SCHWARMENERGIE

Premiere in Deutschland: LichtBlick nimmt erstes Tesla Powerpack in Betrieb

„Tesla“ prangt auf den drei weißen, kühlschrankgroßen Kästen und ein leichtes Brummen ist zu hören – das ist sie also, die Großbatterie von Tesla: das Powerpack. Das erste Powerpack Deutschlands steht auf dem Gelände des Hamburger Traditionsunternehmens Schlüter & Maack. LichtBlick hat die Installation übernommen und optimiert nun den Betrieb der Batterien.

Tesla Powerpack – gebündelte Energie

Tesla selbst hat mit diesen Großbatterien in Kalifornien bereits einen Netzspeicher in Betrieb genommen. Während dort rund 400 Batterien Energie zwischenspeichern, sind es bei Schlüter & Maack zwei Powerpacks. Doch auch die beiden haben bereits eine Speicherkapazität von rund 190 kWh. Zum Vergleich: Die Tesla Powerwall hat eine Kapazität von 13,5 kWh.

Speicher im Schwarm

Wir benötigen für den Erfolg der Energiewende diese Speicher – ob sie nun wie die Netzspeicher gebündelt werden oder dezentral wie bei Unternehmen zum Einsatz kommen. Wir bei LichtBlick haben mit der SchwarmBatterie® eine Lösung entwickelt, mit der viele einzelne Batterien vernetzt werden. Als Schwarm verfügen die Batterien über erhebliche Speicherkapazitäten und könnten so bei hoher Stromerzeugung durch die Erneuerbaren viel Energie aufnehmen und sie bei Bedarf dann wieder ins öffentliche Stromnetz einspeisen. Sie sind so die perfekte Ergänzung zu den erneuerbaren Energien und leisten einen wichtigen Beitrag zur Energiewende.

Kostenersparnis für Unternehmen

Das erste Tesla Powerpack Deutschlands wurde von LichtBlick heute in Betrieb genommen, Foto: LichtBlick
Das erste Tesla Powerpack Deutschlands wurde von LichtBlick heute in Betrieb genommen, Foto: LichtBlick

Bei Schlüter & Maack kommen die Großbatterien von Tesla aktuell zum Einsatz, um Spitzen beim Energieverbrauch zu kappen. So kann das Unternehmen mehrere tausend Euro Energiekosten im Jahr einsparen. Da sich bei Gewerbekunden die Stromkosten an den Zeiten mit dem höchsten Verbrauch orientieren, kann das gezielte Vermeiden von Verbrauchsspitzen – das sogenannte Peak Shaving – die Kosten reduzieren. Die von uns optimierte Batterie springt ein, um in den Spitzenzeiten den Strombezug aus dem öffentlichen Netz zu verringern und dafür Strom aus der Batterie zu nutzen. Im zweiten Schritt kann die Batterie dann zukünftig auch in den Schwarm eingebunden werden.

 


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3 Kommentare

  • n:steinkämper sagt:

    falsch geschrieben: tausend Euro — statt: Tausend Euro
    es heißt Peak Saving (also sparen) nicht Shaving, das bedeutet rasieren.

    Auch auf anderen Seiten findet man viele Rechtschreibfehler. Macht keinen guteneindruck, besser machen.


    • Anke Blacha | LichtBlick Autorin antwortet:

      Hallo Herr Steinkämper,

      vielen Dank für Ihren Hinweis – die tausend Euro ändern wir direkt. Beim Peak Shaving muss ich Ihnen jedoch sagen, dass es nicht ums „Sparen“, sondern um das „Kappen“ von Spitzenlasten geht. Daher ist Shaving die richtige Formulierung (https://www.unendlich-viel-energie.de/glossar?letter=P).

      Viele Grüße
      Anke Blacha


  • Astrid Regina Neeb sagt:

    Klasse!!! Endlich!!! Es kann nur besser werden!


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