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Energie sparen im Sommer

Im Sommer sorgen Klimaanlagen & Co. für einen hohen Energieverbrauch, Foto: PublicPicutreDomain Pixabay, Paukner
Im Sommer sorgen Klimaanlagen & Co. für einen hohen Energieverbrauch, Foto: PublicPicutreDomain Pixabay, Paukner

Zwar wird im Sommer weniger Energie zum Heizen und Beleuchten verbraucht, dafür steigt jedoch die Betriebsdauer von Klimaanlagen, Ventilatoren und der Einsatz von Kühlgeräten. Aus diesem Grund möchte ich Ihnen heute einige Tipps geben, wie Sie Ihren Energieverbrauch im Sommer reduzieren können.

Das wichtigste Ziel ist die Wärme erst gar nicht ins Haus kommen lassen! Wie funktioniert das?

1.) Zum Beispiel in dem Sie einen Sonnenschutz am Fenster befestigen. Und dabei gilt: ob nun Rollos oder Vorhänge, Hauptsache helle Farben. Wer in der Mittagshitze die Fenster offen lässt, oder auch “nur” kippt, lässt unnötig Wärme herein, die in den Wänden gespeichert bleibt.

Die Luftzirkulation durch einen Ventilator senkt zwar die “gefühlte” Temperatur, eine tatsächliche Abkühlung der Raumluft wird dadurch nicht erreicht. Bei der derzeitigen Witterung empfiehlt es sich, nur spät am Abend oder früh am Morgen zu lüften.

2.) Keine unnötige Wärme erzeugen

Damit die kühle Luft im Raum auch kühl bleibt, sollte man auf unnötige Wärmeerzeugung verzichten. Computer, Spielekonsolen, Plasmafernseher usw. ausschalten, wenn sie nicht tatsächlich benutzt werden.

Ein kaltes Getränk bei brütender Sommerhitze…herrlich! Und mitunter ziemlich teuer….

3.) Auch bei sehr hohen Außentemperaturen ist eine Kühltemperatur von 7° C völlig ausreichend. Für Gefrierschränke wird eine Temperatur von -18° C empfohlen. Je weiter Kühlschränke oder Gefrierschränke herunter kühlen müssen, desto mehr Energie wird unnütz verbraucht. Ähnlich verhält es sich mit dem Öffnen der Kühlschranktür. Je öfter und länger die Tür geöffnet wird, desto mehr Energie geht verloren. Wer also Strom und Geld sparen möchte, sollte den Kühlschrank deshalb nicht unnötig offen stehen lassen, damit nicht zu viel Kälte entweichen kann.

4.) Beim Kauf neuer Kühl- und Gefrierschränke sollten Sie auf die Energieeffizienzklasse achten. A+ oder besser ist hier angesagt, ein Mehrpreis bei der Anschaffung ist schnell wieder eingespart.

5.) Die Wahl des Standortes für den Kühlschrank sollte wohlüberlegt sein. Je kühler die Umgebungstemperatur, desto weniger der Energieverbrauch. Jedes Grad mehr Außentemperatur verursacht 6 % mehr Stromverbrauch. Ein bewusster Umgang kann also zu spürbaren Einsparungen führen.

Weitere Energiespartipps finden Sie auch hier. Übrigens twittern wir gerade pro Tag einen nützlichen „Energietipp“

Welche Tipps können Sie geben? Lassen Sie uns teilhaben an Ihren Stromspartricks und Erfahrungen.

Ein Beitrag von Yildirim Arak, im Kundenmanagement bei LichtBlick


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2 Kommentare

  • Manuel sagt:

    Vielen Dank für diese nützlichen Tipps zum Strom sparen. Ein energiesparendes Gerät lohnt sich auf jeden Fall. Besonders beim Kühlschrank ist die Überlegung, sich ein neues Gerät anzuschaffen, berechtigt, denn kein weiteres Gerät in der Küche verbraucht so viel Strom.
    Mit besten Grüßen,
    Manuel von http://kuehlgefrierkombination-test.de/


  • Shred sagt:

    So manche Überraschung gibt es, wenn man mit einem (guten) Verbrauchsmessgerät durch die Wohnung geht und misst. So braucht der PC-Lautsprecher oder der Drucker Strom, selbst wenn der PC ausgeschaltet ist. Besonders überraschend war ein Subwoofer fürs Heimkino, der satte 35 Watt brauchte — im Standby!

    Hier lohnt sich die Anschaffung von Master-Slave-Steckdosen. Sie schalten angeschlossene Geräte automatisch mit ab, wenn der Hauptverbraucher (z.B. der PC oder der Fernseher) ausgeschaltet wird. Im Elektronik-Fachhandel gibt es auch Funklösungen, falls der Hauptverbraucher von den anderen Geräten zu weit entfernt steht.


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