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Energiespar-Tipps zu Ostern

An den Osterfeiertagen wird wieder viel gebacken und gekocht. wir haben ein paar Energiespar-Tipps, Foto: Pixabay, pixel2013
An den Osterfeiertagen wird wieder viel gebacken und gekocht. Wir haben ein paar Energiespar-Tipps zusammengestellt, Foto: Pixabay, pixel2013

Die Osterfeiertage rücken näher – in vielen Familien werden jetzt noch die letzten Ostereier gefärbt und im Haus und Garten verteilt. An den freien Tagen kommen dann häufig Familie und Freunde zusammen und genießen die gemeinsame Zeit. Dazu gehört natürlich auch viel und leckeres Essen. Wir haben ein paar Tipps für Sie, wie Sie beim Backen und Kochen Energie einsparen können.

Frühstück oder Brunch

Es gibt kaum etwas Besseres als den Ostersonntag mit einem gemütlichen Brunch zu beginnen. Mit ein paar Energiespar-Tipps lässt sich bei der Vorbereitung die eine oder andere Kilowattstunde Strom einsparen.

  • Mit einer Kaffeemaschine verbrauchen Sie 50 Prozent weniger Strom als mit der Zubereitung durch Aufkochen von heißem Wasser.
  • Für eine Tasse Tee ist der Wasserkocher natürlich unschlagbar. Hier können Sie zusätzlich Energie einsparen, wenn Sie nur die benötigte Menge Wasser einfüllen und den Wasserkocher direkt beim ersten Kochen ausschalten – vor allem viele ältere Geräte schalten sich erst eine Minute nach dem Kochen ab.
  • Beim Eierkochen sollten Sie eher zum Eierkocher greifen, als die Eier im Topf zu kochen. Das spart ebenfalls rund 50 Prozent Strom.
  • Soll es Rühr- oder Spiegelei geben, achten Sie darauf, dass die Pfanne genau auf die Herdplatte passt, damit keine Energie verloren geht
  • Wenn Sie nur ein paar Brötchen aufbacken müssen, nutzen Sie dafür am besten den Toaster mit Brötchenaufsatz statt den Backofen. Damit lässt sich der Energieverbrauch um 70 Prozent senken.

So gut gestärkt kann dann die Ostereier-Suche starten.

Festtagsmenü

Egal ob es Fleisch, Fisch, Vegetarisches oder Veganes zu essen gibt, bei der Zubereitung kann bei jedem Menü Energie eingespart werden.

  • Auch beim Kochen von Gemüse, Reis und ähnlichem sollten Sie darauf achten, dass Pfannen und Töpfe optimal auf der Herdplatte aufliegen und mit einem genau passenden Deckel verschlossen sein, damit die Wärme vollausgenutzt wird.
  • Schalten Sie die Herdplatte schon ein paar Minuten vor Ende der Garzeit aus – die Restwärme reicht vollkommen aus.
  • Bei längeren Garzeit lohnt es sich, einen Schnellkochtopf zu nutzen. Damit sparen Sie etwa 70 Prozent Strom.
  • Wenn Sie Kleinigkeiten nur kurz aufwärmen wollen, stellen Sie diese am besten in die Mikrowelle.
  • Wird der Osterbraten im Ofen gegart, können Sie auf das Vorheizen verzichten. Damit sparen Sie rund 20 Prozent Energie ein.

Kuchen oder Torte

Beim Backen lässt sich einiges an Strom sparen - nicht nur zu Ostern, Foto: Pixabay, milliways42
Beim Backen lässt sich einiges an Strom sparen – nicht nur zu Ostern, Foto: Pixabay, milliways42

Nach einem kleinen Spaziergang ist nach dem Festtagsmenü auch wieder Platz für Kuchen, Torte oder Osterbrot. Beim Backen können Sie mit den folgenden Energiespar-Tipps einiges an Strom sparen:

  • Nutzen Sie den Backofen möglichst voll aus, eventuell können Sie bei Ober- und Unterhitze auf einer Ebene zwei Kuchen gleichzeitig backen. Bei Umluft können Sie mehrere Ebenen parallel belegen.
  • Bei vielen Teigen müssen Sie den Backofen nicht vorheizen, wie beispielsweis für das Hefe-Osterbrot – zu den empfindlicheren Backwaren gehören Biskuitteig, Brandteig und Soufflé. Hier empfiehlt sich das Vorheizen.
  • Dauert die Backzeit länger als 40 Minuten können Sie die Restwärme nutzen und den Ofen rund 10 Minuten vor Ende der Backzeit ausschalten.

Rundum nachhaltig

Beim Einkaufen Ihrer Zutaten können Sie übrigens auch schon Energie sparen – indem Sie regional und saisonal einkaufen. Sollten Sie vor den Feiertagen dafür keine Zeit haben, gibt es in vielen Städten bereits nachhaltige Lieferdienst, wie in Hamburg „Frischepost“, die auch ein spezielles Osterangebot bieten.

Sie sind über Ostern gar nicht zuhause? Achten sie vor dem Start in den Urlaub, dass alle elektronischen Geräte komplett ausgeschaltet sind – nicht nur auf Stand-by. So verschwenden Sie nicht unnötig Energie während Sie Ihren Urlaub genießen.

Und der wichtigste Tipp überhaupt: Die Energie, die Sie nutzen, sollte natürlich 100 Prozent Ökostrom sein.


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