SCHWARMENERGIE

Veranstaltungszentrum Jerusalemkirche heizt mit ZuhauseKraftwerken

Die Berliner Jerusalemkirche heizt jetzt mit einem ZuhauseKraftwerk, Foto: Besondere Orte
Die Berliner Jerusalemkirche heizt jetzt mit einem ZuhauseKraftwerk, Foto: Besondere Orte

LichtBlick betreibt intelligent gesteuerte und dezentrale ZuhauseKraftwerke in deutschen Kellern ein. 450  Anlagen wurden bereits installiert, 73 davon in Berlin. Drei dieser Berliner Kraftwerke heizen seit Herbst 2011 Seminar- und Tagungsräume der zwischen Checkpoint Charlie und Jüdischem Museum gelegenen Jerusalemkirche.

Tim Rössle ist Geschäftsführer der Umweltforum Berlin  Auferstehungskirche GmbH. Er und seine Mitarbeiter von der Agentur „Besondere Orte“ haben die Jerusalemkirche vor gut vier Jahren zu einem Veranstaltungsort umgestaltet. Dort wo früher  Andachten und Gottesdienste stattfanden, werden heute Konferenzen, Tagungen, Empfänge und Parlamentarische Abende veranstaltet.

Bewegte Geschichte

Fragt man Tim Rössle nach dem Besonderen der Jerusalemkirche, bekommt man einen interessanten Teil der Berliner Geschichte erzählt. Vor dem 2. Weltkrieg stand die Kirche teilweise auf der Fläche, wo später das Axel-Springer-Gebäude errichtet wurde und seitdem die Redakteure von BILD oder WELT  ihre  Artikel schreiben. Bedingt durch die Ausbreitung des Zeitungsviertels und den Wegzug der Wohnbevölkerung schrumpfte die Anzahl der Gemeindemitglieder im 20. Jahrhundert rapide, weshalb die NS-Regierung  die Kirche in den vierziger Jahren an die rumänisch – orthodoxe Kirchengemeinde verkaufte. Bei einem Luftangriff wurde sie fast vollständig zerstört. Ende der sechziger Jahre errichtete die evangelische Kirche den Neubau, in dessen Keller vor einigen Monaten die Mini-Kraftwerke von LichtBlick installiert wurden.

Ein umweltfreundlicher Veranstaltungsort

Tim Rössle machte aus der Glaubensstätte, die nach wie vor als Kirche geweiht ist, einen „besonderen und umweltfreundlichen Veranstaltungsort“. In den Jahren davor gestaltete er bereits die Mälzerei und die Auferstehungskirche in Berlin-Friedrichshain zu ökologischen Veranstaltungsstätten um.  Alle drei Gebäude werden mit Ökostrom von LichtBlick versorgt.

„Wir wollten die Ölheizung, die die Räume der Jerusalemkirche jahrelang geheizt hat, dringend durch eine kostengünstigere und umweltfreundlichere Heizung ersetzen“, sagt Tim Rössle. „Wir haben einige Angebote verglichen, uns beraten lassen und uns im Endeffekt aus emotionalen und rationalen Gründen für das ZuhauseKraftwerk entschieden“. Neben der Kostenersparnis waren für den Geschäftsführer die Werte und die Firmenphilosophie von LichtBlick und das Konzept des ZuhauseKraftwerks ausschlaggebend.

Entscheidung aus „rationalen und emotionalen Gründen“

„Da Strom nicht gespeichert werden kann, werden dringend  Anlagen wie das ZuhauseKraftwerk benötigt, die dann Strom flexibel produzieren und ins Netz speisen, wenn kein Strom aus erneuerbaren Energien zur Verfügung steht“, fasst der 43Jährige zusammen.

Die dezentralen Kraftwerke im Keller passen laut Rössle sehr gut zum eigenen Firmenkonzept. „Wir möchten uns mit einer umfassenden ökologischen Ausrichtung und damit einer hohen Glaubwürdigkeit von anderen Veranstaltungsstätten abheben. Dabei setzen wir insbesondere darauf, Energie einzusparen und Ressourcen zu schonen“, erklärt der Geschäftsführer. Allein mit den neuen Heizungsanlagen kann die Jerusalemkirche viel Energie einsparen. Denn die ZuhauseKraftwerke wandeln das eingesetzte Erdgas zu über 90 Prozent in Wärme und Strom um. Darüber hinaus wurde das Kirchendach vor kurzer Zeit gedämmt und zahleiche neue Isolierglasfenster eingesetzt. Auch ansonsten wird in der Jerusalemkirche genau darauf geachtet, dass möglichst wenig Ressourcen verbraucht werden. So werden unter anderem umweltfreundliche Reinigungsmittel verwendet, den Tagungsgästen besondere Konditionen für die Anfahrt mit der Bahn angeboten und in Kooperation mit atmosfair können Kunden den CO2-Verbrauch ihrer Veranstaltung individuell bestimmen und die entstandenen Emissionen ausgleichen.

LichtBlick als Gastgeber in der Jerusalemkriche

Am morgigen Donnerstag, den 22. März 2012, ist LichtBlick selbst Gastgeber in der Jerusalemkirche. Denn dann lädt der Energieversorger seine Gäste aus Politik, Wirtschaft, Verbänden und Medien zu einem Parlamentarischen  Abend ein und präsentiert ihnen das intelligent gesteuerte ZuhauseKraftwerk.


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