MEINUNG & POSITION

Wie der Urlaub noch erholsamer und umweltverträglicher sein kann

Nachhaltiges Reisen muss nicht schwer sein, Foto: Flickr
Nachhaltiges Reisen muss nicht schwer sein, Foto: Flickr

von Laura Welle, Unternehmenskommunikation

Im Urlaub möchte man die Seele so richtig baumeln lassen und an nichts Negatives denken oder sich über irgendetwas Sorgen machen. Das kann man auch! Denn wenn man vor Urlaubsantritt ein paar Tipps beachtet, lässt sich das ökologische Gewissen beruhigen.

So lässt sich der „grüne“ Urlaub genießen

Der Anfang ist noch zu Hause gemacht. Wenn nur die Hälfte der deutschen Haushalte während einer zweiwöchigen Urlaubsreise  die Elektrogeräte richtig abschalten würden, ließen sich über 140 Millionen Euro Stromkosten und damit CO2 einsparen. Auch die Anreise zum Urlaubsort hat einen großen Einfluss auf den persönlichen CO2-Fußabdruck: Eine Flugreise verursacht zum Beispiel 1900 Prozent mehr C02 als eine Bahnreise und 150 Prozent mehr als die Anreise mit dem Auto. Lässt sich dann doch einmal die umweltfreundlichere Variante nicht realisieren, kann man eine Ausgleichszahlung machen und damit in Umweltprojekte investieren. Zur bestmöglichen Wahl von Unterkunft und Verpflegung verhelfen Labels und Gütesiegel, die Hotelbetriebe unter die Lupe nehmen – wie das Viabono-Zertifikat. Sie vergleichen unter anderem das Umweltmanagement, die Ausstattung hinsichtlich des Energie- und Wasserverbrauchs und die Zusammenarbeit mit regionalen Lieferanten. Und nicht nur wegen der Umweltverträglichkeit, sondern vor allem um Land und Leute kennenzulernen, sollte man auf den Mietwagen verzichten und stattdessen lieber den Bus oder das Fahrrad nutzen oder einfach zu Fuß gehen.


Zurück zur Übersicht »

Artikel kommentieren