Abendlicht am Hamburger Rathausmarkt (c) Creative Commons

Wir haben nachgefragt und sind einigermaßen überrascht: 67 Prozent der Bundesbürger halten Einschränkungen bei der nächtlichen Straßenbeleuchtung für eine sinnvolle Möglichkeit, Energie zu sparen. Allerdings – so betonen viele Bürgerinnen und Bürger – müsse darauf geachtet werden, dass besonders belebte Straßen weiterhin gut ausgeleuchtet werden. Nur ganze 33 Prozent der Befragten lehnen Einschränkungen bei der öffentlichen Beleuchtung generell ab. Sie befürchten, weniger Licht auf den Straßen könnte ihre Sicherheit gefährden.

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Quelle: dena

Schritt für Schritt knipst die EU die Glühlampen aus. Nach dem Verbot von 100- und 75-Watt-Lampen ist ab heute auch der Verkauf von 60-Watt-Birnen untersagt. 2012 folgt dann das Aus für 40-, 25- und 15 Watt-Modelle.  Mit dem Umstieg auf alternative Leuchtmittel wird das Klima entlastet. Und Verbraucher können viel Geld sparen.

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Prof. Dr. Maximilian Gege

Prof. Dr. Maximilian Gege, Vorsitzender B.A.U.M. e.V.

Prof. Dr. Maximilian Gege ist Vorsitzender von B.A.U.M. e.V., dem Unternehmerverband für nachhaltiges Wirtschaften, dem auch LichtBlick angehört. Gege schreibt im LichtBlickBlog über die Energiesparmöglichkeiten privater Haushalte.

Hamburg hat mit der Ernennung zur „Umwelthauptstadt 2011“ eine bedeutende Auszeichnung erhalten. „European Green Capital“ zu sein, ist eine hohe Ehre. Gleichzeitig stellt der Titel aber auch eine Herausforderung dar. Gezielter Klimaschutz, um das hochgesteckte CO2-Reduktionsziel von 80% bis zum Jahr 2050 auch tatsächlich zu erreichen, sollte nicht nur in diesem Jahr in Hamburg absolute Priorität haben.

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Gastbeitrag von Kathrin Moosdorf, stellvertr. Vorsitzende des Deutschen Bundesjugendringes (DBJR) und verantwortlich für das Themenfeld Nachhaltigkeit.

Kathrin Moosdorf, Vorsitzende des DBJR

Kathrin Moosdorf, Vorsitzende des DBJR

Die Jugendverbände und Jugendringe im Deutschen Bundesjugendring beschreiben mit einer Position ihre Vorstellung einer generationengerechten Energiepolitik.  Die Folgen der deutschen Energiepolitik werden bisher auf die Schultern kommender Generationen geladen. Energiepolitik muss aber ein hohes Maß an Gerechtigkeit für alle aktuellen und künftigen Generationen gewährleisten. Kinder und Jugendliche sind in der Diskussion um eine generationengerechte Energiepolitik wichtige Akteure. Ihre Vorstellung und ihre Ideen müssen ernstgenommen werden. Eine Energiepolitik, die den Wandel von fossilen Brennstoffen zu regenerativen Energiequellen gestaltet, fördert nicht nur Gerechtigkeit für die in Deutschland lebenden Generationen. Sie stabilisiert auch das ökologische, soziale, und wirtschaftliche Gefüge der Welt.

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Wärmebildaufnahme von Gebäude

Wärmebildaufnahme eines Gebäudes - Creative Commons Lizenz

Seit einigen Jahren bietet LichtBlick Tipps, Anreize und Werkzeuge rund ums Energiesparen. Sie fragen sich jetzt vielleicht warum? Und denken sich insgeheim, dass ein Energieunternehmen, das seine Kunden zum Stromsparen aufruft, Ihnen vorkommt wie ein Konditor, der an der Kuchentheke Diättipps gibt? Oder wie ein Autohersteller, der seine Kunden dazu aufruft lieber zu Fuß zu gehen? Sprich kurz und knapp ausgedrückt: dass das ein riesiger Widerspruch ist? Warum LichtBlick seine Kunden dazu motiviert Energie einzusparen und warum das meiner Ansicht nach am Ende doch Sinn macht, dazu nun:

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ÖKOPROFIT Rezertifizierung in der Hamburger Handelskammer

In diesen Tagen sind wir bei einer Preisverleihung in der Hamburger Handelskammer von ÖKOPROFIT (ÖKOlogisches PROjekt Für Integrierte UmweltTechnik) für unser Umwelt- management bereits das 2. Mal rezertifiziert worden.

Das von den Behörden für Umwelt- und von der Wirtschaftsbehörde geförderte Programm unterstützt Betriebe bei der Umsetzung Kosten senkender Umweltmaßnahmen.

Das wir diesen Preis bekommen, ist ein Verdienst unseres sehr engagierten LichtBlick-Umweltteams. „In zehn Workshops haben wir zunächst zusammen mit anderen Betrieben wichtige und interessante Umweltthemen bearbeitet. In einem zweiten Schritt hat unser Team dann eigene praxisnahe Maßnahmen erarbeitet, um die Umweltkosten zu senken“, erklärt mir Ute Kretschmann aus dem Umweltteam. Wem es dann auch gelingt, die Ideen zu verwirklichen, wird am Ende von ÖKOPROFIT ausgezeichnet.

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ZuhauseKraftwerk

ZuhauseKraftwerk und Wärmespeicher

Warum gab es virtuelle Kraftwerke, die aus kleinen Blockheizkraftwerken (BHKW) zusammengesetzt sind, nicht schon viel früher? Die BHKW-Technologie und Gebäude mit dem entsprechenden Wärmebedarf gibt es schon, seit wir denken können. Auch die Leipziger Börse mit all ihren Vermarktungsmöglichkeiten für Stromprodukte sowie die KWK-Förderung existieren schon seit fast 20 Jahren.

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Energiesparlampe

(CC-BY-SA Armin Kübelbeck) http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:Kuebi

Regulierungswut oder überfällige Maßnahme?

Die Meinungen über die EU-Richtline zur schrittweisen Abschaffung von Glühlampen sind vielerorts gespalten. Über das Erscheinungsbild eines mit Energiesparleuchten bestückten Kronleuchters wird zwar nahezu einhellig geurteilt, doch ein genauer Blick auf die Vorteile von Energiesparleuchten lohnt sich. Seit dem 01. September 2009 dürfen zunächst keine Glühlampen von mehr als 80 Watt in den Handel gebracht werden. Schrittweise wird die “Wattzahl” von im Handel erhältlichen Glühlampen reduziert. Der gestaffelte Ausstieg soll bis 2012 vollzogen sein, bis schließlich Glühlampen mit einer Leistungsaufnahme von etwa 10 Watt verbleiben. Ein Ausstieg auf Raten.

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