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Sommerzeit ist Ferienzeit – Energiespar-Tipps für einen entspannten Urlaub

Wer im Alltag auf die Umwelt und eine ökologische Energieversorgung setzt, möchte auch einen grünen Urlaub verbringen, Foto: Millidesign, pixabay
Wer im Alltag auf die Umwelt und eine ökologische Energieversorgung setzt, möchte auch einen grünen Urlaub verbringen, Foto: Millidesign, pixabay

Obwohl die Temperaturen noch nicht überall sehr sommerlich sind, beginnen heute zum Beispiel in Nordrhein-Westfalen die Sommerferien. Wer im Alltag auf die Umwelt und eine ökologische Energieversorgung setzt, möchte auch einen grünen Urlaub verbringen. Und das natürlich am liebsten ohne großen Aufwand, damit der Urlaub auch wirklich erholsam wird. Es ist leichter als  gedacht – wir haben ein paar Tipps zusammengestellt.

Auf die Planung kommt´s an

Wo soll es hingehen? Es muss nicht jedes Mal die Fernreise sein, sondern es gibt vieles vor der eigenen Haustür in Deutschland oder Europa zu entdecken. Wo möchte man sich aufhalten? Immer mehr Hotels und andere Herbergen beziehen Ökostrom, nehmen eine regionale Versorgung in Anspruch und haben Freizeitangebote, mit denen die Urlauber die Umwelt entdecken, aber nicht belasten.

Vorm Einchecken Hotel checken

Zur bestmöglichen Wahl von Unterkunft und Verpflegung verhelfen Gütesiegel, die Betriebe unter die Lupe nehmen – wie das Viabono-Zertifikat, der DEHOGA-Umweltcheck oder Green Certified Hotel. Sie vergleichen unter anderem das Umweltmanagement, die Ausstattung hinsichtlich Energie- und Wasserverbrauch und die Zusammenarbeit mit regionalen Lieferanten.  Ökostrom von LichtBlick beziehen zum Beispiel das Deutsche Kartoffel Hotel in Niedersachsen, das B & O Parkhotel in Bayern, das Bio und Nationalparkhotel HELVETIA in der Sächsischen Schweiz sowie das Almodóvar Biohotel in Berlin.

Der Weg ist das Ziel

Wie wird das Ziel erreicht? Darüber, dass Fliegen und insbesondere Kurzstreckenflüge den höchsten CO2-Verbrauch unter den Fortbewegungsmitteln hat, braucht man nicht streiten. Kann auf Fliegen nicht verzichtet werden, lassen sich die Emissionen bspw. bei Atmosfair  kompensieren. Alternativen wie Zugfahren und Fernbusse müssen nicht teuer sein. Und vor allem können Hinweg und Heimreise so zu einer entspannten Zeit werden und den Urlaub gemütlich einbetten: Reiseführer lesen, Fotos anschauen und Postkarten schreiben. Ist das Auto die beste Variante, sollte der Reifendruck gecheckt und unnötiger Ballast wie nichtgenutzte Radträger entfernt werden.

Verhalten von Zuhause mitnehmen

Endlich am Ziel angekommen, sollte der Urlaub natürlich in vollen Zügen genossen werden. Es sich richtig gut gehen zu lassen, muss aber nicht heißen, im Hotel jeden Tag das Handtuch zu wechseln oder mehrmals am Tag zu duschen, was man zu Hause nicht machen würde. Auch in Ferienwohnungen gilt, einfach das bewusste Verhalten von zu Hause mitzunehmen: Um zum Beispiel abends nach einem tollen Tag auch gut schlafen zu können, ist natürlich die Raumtemperatur entscheidend. Wichtig ist, die Wärme gar nicht erst rein zu lassen, also Türen, Fenster und Vorhänge tagsüber geschlossen zu halten und nur spätabends zu lüften. Dann kann die Klimaanlage entweder ganz ausbleiben oder muss zumindest deutlich weniger laufen.

Urlaub ist Abenteuer auf allen Ebenen

Urlaub bedeutet für viele Menschen neben Entspannen und Seele baumeln lassen auch, neues kennenzulernen und ein bisschen Abenteuer zu erleben. Das gelingt am besten, wenn man vor allem regionale Nahrungsmittel probiert und bei lokalen Anbietern einkauft. Weltweite Restaurant- oder Bistro-Ketten haben überall die gleiche Rezeptur und sind selten in regionale Strukturen eingebunden.
Nicht nur wegen der Umweltverträglichkeit, sondern vor allem um Land und Leute kennenzulernen, lohnt es sich sehr, auch mal auf das Mietauto verzichten und stattdessen lieber Bus oder Fahrrad zu nutzen oder einfach mal zu Fuß zu gehen.

Kleinigkeiten vor der Abreise bedenken

Bevor es dann endlich losgeht, sollten zu Hause noch ein paar kleine Dinge erledigt werden. Zum Beispiel Kühlgeräte runterfahren, Stecker von Wasserkocher, Toaster, Föhn, Computer und Stereoanlage ziehen – denn selbst im Standby wird reichlich Strom verbraucht: Laut Umweltbundesamt geben die  Privathaushalte in Deutschland dafür jährlich 3,3 Milliarden Euro aus, was ca. 17 Milliarden Kilowattstunden und der Leistung von zwei großen Kernkraftwerken entspräche. Und durch Einsparungen lassen sich noch viele schöne Urlaube finanzieren.

Ein Beitrag von Laura Welle, in der Unternehmenskommunikation bei LichtBlick


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