MEINUNG & POSITION

Tschüss Vattenfall

Ein Relikt der alten Energiewelt - das Kohlekraftwerk von Vattenfall, Foto: Bengt Lange, Vattenfall GmbH
Ein Relikt der alten Energiewelt – das Kohlekraftwerk von Vattenfall, Foto: Bengt Lange, Vattenfall GmbH

Seit Anfang diesen Jahres ist das neueste Kohlekraftwerk von Vattenfall im Süden Hamburgs in Betrieb. Unnötig, zu teuer und absolut klimaschädlich – mit 8,5 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr fördert es kräftig die Erderwärmung.

Kohlekraftwerk und Klimawandel

Seit vergangenen Montag ist das Kohlekraftwerk in Hamburg-Moorburg nun mit voller Leistung am Netz. In der gleichen Woche warnt US-Präsident Barack Obama in Alaska, dass die Klimakatastrophe nicht abstrakt irgendwann in der Zukunft kommen wird, sondern heute Realität ist. Kalifornien kann ein Lied davon singen. Weltweit hatten wir den wärmsten je gemessenen Monat Juli.

Vattenfall die rote Karte zeigen

Obama fordert für die Weltklimakonferenz in Paris weltweit verbindliche Regelungen zur Reduktion der Treibhausgase. Der Energiekonzern sollte sich auf seine Wurzeln und die Bedeutung seines Namens zurückbesinnen, statt weiter den Klimawandel anzuheizen. Und die Vattenfall-Kunden sollten die Inbetriebnahme von Moorburg zum Anlass nehmen, ihrem Energieanbieter die rote Karte zu zeigen und zu einem Ökostromanbieter, wie beispielsweise LichtBlick, zu wechseln. Nach dem Motto: Tschüss Vattenfall!


Zurück zur Übersicht »

Artikel kommentieren