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Teil 6: Die Energiebranche und ihr Fachchinesisch

Wird der Stromverbrauch geschätzt, kann´s teuer werden, Foto: AlexanderStein, pixabay
Wird der Stromverbrauch geschätzt, kann´s teuer werden, Foto: AlexanderStein, pixabay

Blogbeitrag von Frank Glinka, Kundenmanagement

2010 haben LichtBlicker aus dem Kundenmanagement die Reihe „Die Energiebranche und ihr Fachchinesisch“ begonnen. Nun möchten wir mit der Reihe fortfahren und Ihnen auf diese Weise weitere sperrige Begriffe des Branchenjargons näherbringen, häufig gestellte Fragen beantworten oder Ihnen Tipps zu Ihrer Energieversorgung geben. In folgendem Beitrag geht es darum, wie sinnvoll es ist bei Bezug einer neuen Immobilie den Zählerstand zu protokollieren.

Beim Umzug Zählerstand nicht vergessen

Wer kennt das nicht? Sie sind froh und glücklich, eine neue Wohnung oder ein neues Haus gefunden zu haben und fragen sich, was muss ich jetzt vor dem Umzug erledigen? Klar, man kündigt die alte Unterkunft beim Vermieter oder sucht sich einen Käufer für das alte Objekt. Wenn der Umzugstermin feststeht, organisieren Sie sich die geeigneten Helfer.

An die Anmeldung der Stromversorgung innerhalb der ersten sechs Wochen denken die meisten noch. Was jedoch vielfach vergessen wird, ist die Anfertigung eines Übergabeprotokolls zum Ein- bzw. Auszug. Den Nutzen eines Einzugsbeleges erkennt man meist leider erst, wenn es zu spät ist. Das ist in der Regel beim Auszug der Fall, wenn man sich darüber streiten muss, ob die Macke in der Badewanne schon von Beginn an da war oder nicht. Oder nach Erhalt der ersten hohen Stromabrechnung. Dies können viele Mieter dadurch vermeiden,  dass sie  protokollieren mit welchem Zählerstand sie in eine neue Wohnung eingezogen sind.

Schätzungen des Stromverbrauchs stimmen nur annähernd…

Denn bekommt der Netzbetreiber keine Mitteilung über den Zählerstand eines Kunden,  darf und wird er diesen schätzen. Schätzungen können aber nur annähernd stimmen. Im Extremfall hat der Vormieter nie seinen Stand gemeldet und der Netzbetreiber nicht abgelesen. In diesem Fall wurde über mehrere Abrechungsperioden hin nur geschätzt. Dies geht häufig zu Lasten der Kunden.

Sehr unangenehm wird es, wenn Neukunden – egal bei welchem Anbieter – kein Übergabeprotokoll haben, aus dem der Zählerstand bei Schlüsselübergabe hervorgeht und der Vormieter sich noch bei keinem Anbieter angemeldet hatte. In diesem Fall wird der gesamte Verbrauch seit Auszug des zuletzt bekannten Mieters bis zum aktuellen Stand des jetzigen Kunden dem neuen Mieter angelastet. Das können zum Teil mehrere Hundert Euro sein.

Wie Sie hohe Kosten vermeiden können

Wer dagegen ein entsprechendes Protokoll anfertigt, kann diese unangenehme Situation umschiffen. Sollte es die Verwaltung nicht schaffen, lässt man sich den Stand wenigstens vom Nachmieter unterzeichnen oder  man macht ein Foto davon. Gleiches gilt natürlich auch beim Kauf einer Immobilie.

Man sollte natürlich auch nicht vergessen , die Stromversorgung der alten Wohnung zu kündigen. Wenn man bereits LichtBlick-Kunde ist, natürlich bei uns, falls man erst mit der neuen Unterkunft zu LichtBlick wechselt, beim Altversorger, denn eine Abmeldung für eine nicht von LichtBlick versorgte Wohnfläche können wir nicht vornehmen.


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1 Kommentar

  • postal sagt:

    Hallo!
    Ist es eigentlich so gewollt, dass Vertragspartner Spam versenden? Die ID 40121802 verschickt ungewollt Mails an mich. Sollten solche Praktiken gegen Ihre Geschäftsgebaren verstoßen und Sie Interesse an der vollständigen Mail haben, kontaktieren Sie mich bitte unter der Angegebenen Mail-Adresse.

    Viele Grüße, postal


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