht -, und sieht einfach strahlend schön aus. Zu finden ist es oft in landschaftlich reizvoller Umgebung, und vor allem ist es nützlich wie die gemeine Milchkuh: Es gibt Strom.”

Der FTD-Kommentar: die Atomfarce

Wussten Sie schon, dass sich das diesjährige Wissenschaftsjahr 2010* genau wie wir seit unserer Gründung der „Zukunft der Energie“ widmet? Die Internetseite des Wissenschaftsjahres, hunderte von Veranstaltungen, Projekte und Ausschreibungen geben dieses Jahr insbesondere Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit sich intensiv mit der Energieversorgung von morgen auseinanderzusetzen.  

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Beitrag von Jasmin Betker, Kundenmanagement

Ein turbulenter Morgen

Morgens, 7:15 Uhr in der Grundschule Thadenstraße, Hamburg-Altona: “He, gib mir mal die Schoko-Creme rüber“ ruft die kleine Nele, 9 Jahre alt dem gleichaltrigen Tim aus ihrer Klasse zu. „Kann ich noch eine Scheibe Brot haben?“, schreit der 10-jährige Moritz aus der vierten Klasse dazwischen. Eine Szene vom Kinderfrühstück in der Thadenstraße, das  der Verein “Hilfe für das Leben e.V.” organisiert und das 20 LichtBlicker ehrenamtlich unterstützen. Zum Frühstück kommen Kinder aus den Klassen 2, 3 und 4. Viele von ihnen kommen ohne Frühstück in die Schule. Klar, dass darunter häufig die Konzentration leidet. Sehr sinnvoll, dass der Verein „Hilfe für das Leben e.V“ hier seit einiger Zeit ein regelmäßiges Schulfrühstück anbietet. 

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Die Badische Zeitung verweist diese Woche auf einen in der öffentlichen Debatte vernachlässigten finanziellen Effekt der Laufzeitverlängerung, der wohl nicht nur für EnBW gilt, sondern für alle vier Atomkonzerne in Deutschland: Neben den Profiten aus  der Stromproduktion würden die Atomkonzerne bei einer Laufzeitverlängerung auch von milliardenschweren, gut verzinsten Rückstellungen für den Rückbau der Atommeiler profitieren. Diese Tatsache unterstreicht nochmals aus anderer Perspektive, welche vielfältigen schädlichen Auswirkungen ein Abrücken vom Atomkonsens für den Wettbewerb hätte.

Von Nadine Bethke, bei LichtBlick zuständig für Finanzen

Welche Geschichte verbirgt sich eigentlich hinter den Produkten, die wir tagtäglich konsumieren und was passiert mit ihnen, wenn wir sie nicht mehr benötigen? Mit diesen und ähnlichen Fragen beschäftigt sich die amerikanische Umweltaktivistin und Moderatorin Annie Leonard bereits seit Jahren. Ich selbst wurde auf sie und ihr Buch „The story of stuff“ erstmalig durch Youtube aufmerksam. In ihrem Video „The story of bottled water“ beschreibt die Autorin zum Beispiel einprägsam und verständlich den Konsumkreislauf von Wasser in PET-Flaschen (die unkaputtbare Mehrwegflasche). Und offenbart damit spielerisch aber deutlich die  Absurdität des weltumspannenden Konsumkreislaufes des Produkts. Ohne belehrend zu sein, schafft sie es in diesem kleinen Film, den kompletten Wirtschaftszyklus in Frage zu stellen.

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Die LichtBlick-IT-Abteilung meldet sich zu Wort (Autorin: J. Dumke)

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Wer nun allein bei der Erwähnung einer solchen Abteilung unwillkürlich an drei lichtscheue Freaks denkt, die im Keller vor verstaubten Monitoren und verklebten Tastaturen sitzen, literweise Kaffee trinken, karierte Strickpullunder tragen und nichts von der Realität „da draußen“ mitkriegen, der liegt selbstverständlich falsch.

Das einzige, was eventuell stimmen mag, ist, dass wir den höchsten durchschnittlichen Pro-Kopf-Kaffeeverbrauch der Firma haben – müsste man mal nachprüfen. Das wäre dann aber auch schon alles. Wir sitzen in denselben Büroräumen wie alle anderen Hamburger LichtBlicker auch. Wir haben sogar Pflanzen! Und teilweise hängen tatsächlich – man glaubt es kaum – Bilder an unseren Bürowänden. Wir sind in der Lage mit der „Außenwelt“ zu kommunizieren, ohne dass unser Gegenüber ein Abkürzungsverzeichnis im Kopf und einen Informatik-Englisch-Kurs absolviert haben muss. Unsere Hauptbeschäftigung besteht keinesfalls darin, den lieben langen Tag starr auf den Bildschirm blickend auf die Tastatur einzuhämmern – IT ist heutzutage viel mehr.

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Aufgrund der Kooperation mit der Wirtschaftsgesellschaft der Kirchen in Deutschland mbH zählen zahlreiche Kirchenkreise und Kirchengemeinden zu unserem Kundenstamm.Da ich diese Kooperation mit betreue, freute ich mich sehr, als mir eine Kollegin vor einigen Tagen die Stellungnahme „Kirche, Kernenergie, Klimawandel“ des Forschungsinstituts für Philosophie Hannover (einer Einrichtung des Bistums Hildesheim) zusendete. Mir gefiel die Stellungnahme auf  Anhieb wegen der klaren, eingängigen Sprache. Ich beschloss, mit dem Mitverfasser der Stellungsnahme, Dr. Eike Bohlken – Assistent am Forschungsinstitut, Privatdozent für Philosophie an der Universität Tübingen und früherer Bassist der Band Blumfeld – in Kontakt zu treten. Wir führten ein angenehmes Telefongespräch, in dem ich ihn um eine Zusammenfassung für das Blog bat.

Achim Vogt, LichtBlickBlog-Autor

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