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Energiespartipps für die Weihnachtszeit

Im Herbst und im Winter verbringen wir mehr Zeit zuhause, vor dem Fernseher oder in der Küche beim Backen und Brutzeln. Das macht sich beim Energieverbrauch bemerkbar. Wir haben ein paar Tipps zum ganz entspannten Energiesparen in der Weihnachtszeit.

In der Weihnachtszeit wird wieder viel gekocht und gebacken - mit ein paar Tipps lässt sich viel Energie sparen, Foto: Katine01, pixabay
In der Weihnachtszeit wird wieder viel gekocht und gebacken – mit ein paar Tipps lässt sich viel Energie sparen, Foto: Katine01, pixabay

Kochen: viel Genuss, wenig Energie

•    Deckel auf den Topf: reduziert den Stromverbrauch um die Hälfte bis zwei Drittel.
•    Passender Topf: Etwa 15 Prozent Energie gehen verloren, wenn der Topf kleiner als das Kochfeld ist.
•    Schnellkochtopf benutzen: spart 30 bis 60 Prozent Strom und ca. 70 Prozent Zeit.
•    Restwärme nutzen: Kochplatte und Backofen fünf bis zehn Minuten vor Ende der Garzeit ausschalten.

Tipps für Backprofis

•    Clevere Backplanung: mehrere Bleche Weihnachtsplätzchen hintereinander backen, die Sorte mit dem geringsten Temperaturbedarf zuerst.
•    Backofen nicht vorheizen, statt Ofen leer aufheizen: spart bis zu 20 Prozent Energie und ist außer bei empfindlichem Gebäck wie Blätterteig oder Biskuit problemlos möglich. Aber: Weil dadurch die Zeitangabe des Rezepts nicht mehr gilt, wird häufig die Backofentür zur Kontrolle geöffnet – wobei jedes Mal 20 Prozent Energie verloren gehen. Lohnt sich also nur, wenn Sie die Backzeit genau kennen.

Stromfresser auf dem Gabentisch?

Doch nicht nur in der Küche lässt sich Energiesparen, auch bei den Weihnachtsgeschenken lohnt es sich, zweimal hinzuschauen. Fernseher, Hi-Fi-Anlagen, Spielekonsolen – auf vielen Wunschzetteln steht Unterhaltungselektronik ganz oben. Was zu Weihnachten glänzende Augen bereitet, kann jedoch zu langen Gesichtern bei der nächsten Stromabrechnung führen. Entertainment-Geräte schlucken viel Energie, zusammen mit Computer und Zubehör machen sie rund 25 Prozent des Stromverbrauchs im Haushalt aus.

Spielekonsolen sind besonders energie-hungrig, Foto: Unsplash, pixabay
Spielekonsolen sind besonders energie-hungrig, Foto: Unsplash, pixabay

Energiesparende Weihnachtsgeschenke

•    Je größer der Bildschirm, desto höher ist der Stromverbrauch des Fernsehgeräts. Fürs optimale Sehvergnügen sollte die Bildschirmdiagonale des Fernsehers ohnehin nicht mehr als ein Drittel des Abstands zwischen TV-Gerät und Sitzgelegenheit betragen.
•    EU-Energielabel: Ein Fernseher der Effizienzklasse A verbraucht bis zu 70 Prozent weniger Strom als ein Gerät der Klasse F. Noch sparsamer, aber meist teurer in der Anschaffung sind Geräte der Klassen A+ und A++.
•    Achten Sie auf einen richtigen Ausschalter, der das Gerät komplett vom Netz nimmt.
•    Spielekonsolen sind besonders energiehungrig. Ab 2017 soll dies per EU-Richtlinie eingeschränkt werden. Aber schon jetzt haben die Geräte eine Energiesparfunktion, die in der Regel werkseitig nicht eingeschaltet ist. Schauen Sie in der Bedienungsanleitung nach, wie der Sparmodus zu aktivieren ist.

Weitere Energiespartipps finden Sie auf der LichtBlick-Webseite.


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