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LichtBlick-Studie: Stromsparen in deutschen Haushalten

Infografik "Stromsparen in deutschen Haushalten", Foto: LichtBlick
Infografik „Stromsparen in deutschen Haushalten“, Foto: LichtBlick

Wir haben eine Studie zum Thema Stromsparen durchgeführt. 10.065 Bundebürger haben wir folgende Fragen gestellt:

1. Wollen Sie wegen der gestiegenen Strompreise ihren Stromverbrauch im Haushalt einschränken?
2. Welche Maßnahmen ergreifen Sie, um Ihren Stromverbrauch zu reduzieren
3. Würden Sie eine kostenlose Energieberatung in Anspruch nehmen?

Das Studienergebnis:

76 Prozent aller Bundesbürger haben sich vorgenommen, den gestiegenen Stromkosten in diesem Jahr mit bewussten Verhaltensänderungen im Alltag zu begegnen.
Die beliebteste Maßnahme der energiebewussten Bundesbürger ist: Alles abschalten, was nicht gebraucht wird. 82 Prozent der Befragten mit Stromspar-Ambitionen wollen Lampen und elektronische Geräte künftig immer ausschalten, wenn sie abwesend sind oder die Geräte gerade nicht benötigen. Drei Viertel wollen auch konsequent auf den Stand-by-Modus verzichten. Jeder Dritte setzt dabei auf Steckdosen mit Zeitschaltuhr. Auch der Gebrauch alter Glühbirnen soll bei drei von vier Sparwilligen der Vergangenheit angehören. Für 60 Prozent ist sogar die Anschaffung effizienterer Elektrogeräte eine Option, um Stromkosten zu senken.

Kleine Haushaltstricks zum Stromsparen

Beliebt sind bei den Verbrauchern außerdem kleine Haushaltstricks, die den Stromverbrauch einschränken. Dazu gehört zum Beispiel: auf das Kochen ohne Deckel verzichten (74 Prozent), Kühlgeräte regelmäßig abtauen (64 Prozent), erhitzte Gerichte erst abkühlen lassen, bevor sie im Kühlschrank gelagert werden (63 Prozent), oder auch das Fertiggaren in der Resthitze des Backofens (55 Prozent). Beim Waschen gilt für die Bundesbürger ebenfalls „weniger ist mehr“: 55 Prozent der Sparwilligen wollen auf den Wäschetrockner verzichten und immerhin 45 Prozent möglichst nur noch bei 30 Grad waschen.
Zwei Drittel würden zur Unterstützung beim Stromsparen eine kostenlose Energieberatung in Anspruch nehmen, die Bundesumweltminister Peter Altmaier bis 2020 für alle Bürger in Aussicht stellt. Ein Viertel gibt an, das Angebot wahrscheinlich nicht zu nutzen – zwölf Prozent lehnen es generell ab.

Über die Studie

Basis der Studie „Stromsparen in deutschen Haushalten“ ist eine Befragung unter 1.065 Bundesbürgern, durchgeführt im November 2012. Die Studie und eine Infografik stehen unter www.lichtblick.de/studie-stromsparen zum Download bereit.


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3 Kommentare

  • Marcus Kitzmann sagt:

    Hallo, ich bin sehr erstaunt über diese Studie! Ich wusste noch gar nicht das dass so viel Strom kostet, wenn man ein Gerät auf Standby laufen lässt. Danke für diesen tollen Artikel. MfG. Marcus Kitzmann


    • Katinka Königstein sagt:

      Hallo Herr Kitzmann, ja manchmal kann man schon mit kleinen Änderungen im Haushalt viel sparen. Weitere Tipps zum Strom- und Gassparen finden Sie übrigens auf unserer Webseite: http://www.lichtblick.de/mein-lichtblick/energie-sparen/strom-spartipps/. Zudem informieren wir in unserem Newsletter über aktuelle Spartipps.
      Viele Grüße Anke Blacha



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