SCHWARMENERGIE

„Leitwolf der Energiewende“

Claudia Langer von Nachhaltigkeitsplattform UTOPIA, Foto: Jörg Lührmann
Claudia Langer von Nachhaltigkeitsplattform UTOPIA, Foto: Jörg Lührmann

Nach dem Innovationspreis des Bundesumweltministeriums haben wir am Donnerstag eine weitere Auszeichnung für SchwarmStrom und das ZuhauseKraftwerk bekommen: Den „INTERNORGA Zukunftspreis“ der Hotel- und Gaststättenbranche. Die Laudatio für diesen Preis hat Claudia Langer von der Nachhaltigkeitsplattform UTOPIA gehalten. Sie war auch in der Jury. Die Rede von Claudia Langer veröffentlichen wir hier im Blog:

„Unternehmen, die voran gehen und die Zukunft stiften, die in ihrem Bereich als Pioniere Wege bereiten und vordenken, sind mir, nicht nur von Berufes wegen, sondern von ganzem Herzen eine Leidenschaft.

Zum Leitwolf ernannt

Und die LichtBlick AG zeigt im Wortsinne, wie es anders gehen kann, und ist eine Art Leitwolf einer Energiewende, über die wir uns alle in diesen Tagen aus traurigem Anlass unsere Gedanken machen. Ein wahrer Glücksfall.

Nach Sichtung des Nominierungsvorschlages für SchwarmStrom von LichtBlick, war sich die Jury schnell einig: Hierfür braucht es eine besondere Anerkennung, einen besonderen Preis!!! Und so entschieden wir, den Internorga Zukunftspreis Spezial auszuloben, als einen Sonderpreis.  Eine echte Wild Card, die jene hervorhebt und würdigt,  die über alle Kategorien hinweg echte Changemaker sind, und einer zukunftsfähigen Gesellschaft Wege aufzeigen.

„Ein Preis für Wege in eine zukunftsfähige Gesellschaft“

LichtBlick bietet mit SchwarmStrom ein gänzlich neues Konzept, in einem ganz zentralen Bereich unserer Wirtschaft, unseres Lebens – in der Energieversorgung.

Mit dem Mini-Kraftwerk zeigt LichtBlick, wie dezentral, lokal und dabei hochkooperativ zu Hause und im eigenen Unternehmen nachhaltige Energieautonomie, Netzstabilität und Nachhaltigkeit zusammen kommen können. Ein Sprung – von heute in die Zukunft.

Das besondere dabei:
Die auf Kraft-Wärme-Kopplung basierenden Mini-Kraftwerke funktionieren nach dem Schwarm-Prinzip. Die dezentrale Vernetzung Massenmarkt-tauglicher, lokaler Energieversorgungseinheiten ermöglicht es, hocheffizient Energie zu erzeugen, und diese zur Wärme- und Warmwasserversorgung bereitzustellen.

„Dezentral, lokal und dabei hochkooperativ“

LichtBlick hat die Mini-Kraftwerke intelligent so miteinander vernetzt, dass sie flexibel auf Angebots- und Nachfrageschwankungen im gesamten Stromnetz reagieren können.

Damit leistet LichtBlick einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz, weil es die dezentrale Energieautonomie stärkt und den Umbau unseres Energiesystems auf erneuerbare Energieträger fördert.

Das Kraftwerk für Zuhause stellt für jeden Gastronomen und jeden Hotelier, ebenso wie auch für jeden Privathaushalt, sowohl aus wirtschaftlichen als auch aus ökologischen Gründen eine attraktive Alternative bei der Strom- und Wärmeenergieversorgung dar.
So etwas hätte ich auch gerne im Haus.

Ganz herzlich gratuliere ich der LichtBlick AG im Namen der gesamten Jury für SchwarmStrom von LichtBlick zum Gewinn des INTERNORGA Zukunftspreises Spezial 2011.“


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7 Kommentare

  • Ralph Kampwirth sagt:

    @Guterfrager: Nein, auf RECS verzichten wir. Entscheidend ist, wie ja auch der genannte Spiegel-Artikel besagt, dass durch Ökostrom ein zusätzlicher Umweltnutzen entsteht. Da unterwirft sich LichtBlick den strengen Regeln des ok-power-Labels von Energievision (Träger: WWF, Öko-Institut und Verbraucherzentrale NRW), d.h. ein Drittel der Kraftwerke, aus denen wir beziehen, sind nicht älter als sechs Jahre alt, ein weiteres Drittel nicht älter als 12 Jahre. So entsteht ein zusätzlicher Anreiz zum Neubau von Öko-Kraftwerken. Unser aktuelles ok-power-Zertifikat findet sich hier: http://www.lichtblick.de/h/geprUefte_qualitAet_335.php


  • Schinderhannes sagt:

    Es spielt bei „Resourcenersparnis“ keine Rolle, ob überschüssig produzierte Energie aus Atomkraftwerken kommt oder aus Windenergie. Entscheidend ist, daß eine Zwischenspeicherung während der Überschußzeiten stattfindet. Es hat gelegentlich Kritik gegeben, daß auf diesem Weg Atomstrom umetikettiert würde; das habe ich hier aufgegriffen.

    Sie haben sicherlich recht, daß das Thema „Umetikettierung“ auch noch andere Fälle kennt. Insoweit habe ich Sie vielleicht mißverstanden.


  • Guterfrager sagt:

    Nur sind Atomkraftwerke alle im Grundlastbereich und deren Energie wird eher nicht „Zwischengespeichert“…ich verstehe ihre Antwort auf meinen Post jedoch nicht, eher Inhaltsleer finde ich. Was sind „aktive Entlastung“ und wo ist bitte die „Resourcenersparnis“ zu finden?! Ebensogut könnte man den Überschuss an Wind in der Nacht oder an Sonne an Sommertagen „speichern“ (nehmen wir einfach ein Pumpkraftwerk als Beispiel) und hätte in Spitzenlastzeiten genau den von ihnen beschriebenen Effekt. Und im Bereich der Grundlast nutzt man anstatt Kernreaktoren Fließwasserkraftwerke und Biogasanlagen (Windgas?!).


  • Schinderhannes sagt:

    Die These von der „Umetikettierung“ stimmt eben auch nicht! Ohne mich besonders auf Norwegen einzulassen sage ich, daß aus Atomstrom eben tatsächlich „Ökostrom“ wird, wenn er in Schwachlastzeiten zwischengespeichert wird. Denn Atomkraftwerke laufen ohnehin weiter, da sie nur schwer abzuschalten sind. Wenn der gespeicherte Strom zu Spitzenlastzeiten eingesetzt wird, trägt er zu aktiven Entlastung und Resourcenersparnis bei.


  • Guterfrager sagt:

    Wie schaut es bei Lichtblick eigentlich mit dem Handel von RECS-Zertifikaten aus? Ich habe gesehen, dass der Strom fast ausschließlich aus Norwegen kommt. Besteht die Möglichkeit, dass die norwegischen Stromproduzenten den ‚Ökostrom‘ nach Deutschland exportieren und auf der anderen Seite selbst den Atomstrom aus Deutschland und Frankreich importieren…also eigentlich hintenherum nur eine ‚Umettiketierung‘ stattfindet?
    Siehe auch: http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,526807,00.html


  • Lacarian sagt:

    Es können nicht viele Stromkunden behaupten, stolz auf ihren Stromanbieter zu sein. LichtBlick-Kunden können das. Ich gratuliere! :-)


  • Andreas Pusch sagt:

    Auch meine Gratulation! Schließe mich an:
    „So etwas hätte ich auch gerne im Haus.“ Bin gespannt, wann ich mein Zuhausekraftwerk endlich bekomme, der Kontakt und Auftrag bestehen schon…


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