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Die guten Vorsätze für 2017

Wenn zwischen den Feiertagen etwas Zeit für einen persönlichen Rück- und Ausblick ist, machen sich viele Gedanken über gute Vorsätze für das kommende Jahr. Oftmals sind die Ziele zu ambitioniert und sind daher auch ganz schnell wieder vergessen. Wir haben ein paar Vorsätze zusammengestellt, einfach umzusetzen sind und zugleich nachhaltig wirken.

Einer der Vorsätze für 2017 - Ökostromer werden, Foto: PantherMedia
Einer der Vorsätze für 2017 – Ökostromer werden, Foto: PantherMedia

Ökostromer werden

Wer bislang tatsächlich noch herkömmlichen Strom bezieht – als Kohle- und Atomstrom mit vielleicht ein bisschen grünem Anteil, sollte jetzt aber wirklich schnell wechseln. Saubere Energie von einem echten Ökostromanbieter, wie LichtBlick, reduziert den CO2-Ausstoß beim Stromverbrauch auf 0,00g/kWh und natürlich hinterlassen die Erneuerbaren auch keinen strahlenden Giftmüll. Ein Wechsel ist ganz einfach in wenigen Minuten gemacht [LichtBlick-Link] und damit ist der erste Vorsatz erfüllt.

Stromverschwendung stoppen

Auch wenn Sie mit Ökostrom saubere Energie beziehen – die beste Energie ist immer noch die, die nicht verbraucht wird. Daher nehmen Sie sich für 2017 vor, besser auf Stromfresser im Haushalt zu achten – am einfachsten ist es, über eine Steckerleiste die Elektrogeräte richtig auszuschalten und nicht nur im Stand-by-Modus. Mit Strommessgeräten, die Sie bei der Verbraucherzentrale ausleihen können, messen Sie ganz leicht, wie viel Strom Ihr Kühlschrank, PC oder Fernseher verbraucht. Bei einigen sehr alten Geräten, die wie der Kühlschrank permanent laufen, kann sich die Anschaffung eines neuen, energieeffizienten Geräts am Ende des Jahres im wahrsten Sinne des Wortes auszahlen.

Weniger Plastik verwenden

Helfen Sie den Meeren und vermeiden Sie Plastik, Foto: Pixabay, Solart
Helfen Sie den Meeren und vermeiden Sie Plastik, Foto: Pixabay, Solart

Das Meer ertrinkt – vor Plastikmüll. Riesige Plastikteppiche verschmutzen die Ozean und gefährden damit das Leben im Wasser und letztendlich das der Menschen. Überlegen Sie im Supermarkt daher genau, ob Sie wirklich den doppelt- und dreifach mit Plastik verpackten Apfel kaufen müssen oder doch lieber unverpackte Äpfel in Ihre Jute- oder Papiertasche verstauen. Inzwischen gibt es in einigen Großstädten auch sogenannte „Unverpackt“-Märkte, in denen Sie von Lebensmittel über Shampoo und Waschmittel alles unverpackt bekommen.

Regional, saisonal und weniger Fleisch essen

Super-Foods waren 2016 der absolute Trend. Doch ob Chiasamen oder Goji-Beeren – die Wege der Produkte sind sehr lang zu uns nach Deutschland und damit ist deren CO2-Bilanz alles andere als super. Probieren Sie daher doch Produkte, die bei uns wachsen, wie Leinsamen, Johannisbeeren und Co, und die es mit den Super-Foods durchaus aufnehmen können. Wer auf regionale und saisonale Produkte setzt entdeckt zudem viele Gemüse- und Obstsorten, die sonst vielleicht nicht auf der Speiseliste standen und Ihr Essen bereichern. Schauen sie doch 2017 häufiger mal auf Ihrem Wochenmarkt vorbei und gehen auf Entdeckungstour. Dass der Braten oder die Wurst nicht täglich auf den Tisch gehören, sollte inzwischen auch jedem bewusst sein.

Regionales Gemüse ist so lecker, Foto: Pixabay, condesign
Regionales Gemüse ist so lecker, Foto: Pixabay, condesign

Bewusst einkaufen – weniger verschwenden

80 Kilogramm Lebensmittel wirft jeder Deutsche pro Jahr im Durchschnitt weg. Vor dem einkaufen hilft es daher, einen Blick in den Kühlschrank zu werfen, was sie noch haben und welche Lebensmittel Sie wirklich brauchen. Auch beim Thema Mindesthaltbarkeitsdatum sollten Sie 2017 etwas entspannter werden – viele Lebensmittel sind noch wesentlich länger haltbar und müssen nicht direkt in den Müll entsorgt werden. Es gibt inzwischen viele Apps und Webseiten die zudem helfen, aus Resten bzw. Lebensmitteln die bald ablaufen, schnell leckeres Essen zu bereiten.

Doch nicht nur bei Lebensmitteln sollten Sie sich 2017 von der Wegwerf-Mentalität verabschieden. Vor dem nächsten Schnäppchen-Shopping-Trip lohnt sich ein Blick in den Kleider- und Schuhschrank. Brauchen Sie wirklich das 15. T-Shirt und das 20. Paar Schuhe? Laut einer Studie von Greenpeace liegen 5,2 Milliarden Kleidungsstücke in deutschen Schränken, 40 Prozent davon werden selten oder nie getragen – und häufig ungetragen entsorgt.


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