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Öko-Test testet Ökostrom-Anbieter

Die Ereignisse im Hambacher Wald haben in den vergangenen Wochen viele Verbraucher über ihren Stromanbieter nachdenken lassen. Viele möchten mit einem Wechsel ein Zeichen setzen. Doch hier fängt manchmal das Problem an. Nicht immer ist für die Verbraucher auf den ersten Blick zu erkennen, ob hinter dem Ökostrom-Tarif nicht doch ein Energiekonzern mit Kohle- und Atomkraftwerken steckt oder ob das anscheinend grüne Stadtwerk nicht direkt oder über mehrere Ecken mit einem Konzern verbunden ist. Das Magazin Öko-Test hat sich die Ökostromanbieter in Deutschland einmal genauer angeschaut.

Ist das wirklich nur Ökostrom oder versteht sich da noch ein bisschen Kohle und Atom?, Foto: PantherMedia
Ist das wirklich nur Ökostrom oder versteht sich da noch ein bisschen Kohle und Atom?, Foto: PantherMedia

Wie grün ist der Ökostrom wirklich

Laut dem Magazin Öko-Test können Verbraucher inzwischen aus mehr als 8.000 Ökostromtarifen von mehr als 1.000 Anbietern wählen. Kunden stehen vor einer riesigen Auswahl und vor der Herausforderung einen Anbieter zu finden, bei dem nicht nur öko draufsteht, sondern auch öko drin ist. Öko-Test wie auch wir bei unserem Strommix-Check zeigen auf, dass den Verbrauchern häufig mehr grüne Energie versprochen wird als sie bekommen. Zum einen haben die Unternehmen neben dem Ökostromtarif entweder zusätzlich Kohle- und/oder Atomstrom im Angebot oder betreiben sogar eigene Kohle- und/oder Atomkraftwerke. Zum anderen können sich die Unternehmen grüner machen als sie sind – ganz legal mit der Kennzeichnung des EEG-Anteils am Strommix. Dieser sagt nichts über den tatsächlichen Strommix des Anbieters aus, doch jeder ist gesetzlich verpflichtet den EEG-Anteil auszuweisen. Und inzwischen liegt dieser bei über 50 Prozent. Das gesamte Thema Strommix ist sehr kompliziert, daher finden Sie mehr dazu in einem extra Beitrag.

Unsere Übersicht zeigt: Nicht überall, wo öko draufsteht ist auch öko drin, Grafik: LichtBlick
Unsere Übersicht zeigt: Nicht überall, wo öko draufsteht ist auch öko drin, Grafik: LichtBlick

Der feine Unterschied bei den Ökostrom-Anbietern

Für das Magazin Öko-Test kommt noch eine weitere Hürde hinzu: Die vielen Labels. Jedes verspricht grünen, zertifizierten Strom. Doch halten sie auch ihre Versprechen? Für Verbraucherschützer geben nur das ok-power-Label und das Grüner-Strom-Label den Kunden einen guten Anhaltspunkt auf der Suche nach echtem Ökostrom. Die Kriterien des ok-power-Labels sind auch die Grundlage für den Test von Öko-Test. Das Magazin hat 34 bundesweit erhältliche Stromangebote unter die Lupe genommen. 19 Angebote erhalten die Gesamtnote „sehr gut“ – darunter natürlich auch LichtBlick. Die Unternehmen bieten ausschließlich Ökostrom an und sind nicht mit einem konventionellen Anbieter verbunden. Die Gesamtnoten „gut“ oder „befriedigend“ bekommen die Anbieter, die neben dem Ökostrom-Produkt auch Tarife mit Kohle- bzw. mit Kohle- und Atomstrom anbieten. Öko-Test vergibt auch vier Mal die Gesamtnote „ausreichend“, da bei diesen Anbietern ein Atomkraftwerksbetreiber Anteilseigner ist.

Das Gesamtpaket zählt

Wer bei Vergleichsportalen also nur auf den Ökostrom-Tarif vertraut und sich nicht das Unternehmen anschaut, gibt sein Geld eventuell auch weiterhin Unternehmen, die auf Kohle und Atom setzen.

Mit LichtBlick sind Sie auf jeden Fall auf der sicheren Seite – 100% Ökostrom und keine Verbindungen zu Kohle und Atom. Hinzu kommt, dass wir erneut für unseren ausgezeichneten Kundenservice prämiert worden: In einer Kundenbefragung des Magazins Focus Money erhält unser Service sowohl beim Strom- als auch beim Gasprodukt zum wiederholten Mal die Note „sehr gut“.

Übrigens: Wenn Sie noch schnell bis zum 31. Oktober 2018 zu LichtBlick wechseln, schenken wir Ihnen bis Ende März 2019 die Grundgebühr.


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