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Lesen ohne Atomstrom

Lesen ohne Atomstrom - zum sechsten Mal sind die kritischen Lesetage in Hamburg, Bild: Lesen ohne Atomstrom
Lesen ohne Atomstrom – zum sechsten Mal sind die kritischen Lesetage in Hamburg, Bild: Lesen ohne Atomstrom

Mojib Latif, Katja Riemann, Mathieu Carrière, Bela B., Axel Milberg, Doris Gerck, Auma Obama – das sind nur ein paar Namen der Teilnehmer der sechsten „Lesen ohne Atomstrom“-Literaturtage, die vom 21.-27. April in Hamburg stattfinden. Einst als Gegenveranstaltung zu den „Vattenfall Lesetagen“ haben sich die alternativen Literaturtage in Hamburg inzwischen fest etabliert und locken jedes Jahr zahlreiche Besucher mit namhaften Autoren und außergewöhnlichen Veranstaltungen.

Lesung mit Auma Obama und Axel Milberg

In diesem Jahr stehen neben dem Thema Energie natürlich das Thema Flüchtlinge und Integration im Fokus der Lesungen und Events. Den Auftakt macht Auma Obama, eine Halbschwester vom amerikanischen Präsidenten Barack Obama. Sie liest aus ihrer Autobiografie „Das Leben kommt immer dazwischen“ und diskutiert mit den Besuchern die aktuelle Integrationsdebatte in Deutschland.
Wer sich mehr für Energie- und Klimaschutz-Themen interessiert, geht zu den Veranstaltungen mit Mojib Latif „Das Ende der Ozeane“ am 22. April, zur Verlesung mit Axel Milberg, der am 24. April aus dem letzten Roman von Henning Mankell „Treibsand“ liest, oder besucht am 25. April einen Poetry-Slam unter dem Titel „Atomkraft? Nee Du, lass mal“.

Stoppt Atomtransporte – Forderung von „Lesen ohne Atomstrom“

Auf die Besucher warten jedoch nicht nur spannende Lesungen und Vorträge, die Veranstalter von „Lesen ohne Atomstrom“ machen während der Literaturtage auf die Atomtransporte im Hamburger Hafen aufmerksam. Ein Brand vor knapp drei Jahren auf einem Atomfrachter hat gezeigt, wie nah die Gefahr sein kann. Daher wird es Zeit, dass Hamburg diese Transporte endgültig stoppt.

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist übrigens frei – es lohnt sich also rechtzeitig da zu sein. Alle Infos und das komplette Programm von „Lesen ohne Atomstrom“ finden Sie hier.


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