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Lesetage – ohne Atomstrom und kostenlos

Gründer des alternativen Nobelpreises: Jakob von Uexküll, Foto: Weltzukunftsrat
Gründer des alternativen Nobelpreises: Jakob von Uexküll, Foto: Weltzukunftsrat

Günter Wallraff, Roger Willemsen, Frank Schätzing, Dieter Hildebrandt – die Liste der prominenten Autoren, die in diesem Jahr am Hamburger Kulturevent „Lesen ohne Atomstrom – Die erneuerbaren Lesetage“ teilnehmen, ist lang. Vom 10.-18. April lesen die Schriftsteller an vielen bekannten Orten der Stadt. Sie drücken so ihren Protest gegen die alljährlichen Lesetage des Atomkonzerns Vattenfall aus. Schirmherr der erneuerbaren Lesetage ist Jakob von Uexküll, Gründer des alternativen Nobelpreises und des Weltzukunftsrates. Wir dokumentieren sein Grußwort im LichtBlickBlog:

Liebe Hamburgerinnen, liebe Hamburger,

es ist ein Literaturereignis der Extraklasse, wenn vom 10. bis 18. April 2012 zwei Dutzend der renommiertesten Autoren Deutschlands auf den attraktivsten Bühnen Ihrer Stadt auftreten – und Sie alle diese exklusiven Lesungen kostenlos besuchen können.

„Die erneuerbaren Lesetage“ werden von vielen engagierten Bürgern, Künstlern und Schriftstellern ermöglicht, die damit eindrucksvoll die so genannten „Vattenfall-Lesetage“ als das entlarven, was sie sind: Missbrauch der Literatur.

Nach dramatischen Leckagen und Bränden in seinen Atommeilern und dem Bau eines der größten Klimakiller, dem Kohlekraftwerk Moorburg, versucht Vattenfall, als vermeintlicher Literaturförderer sein ramponiertes Firmenimage aufzupolieren – so wie es die Studie „Sponsor Visions“ rät: „Kunst weckt positive Assoziationen und das strahlt auf die, die es fördern.“

Lassen Sie uns dieses Kalkül Vattenfalls gemeinsam durchkreuzen: Erfreuen Sie sich neun Tage an Premiumliteratur für alle – und kündigen Sie dabei doch auch gleich Ihren Stromvertrag bei Vattenfall.

Ihr Jakob von Uexküll

Info:

„Lesen ohne Atomstrom – Die erneuerbaren Lesetage“
Datum: 10. bis 18. April auf vielen Bühnen in Hamburg
Eintritt: kostenlos
Das vollständige Programm unter http://www.lesen-ohne-atomstrom.de/


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