SCHWARMENERGIE

Mehr Energieunabhängigkeit dank Batteriespeicher

Bei Lars Thomsen ist bereits eine SchwarmBatterie® installiert, Batteriespeicher, Foto: LichtBlick
Bei Lars Thomsen ist bereits eine SchwarmBatterie® installiert, Foto: LichtBlick

Im vergangenen Sommer haben wir den Einbau einer Powerwall bei Lars Thomsen begleitet. Thomsen ist nicht nur Zukunftsforscher und kennt sich daher bestens mit der Entwicklung auf den Energiemärkten aus, sondern auch bekennender Tesla-Fan. Umso mehr war er gespannt, wie sich der Einbau des Batteriespeichers auf den Energieverbrauch auswirken wird.

70 Prozent Eigenverbrauch

Bei unserem Gespräch im Sommer ist Lars Thomsen davon ausgegangen, dass er mit dem Speicher rund 50 Prozent des Energieverbrauchs durch eigenen Solarstrom decken kann. Wir haben uns die Zahlen nach einem halben Jahr mal angeschaut: Der Eigenverbrauch liegt deutlich höher – 70 Prozent selbsterzeugte Solarenergie konnten im Haus verbraucht werden. Der Autarkiegrad lag zwischen den Monaten Juni bis Dezember bei 56 Prozent. Das heißt, weniger als die Hälfte des Strombedarfs musste durch Reststrom gedeckt werden. Das senkt somit auch die Stromkosten um rund die Hälfte.

Batteriespeicher immer beliebter

Viele Verbraucher entdecken, wie Lars Thomsen, Batteriespeicher für sich. So sind hierzulande mittlerweile rund 50.000 Speicher verbaut. Dabei sind mehr Unabhängigkeit und ein Beitrag für die Energiewende leisten die beiden wesentlichen Gründe für viele Verbraucher, sich für einen Batteriespeicher zu entscheiden. Wer eigenen Solarstrom erzeugt, möchte diesen auch möglichst selbst rund um die Uhr nutzen und nicht für ein paar Cent ins Netz speisen. Solarspeicher erhöhen jedoch nicht nur die eigene Unabhängigkeit, sondern senken auch deutlich die Energiekosten – wie das Beispiel von Lars Thomsen zeigt.

 

Einen Schritt weiter mit der SchwarmBatterie®

Auch LichtBlick bietet gemeinsam mit dem Partner ZOLAR Batterien an. Doch diese Batteriespeicher sind nicht einfache Speicher, es sind SchwarmBatterien®. Sie können zukünftig intelligent vernetzt in die Energiemärkte integriert werden. Indem sie überschüssigen Wind- und Solarstrom zwischenspeichern und bei Bedarf wieder ins Netz einspeisen, entlasten die Batteriespeicher die Stromnetze und gewährleisten eine stabile Energieversorgung. Das ist momentan zwar noch Zukunftsmusik, doch je mehr Menschen mitmachen, desto größer wird der Schwarm jetzt schon und wir bei LichtBlick können das SchwarmEnergie®-Konzept immer weiter optimieren.


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4 Kommentare

  • Melanie Ritter sagt:

    Hallo

    Seid langen nun beziehe ich Ökostrom von LichtBlick.Einige Unternehmen fördern bzw.bezuschussen den Kauf von Elektrofahrzeugen. Ich hatte vor mir im nächsten Frühjahr einen Elektromotorroller anzuschaffen um ihn für die Tägliche Fahrt zur Arbeit zu nutzen. Meine Frage fördern sie so etwas auch? Mfg


    • Anke Blacha | LichtBlick Autorin antwortet:

      Hallo Frau Ritter,

      vielen Dank für Ihre Anfrage. Wir können Ihnen hierzu aktuell leider nichts anbieten. Wir arbeiten momentan an Lösungen für unsere Kunden und nehmen diese Idee direkt mit auf. Sobald wir etwas im Angebot haben, erfahren Sie es als LichtBlick-Kundin natürlich zu erst. Wir können Ihnen jedoch nicht versprechen, dass wir bis Frühjahr 2019 ein Produkt in die Richtung haben.

      Viele Grüße
      Anke Blacha


  • Markus Kristen sagt:

    Hallo Lichtblickteam,

    gibt es schon was Neues zum Thema Schwarmbatterie. Ich bin nun 1 Jahr dabei und hab noch nichts weiter gehört, wie es mit den integrierten Speicher weiter geht.

    Gruß
    Markus Kristen


    • Anke Blacha | LichtBlick Autorin antwortet:

      Guten Morgen, Herr Kristen,

      vielen Dank für Ihre Nachfrage. Wir haben zu Beginn des Jahres unsere SchwarmBatterie®-Vermittlung gestartet – zunächst mit sonnen und Fronius. Sie erfahren mehr dazu auf unserer Webseite: https://www.lichtblick.de/schwarmbatterie.

      Die Einbindung der SchwarmBatterie® in einen Schwarm bzw. in die Energiemärkte ist derzeit leider wirtschaftlich noch nicht sinnvoll. So müssen die Kosten für die Strommessung gesenkt und Solarspeicher von Abgaben befreit werden. Für diese Forderungen von LichtBlick gibt es mittlerweile eine breite Unterstützung in der Politik und in der Wirtschaft, so dass wir auf eine baldige Umsetzung hoffen. Sobald dies der Fall ist, informieren wir Sie selbstverständlich. Bis dahin arbeiten wir intensiv an der Weiterentwicklung des Schwarm-Konzepts.

      Viele Grüße
      Anke Blacha


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