SCHWARMENERGIE

Neue Förderung für Batteriespeicher

Ab dem ersten März geht es wieder los: Das neue Förderprogramm der Regierung für Batteriespeicher startet. Nachdem die erste Förderung Ende vergangenen Jahres auslief und sich die Regierung sehr spät für ein neues Paket entschieden hat, waren Batterie-Käufer in den ersten zwei Monaten 2016 ein wenig verunsichert, was nun kommen wird. Jetzt steht es fest: Das neue Förderprogramm soll 30 Millionen Euro umfassen und bis Ende 2018 laufen.

Batteriespeicher werden ab sofort wieder gefördert, Foto: LichtBlick
Batteriespeicher werden ab sofort wieder gefördert, Foto: LichtBlick

Neue Bedingungen für Batteriespeicher

Nun vergibt die KfW-Bank wieder günstige Kredite, wenn sich ein Eigenheimbesitzer für eine PV-Anlage und einen Batteriespeicher bzw. für die Nachrüstung mit einem Batteriespeicher entscheidet. Allerdings haben sich die Bedingungen für die Förderung etwas geändert. So heißt es, dass der Betreiber ein Monitoring seiner Batterie erlauben muss. Konkret: „Seine Mitwirkung besteht darin, das kombinierte Batteriespeicher Photovoltaikanlagensystem im Rahmen der Inbetriebnahme bei einem Monitoring-Portal zu registrieren, eine gültige E-Mail-Adresse sowie postalische Anschrift anzugeben und bei Bedarf dem BMWi oder einer von ihm benannten Institution […] notwendige Daten der Nutzung des kombinierten Batteriespeicher-Photovoltaiksystems zur Verfügung zu stellen.“

Systemdienliche Batterien

Um bei starker Sonneneinstrahlung eine Überlastung der Netze zu verhindern, ist die aktuelle Förderung zudem an die Bedingung geknüpft, dass maximal die Hälfte des erzeugten Stroms sofort ins Netz eingespeist wird, die andere Hälfte muss, sofern der Strom nicht gleich selbst verbraucht wird, zunächst in der Batterie zwischengespeichert werden. Die stärkere Ausrichtung des Programms auf System- und Netzdienlichkeit des Einsatzes von Batterien ist gut und wichtig. Sie könnte aber in diesem Fall noch etwas präziser sein. Mit dem neuen Förderprogramm müssen Betreiber von Batterien die Einspeiseleistung ihrer PV-Anlage  auf 50 Prozent senken. Es wäre aber noch besser gewesen, wenn gleich eine bestimmte Zeitspanne bzw. bestimmte Zeiten genannt worden wären, in denen sie einspeisen dürfen. Denn heute besteht ein großes Problem darin, dass kleine Batterien morgens aufgeladen werden, um die Mittagszeit dann schon voll sind und dann zu den „Mittagsspitzen“ die Stromnetze nicht entlasten können. Besser wäre es, wenn die Batterien erst zur Mittagszeit bzw. dann aufgeladen werden, wenn durch die PV-Anlagen besonders viel Strom im Netz ist. Dafür bedarf es aber einer intelligenten Steuerung, wie beispielsweise mit dem SchwarmDirigent®.

Batterien im Schwarm®

Die von LichtBlick entwickelte IT-Plattform SchwarmDirigent® vernetzt und optimiert dezentrale Anlagen und Speicher. So kann die SchwarmBatterie® einspringen, wenn Sonne und Wind zu viel Energie erzeugen und diese zwischenspeichern. Bei Bewölkung und wenig Wind können die Batterien Energie wieder ins Netz einspeisen. So können die Speicher zu wichtigen Bausteinen in der Energiewende werden.
LichtBlick bietet übrigens ab Frühjahr 2016 SchwarmBatterien® in einem Vermittlungsmodell über die LichtBlick Homepage an. Mehr Informationen finden Sie hier.


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