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Vor 200 Jahren: Entdeckung des künstlichen Lichts

Vor 200 Jahren wurde das künstliche Licht entdeckt, Foto: Josh13, pixabay
Vor 200 Jahren wurde das künstliche Licht entdeckt, Foto: Josh13, pixabay

Wussten Sie,  dass heute vor 200 Jahren das künstliche Licht entdeckt wurde? 1813 hat der britische Chemieprofessor Prof. Davy, Sohn eines Holzschnitzers,  in seinen Experimenten den Lichtbogen entdeckt, der eine Methode zur Erzeugung von künstlichem Licht ist. Ein Lichtbogen entsteht, wenn Strom durch zwei Kohlestäbe geleitet wird, die erst in einer bestimmten Entfernung zueinander stehen und dann auseinander gezogen werden. Das Licht entsteht durch glühende Kohleteilchen, die überspringen.

1855 fand erstmals eine öffentliche Beleuchtungsaktion in Lyon statt, die auf der Erfindung Prof. Davys von 1813 basierte.  Eine französische Zeitung berichtete damals darüber: „Die Spaziergänger, die sich gestern Abend gegen neun Uhr in der Umgebung des Chateau Beaujou aufhielten, wurden plötzlich von einer Lichtflut überschwemmt, die so hell wie die Sonne war. Tatsächlich hätte man annehmen können, die Sonne sei aufgegangen.“

Prof. Davy war ein Autodidakt, der sich auf dem Gebiet der Chemie ein umfassendes Wissen aneignete.  Von 1820 bis 1827 war Prof. DavyPräsident der Royal Society. In dieser Funktion gehörte er damals zu den einflussreichsten Wissenschaftlern in England, jedoch war seine Gesundheit in dieser Phase bereits schwer geschädigt. Die Vielzahl seiner Experimente, Verpflichtungen und die eingeatmeteten Giftstoffe hatten frühzeitig seiner Gesundheit sehr geschadet, so dass er nach zwei Schlaganfällen mit 51 Jahren verstarb.


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1 Kommentar

  • pfeife12 sagt:

    kacken ist das ne gute storry.


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