SCHWARMENERGIE

Kleiner Star auf großer Messe: Das gläserne ZuhauseKraftwerk

Das gläserne ZuhauseKraftwerk, Foto:  Volkswagen AG
Das gläserne ZuhauseKraftwerk, Foto: Volkswagen AG

Heute ist der letzte Tag der Hannover Messe. Volkswagen präsentiert hier auch das ZuhauseKraftwerk – als gläsernes Messemodell. Und das Interesse ist riesig. Die Keller-Kraftwerke, mit denen wir von LichtBlick 100.000 Gebäude ausstatten wollen, ist permanent von Messebesuchern umringt. Davon konnte ich mich gestern auch persönlich bei einem Einsatz am Messestand überzeugen.

Mein Vertriebskollege Torsten Diederich, der drei Tage lang auf der Hannover Messe war, ist begeistert: „Die Rückmeldungen der Besucher sind sehr gut. 90 Prozent haben schon vom ZuhauseKraftwerk gehört.“ Aber anstrengend war es auch: „Meine Stimme ist erschöpft – ich bin aus dem Reden gar nicht mehr rausgekommen“, erzählt Harald Roth aus unserem Forschungsteam, der am Donnerstag den ganzen Tag Rede und Antwort stand. Ähnlich erging es auch den Volkswagen-Mitarbeitern am  Messestand.

Vertragsmodell überzeugt die Besucher

Die Besucher interessierten sich vor allem für das Vertragsmodell. 5.000 Euro Einbringungszuschuss, attraktiver Wärmepreis, umfassender Service (LichtBlick übernimmt die Kosten für Wartung, Reparaturen, Schornsteinfeger, Versicherung etc.), Strombonus – das kam gut an. Und dann die eindrucksvolle EcoBlue-Technologie von VW, die man dank des gläsernen Messemodells genau studieren konnte.

Auch viele Einfamilienhausbesitzer zeigen großes Interesse am ZuhauseKraftwerk. Da sich die Anlage allerdings nur für Gebäude mit einem Wärmebedarf von mindestens 40.000 Kilowattstunden rechnet, lohnt sich der Einbau hier in vielen Fällen nicht – zumindest, wenn man sie allein nutzt. Aber auch hier gibt es Lösungen: Zum Beispiel, wenn sich Nachbarn zusammenschließen. Und in Zukunft wollen wir mit Volkswagen auch ein ZuhauseKraftwerk für kleinere Gebäude entwickeln. Wann es soweit ist, ist aber noch unklar.


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25 Kommentare

  • Jayhawk sagt:

    I’m not easily impressed. . . but that’s ipemsrsing me! 🙂


  • Ralph Kampwirth sagt:

    Hallo Herr Hartmann,
    ich fürchte, für einen 1-Personen-Haushalt wird es nicht reichen. Wir wollen gern eine kleinere Version anbieten, auf welchen Mindestwärmebedarf wir dann kommen können, ist noch nicht klar.


  • Michael Hartmann sagt:

    Hallo Herr Kampwirth,

    heißt das, in mehreren Jahren kann ich auch mit einem 1-Personen-Haushalt mir ein ZuhauseKraftwerk in entsprechend kleiner Ausführung zulegen? Zumindest von der grundsätzlichen Planung her?


  • Ralph Kampwirth sagt:

    Hallo Frau Mertin,
    in Sachsen Anhalt werden wir frühestens 2012 den Vertrieb starten. Wir konzentrieren uns zunächst auf andere Regionen. Eine kleinere Variante des ZuhauseKraftwerks wollen wir natürlich gern entwickeln – aber auch hier gilt, dass wir zunächst mit dem aktuellen Modell in den Markt wollen. Auch das wird also sicher noch länger dauern.


  • Sylke Mertin sagt:

    Sehr geehrte Frau Königstein,

    zu ihren Zuhausekraftwerken habe möchte ich nur wissen, ob in absehbarer Zeit auch ein Vertrieb in Sachsen – Anhalt geplant ist und ab wann ist mit einer rentablen Variante zu rechnen, bei der der Verbrauch von unter 40.000 Kwh zu rechnen?

    Vielen Dank für Ihre Mühe und viel Erfolg mit Ihrem Geschäftsmodell!


  • Bernd sagt:

    Guten Tag.
    Wie kann ein 40Kw-Motor, der mit einem Generator Strom erzeugt,noch ein Zweifamilienhaus ausreichen mit Wärme versorgen??
    Grüße
    Bernd


  • Günther Ulbricht sagt:

    Hallo Frau Königstein,

    nachdem ich diese e-mail bereitsseit einigen Tagen bei Frau Krösser eingestellt hatt und keine Antwort erfolgte,gehe ich davon aus, dass diese eventuell nicht da ist und kein anderer die e-mail aufmachtoder ich etwas falsch gemacht habe.

    Vielleicht können Sie mir nun die folgenden Fragen beantworten?!

    Wie wird das BHKW, für den Fall des Ausfalls der Wärmeerzeugung besichert? Geschieht dies mit einer Elektrode im Speicher oder durch einen Spitzenkessel?

    Kann das Zuhausekraftwerk nur mit Erdgas und Heizöl oder auch mit Bioprodukten,wie Rapsöl, Klärgas oder Deponiegas betrieben werden? Oder ist es lediglich für die Nutzung der Primärenergie Erdgas und Öl vorgesehen?
    Ist es überhaupt für eine gewerbliche
    Nutzung gedacht?
    M.f.G.
    G. Ulbricht


    • Katinka Königstein sagt:

      Entschuldigen Sie bitte die Verzögerung. Astrid Krösser ist derzeit viel unterwegs, daher antworte ich Ihnen nun:
      In dem ZuhauseKraftwerk sind Elektroheizpatronen montiert. Diese werden lediglich dann freigeschaltet, wenn das Gerät aufgrund eines schwerwiegenden Fehlers nicht mehr eigenständig anlaufen kann und in den Pufferspeichern nicht ausreichend Wärme gespeichert ist.

      Das ZHKW kann lediglich mit Erdgas oder Biogas betrieben werden. Einen anderen Kraftstoff lässt unser Vertragsmodell derzeit nicht zu.

      Schöne Grüße
      Katinka Königstein


  • manfred buschmann sagt:

    sehr geehrte frau königstein,
    wiefiel kilowatstunden strom würde diese anlage wohl im monat einspeisen ?
    m.f.g.


    • Katinka Königstein sagt:

      Lieber Herr Buschmann,

      wie viel Kilowattstunden Strom eingespeist wird, hängt von der generellen Betriebsdauer des ZuhauseKraftwerks und damit von dem Wärmebedarf des Kunden ab. Denn das ZuhauseKraftwerk wird „intelligent wärmegeführt“, d.h die Anlage wird so gesteuert, dass sie dann anspringt, wenn der Kunde Wärme benötigt. Nur dann wird auch Strom produziert und eingespeist. Im Durchschnitt rechnen wir mit einer Stromerzeugung von 24.000 kWh im Jahr bei einer angenommen Laufzeit von 1.200 Stunden und einer Leistung von 20 Kilowatt.

      Mit freundlichen Grüßen
      Katinka Königstein


  • Mathias Walter sagt:

    Guten Tag.
    Da VW die Motoren baut stellt sich für mich die Frage warum diese ausschließlich mit Gas betrieben werden. Wir haben eine Ölheizung und könnten entsprechend einen Dieselmotor betreiben. Die Erfahrung des VW-Konzerns mit Dieselmotoren ist doch viel älter als die mit Gas betriebenen. Haben Sie schon in Erwägung gezogen auch Dieselmotoren hierfür einzusetzen?


    • Katinka Königstein sagt:

      Herr Kampwirth ist unterwegs, daher antworte ich Ihnen:

      Lieber Herr Walter,

      das ZuhauseKraftwerk betreiben wir zuzreit nur mit Erdgas – und damit mit dem saubersten fossilen Energieträger. In Zukunft werden wir die ZuhauseKraftwerke mit einem wachsenden Anteil an klimaneutralem Biogas betreiben. Auf Dauer ist damit ein CO2-neutraler Betrieb der ZuhauseKraftwerke realisierbar.

      Mit freundlichem Gruß


  • W.Neumann sagt:

    Hallo Frau Königstein.
    Mich würden einmaldie Gesamtkosten inkl.
    installation interressieren.Derzeit benutzen wir eine brennwerttherme nur zum
    Heizen für 3 Wohnungen mit jeweils separatem Kreislauf.Wasser wird bisher elektrisch dezentral erhitzt.Gasverbrauch in 2009 ca.47000kWh. Strom für 2 Wohnungen
    ca.5500 kWh.Neuester el.Zählerschrank vorhanden durch betrieb einer PV-Anlage seit Dezember 09. Freundliche Grüße. w.n.


    • Katinka Königstein sagt:

      Da Herr Kampwirth heute unterwegs ist, antworte ich Ihnen:

      Lieber Herr Neumann,

      bei einem ungefähren Gasverbrauch von 47.000 kWh im Jahr würde sich die Installation eines ZuhauseKraftwerks in Ihrem Gebäude rechnen.

      Hier unser derzeitiges Preismodell:

      Kosten:
      – LichtBlick übernimmt einen Teil der Installationskosten. Der Kunde zahlt daher nur einen Zuschuss von 5.000 Euro (einschließlich 19 % Umsatzsteuer). Im Preis enthalten ist der Ausbau und die Entsorgung des bestehenden Gasheizkessels sowie die der Einbau des ZuhauseKraftwerks mit den erforderlichen Wärmespeichern.
      – Der ZuhauseKraftwerk-Kunde zahlt nur das was er tatsächlich nutzt: die Wärme. Für sie berechnen wir einen verbrauchsabhängigen Kilowattstundenpreis von derzeit 5,79 Cent. Dieser Tarif ist an den Gasmarktindex des Statistischen Bundesamtes gekoppelt.
      – Zusätzlich zahlen Kunden einen monatlichen Grundpreis von 20 Euro. Der monatliche Grundpreis deckt alle Kosten für Wartung, Reparatur, Schornsteinfeger und Versicherung ab.
      Weitere Informationen zu unserem Preismodell finden Sie auf der LichtBlick-Internetseite: http://www.lichtblick.de/h/preis_297.php

      Mit freundlichen Grüßen
      Katinka Königstein

      Bonus:
      – Pro eingespeister Kilowattstunde Strom zahlt LichtBlick den Kunden einen jährlichen Umweltbonus von 0,50 Cent.
      – Das ZuhauseKraftwerk bleibt über die Vertragsdauer im Besitz von LichtBlick. Wir zahlen dem Kunden deshalb eine monatliche Heizungsraum-Miete von 5 Euro.


  • Frank sagt:

    Für eine Demonstrationsanlage in Bayern/Franken würden wir auch gerne unsere Immobilie (ca. 25 Wohneinheiten) zur Verfügung stellen!


    • Katinka Königstein sagt:

      Herr Kampwirth ist unterwegs, daher antworte ich Ihnen auf Ihren Kommentar:

      Guten Tag Frank,

      noch haben wir unseren Vertrieb in Bayern nicht begonnen. Am besten wäre es, wenn Sie sich entweder auf unserer Internetseite als Interessent registrieren, damit wir Sie kontaktieren können, sobald unser Vertrieb in Bayern startet oder Sie wenden sich an unseren ZuhauseKraftwerk-Vertrieb: Mail: zuhausekraftwerk@lichtblick.de oder Telefon: 040 63601999!

      Schöne Grüße
      Katinka Königstein


  • Frank sagt:

    Das mit dem perpetuum sollte man nicht laut aussprechen…
    😉

    Aber wäre schon interessant zu wissen, um welche Idee es sich dabei handelt, denn ein neuer Gedanke kann wiederum weitere Ideen nach sich ziehen!

    Hier noch ein netter link auf einen energieschonenden und kostenlosen Faxservice: http://www.klimafax.de


  • Klaus Schindler sagt:

    Wir wohnen in einem Reiheneckhaus ;Grösse ca. 12/6,5 m Eingeschoß ; Heizölverbrauch ca. 12oo L ; Stromverbrauch pro Jahr ca. 3000 KW Standort 90571Schwaig bei Nürnberg. Ich mache sofort mit;würde auch einen Kredit aufnehmen; meine Heizung muß in 5 Jahren modernsiert werden. Was soll denn das Ganze so kosten ?? Bitte um Antwort Gruß K S


    • Katinka Königstein sagt:

      Da Herr Kampwirth momentan nicht im Hause ist, antworte ich Ihnen:

      Lieber Herr Schindler,
      Ihren Angaben nach, liegt der Wärmeverbrauch Ihres Gebäudes bei ungefähr 12.000 kWh im Jahr. Da sich das LichtBlick-ZuhauseKraftwerk erst ab einem jährlichen Gasverbrauch von mindestens 45.000 kWh lohnt, kommt eine Installation in Ihrem Gebäudeobjekt leider nicht in Frage. Das ZuhauseKraftwerk ist für größere Einfamilienhäuser, Mehrfamilienhäuser, aber auch für Wohnungsbaugesellschaften, Hausverwaltungen, soziale Einrichtungen, Kommunen und Kirchen interessant.

      Schöne Grüße
      Katinka Königstein


  • Matthias sagt:

    Hallo,

    ist das gläserne Kraftwerk funktionsfähig? Ich könnte mir vorstellen ein solches öffentlichkeitswirksam in einem Gebäude im Harz (Museum und Wohnbereiche) zu installieren.

    Viele Grüße

    Matthias


    • Katinka Königstein sagt:

      Herr Kampwirth ist unterwegs, daher antworte ich Ihnen:

      Lieber Matthias,
      das gläserne ZuhauseKraftwerk ist nur ein Ausstellungsstück. Für den tatsächlichen Gebrauch wäre ein ZuhauseKraftwerk dieser Art auf Grund der mangelhaften Wärme- und Schallisiolierung nicht zu empfehlen.


  • Patrick sagt:

    Gibt es einen Grund warum nach 100.000 eigentlich Schluss sein soll? Werden die Zuhause-Kraftwerke eigentlich von Anfang mit dem Biogas Gemisch (5%) betrieben? Wird der Strom aus den Zuhause-Kraftwerken an die Lichtblickstromkunden verkauft? Und wenn ja, nur de Anteil, der aus den 5% Biogas stammt?

    Viele Grüße


    • Katinka Königstein sagt:

      Lieber Patrick,

      da Herr Kampwirth heute unterwegs ist, antworte ich Ihnen:
      1.) 100.000 ZuhauseKraftwerke sind zunächst unser erklärtes Ziel. Danach werden wir uns neue Zielmarken setzen. 2.) Die ZuhauseKraftwerke werden mit Erdgas betrieben, da zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht ausreichend genug Biogas zur Verfügung steht. 3.) Der auf Basis von Erdgas produzierte ZuhauseKraftwerk-Strom ist übrigens nach den einschlägigen Kriterien der Umweltverbände bereits Ökostrom. Aus diesem Grunde hätten wir die Option den Strom in unserem Portfolio zur Versorgung unserer Kunden zu nutzen. Derzeit setzen wir jedoch auf die Vermarktung an der Börse.


  • Michael Hartmann sagt:

    Sind bei Lichtblick eigentlich nach der Einführung von den ZuhauseKraftwerken noch weitere Entwicklungen bezüglich umweltfreundlicher Stromerzeugung geplant oder ist dann eher auf den Lorbeeren ausruhen angesagt?

    Ich hab da schon lange eine Idee in Richtung Perpetuum mobile. Auch wenn das an sich zwar physikalisch unmöglich ist, könnte es als Speicher dienen, um die tageszeitbedingten Nachfrageschwankungen auszugleichen sodass nicht unnötig Windräder abgeschaltet werden müssen, nur wegen zeitweiligen Überkapazitäten.


    • Katinka Königstein sagt:

      Lieber Michael Hartmann,

      da Herr Kampwirth heute unterwegs ist, antworte ich Ihnen auf Ihre Frage. Momentan arbeiten wir intensiv daran die ZuhauseKraftwerke bundesweit in den Markt zu bringen. Schließlich möchten wir sobald wie möglich 100.000 Anlagen installieren und damit die Kapazität von 2 Großkraftwerken erreichen. Weitere Entwicklungen sind darüber hinaus natürlich geplant. Welche kann ich Ihnen zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht verraten. Wir haben übrigens eine eigene immer größer werdende Abteilung, die für die Erforschung und Entwicklung von neuen Energieprojekten zuständig ist.


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