MEINUNG & POSITION

Schon gehört? Es ist die Europäische Woche der Abfallvermeidung!

Weihnachtsbäume aus alten Flaschen, Foto: Passion Leica
Weihnachtsbäume aus alten Flaschen, Foto: Passion Leica

Von Laura Welle, Unternehmenskommunikation

Habt ihr schon gehört? In dieser Woche läuft die Europäische Woche der Abfallvermeidung. Diese Aktion gibt es bereits zum dritten Mal, um uns alle für unsere persönliche Abfallbilanz zu sensibilisieren.

Durch Filme wie „Taste the Waste“ ist uns in den letzten Monaten noch einmal die erschreckende Lebensmittelverschwendung in Deutschland vor Augen geführt worden. Aber auch in anderen Bereichen ist unser Fußabdruck ganz schön groß.

Konkrete Taten folgen lassen

Um auch konkrete Taten folgen zu lassen, hat der NABU dazu aufgerufen, Aktionen und Initiativen zu starten um Abfall zu vermeiden. Schaut selbst nach, auf der Homepage gibt es eine Aktionskarte mit allen Ideen und Aktionen : Das Kaufhaus STILBRUCH in Hamburg macht in Wandsbek eine Büchertauschaktion und in Altona eine Annahme für Computer, bei der man 30% Rabatt auf ein alt-neues Gerät bekommt. In Wuppertal hat die Verbraucherzentrale NRW mit der Abfallwirtschaftsgesellschaft mbH Wuppertal (AWG) einen Malwettbewerb für alle 3. Klassen organisiert:  Die Schülerinnen und Schüler sollen ihre Ideen zur Abfallvermeidung darstellen, die Preisverleihung  ist am 21.11.2012. In Dresden wird der tägliche Hausmüll zu Weihnachtsgeschenken verwandelt. Und das neu gegründete Portal Respect-Food.eu der Abfallverwertungsgesellschaft des Landkreises Ludwigsburg findet mit einem Online-Tagebuch von Verbraucherinnen und Verbraucher heraus, wie viele Lebensmittel sie jedes Jahr wegwerfen und wie viel Geld gespart hätte werden können.

Was ist mit euch?

Europäische Woche zur Abfallvermeidung, Plakat: VKU
Europäische Woche zur Abfallvermeidung, Plakat: VKU

Habt ihr in eurer Nähe auch eine Aktion des NABU entdeckt?
Was meint ihr, welche kleineren und größeren Dinge könnte jeder von uns  noch tun, um weniger Abfall zu produzieren?

Im Rahmen der Aktionswoche sind viele Tipps und Tricks zusammengetragen worden, zum Beispiel die Invasion der Megatonnen oder „Handys, Bohrmaschinen und Co.“

 

 


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1 Kommentar

  • Melanie sagt:

    Einer der Dinge, die mich zum Thema Konsum immer wieder aufregen, ist die Sucht nach neuen technischen Geräten. Die Kleinen haben mittlerweile schon alle Handys und damit nicht genug, sie wollen ständig ein neues, „besseres“ haben. Aber die Grossen leben es ja so vor… 2,5 Jahre – das ist die durchschnittliche Nutzungsdauer eines Smartphones: http://www.recyclingnews.info/zahl.php?zid=49

    Mein Vorschlag, um weniger Abfall zu produzieren wäre daher, einfach mal das Handy noch ein Jahr länger zu benutzen.


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