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Energiesparlampen auf Platz 1

Die schrittweise Abschaffung der Glühlampe, Foto: Initiative „SAUBERES LICHT, SAUBER RECYCELT“
Schrittweise Abschaffung der Glühlampe, dafür kommen Energiesparlampen, Foto: Initiative „SAUBERES LICHT, SAUBER RECYCELT“

Wenn im Herbst dieses Jahres die 60-Watt-Glühlampe aus den Geschäften verschwindet, werden die Verbraucher zur Energiesparlampe als Ersatz greifen. Das ergab eine repräsentative Emnid-Umfrage, der zufolge 67 Prozent der Befragten sich für den Einsatz dieses Leuchtmittels entscheiden werden.

Energiesparlampen auf dem Vormarsch

Die Energiesparlampe spart im Gegensatz zur Glühlampe bis zu 80 Prozent Strom ein. LED-Lampen werden mit rund 14 Prozent, Halogenlampen mit 8 Prozent deutlich weniger häufig zum Einsatz kommen. Übrigens: Leuchtstoffröhren, LED- und Energiesparlampen fallen unter das Elektrogesetz und werden daher gesondert wieder verwertet. Die nächste Sammelstelle finden Verbraucher auf der Website www.lichtzeichen.de.

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6 Kommentare

  • Jenny sagt:

    Danke, Timo! Ich schließe mich Deiner Meinung an.

    Als ich das erste Mal davon hörte, dass Quecksilber in den Energiesparlampen enthalten ist, war ich schockiert. Kann ich mich doch noch sehr gut an die Diskussion um die Fieberthermometer von damals erinnern. Warum beschließt so etwas die EU ohne mal ein bisschen nachzudenken? Und wer glaubt, dass sich alle an die Sammelstellen wenden, ist absolut entfernt von der Realität! Der Mensch ist es gewohnt, alles im Müll zu entsorgen. Viele Leute trennen ihren Müll überhaupt nicht – und da sollen diese zu Sammelstellen gehen? Ich bitte Euch, das ist wohl Wunschdenken. Ich bin mir sehr sicherlich, dass es nicht mehr lange dauern wird, bis wir ein richtiges Problem mit Quecksilber bei den Mülldeponien oder Trennungsanlagen haben werden. Danke EU!


  • Schinderhannes sagt:

    Obwohl sie bei mir überall brennen, mag ich die „Energiesparlampen“ nicht mehr. Schon vor langer Zeit habe ich einmal bei Osram eine Öko-Bilanz zu dieser Lampe nachgefragt, habe aber nie eine sachdienliche Antwort erhalten. Das läßt nichts Gutes ahnen!

    Das gesetzliche Verbot der Glühlampen ist wieder mal so ein kapitalistischer Schelmenstreich, um die Leute zur Kasse zu bitten. Technisch ist das Zeugs ein Teufelsfuß, denn die Entsorgung des Umweltgifts Quecksilber funktioniert nicht. Auf dem langen Weg dieser Lampen bis zur Wiederverwertung geht ein Großteil kaput, und das will ja selbst ein grüner Umweltminister nicht wahrhaben. Unter den Teppich gekehrt und kommt in 10 Jahren als Umweltskandal wieder ans Tageslicht – damit uns der Nachschub nicht ausgeht!

    Es gibt wichtigere Umweltthemen als an unseren Lampen zu schrauben. Weltweit werden bei der Öl- und Gasförderung Mengen von „Abfallgas“ nutzlos verbrannt, die schier unbegreiflich sind. Das sind die eigentlichen Co2- und Umweltsäue, um die man sich kümmern müßte. Dagegen sind die Energiesparlampen ein Witz.

    Im übrigen eignen sie sich für viele Bereiche überhaupt nicht. Ich habe in unserem Wohnblock Versuche mit E-Lampen in der Hausflurbeleuchtung durchgeführt. Alle 6 Monate muß die Birne gewechselt werden. Auf die Zusatzkosten können wir uns freuen!


  • Michael Hartmann sagt:

    Ich verwende in meiner ganzen Wohnung Leuchtstoffröhren weil die heller sind als Energiesparlampen und vom Stromverbrauch auch akzeptabel z. B. 16 Watt.
    Ich bin mir allerdings nicht sicher wie das hier mit Quecksilber & Co aussieht. Habe nur gehört, dass man die kaputten auch zum Sondermüll bringen muss.

    Mich erinnern so klassisch-gelbe Beleuchtungen von Glühbirnen immer an „alte Zeit“, kurz nachdem die Kerze als Raumbeleuchtung abgeschafft wurde. Von Halogen halte ich gar nichts, weil das immer nur so eine Punktbeleuchtung ist und sich nicht im ganzen Raum verteilt.


  • Timo sagt:

    Energiesparlampen sind erwiesenermaßen umweltschädlich und bei Zerbrechen gesundheitsgefährdend, da sie Quecksilber enthalten – ein Relikt aus alten Zeiten der Industrialisierung, das wir schon vor 20 Jahren aus Fieberthermometern verbannt haben. Und nun hält es dank Energiesparlampen wieder Einzug in Kinderzimmer – grauenhaft.
    LEDs sind in der Anschaffung etwas teurer, dafür haben sie eine Lebensdauer von durchschnittlich 20 Jahren und eine Energieaufnahme, die weit unter der von Energiesparlampen liegt. Warum also nicht gleich auf LEDs setzen? Wer LED-Lampen googlet, findet zahlreiche Shops mit einer gewaltigen Auswahl unterschiedlichster LED-Leuchtmittel.


  • Ole sagt:

    Energiesparlampen sind von gestern!

    Qualitäts-LEDs sind angesagt!
    LEDs sind bereits jetzt – trotz höherer Anschaffungskosten – aufgrund des geringen Stromverbrauchs und der sehr langen Lebensdauer die wirtschaftlichste Wahl. Zudem haben sie im Gegensatz zu ESL kein Quecksilber-Problem.

    „…“ (Satz gestrichen, da Werbung im Blog nicht erlaubt ist, die Red)

    Wird Zeit das Lichtblick mehr Qualitäts-LEDs anbietet statt die aus meiner Sicht bereits jetzt überflüssige „Brückentechnologie“ Energiesparlampe.


    • Ralph Kampwirth sagt:

      Interessanter Hinweis. Bin gespannt, wie das unsere anderen Blog-Leserinnen und Leser sehen. Soll man schon jetzt auf Energiesparlampen verzichten und nur auf LED setzen?


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