MEINUNG & POSITION

Eindrückliche WDR-Sendung: Ranga Yogeshwar beschreibt die Probleme des Atommülls

Das ungelöste Problem - Atommüll, Foto: PantherMedia
Das ungelöste Problem – Atommüll, Foto: PantherMedia

Aus meinem Bekanntenkreis bin ich mehrfach auf eine Folge der WDR-Sendereihe Quarks & Co. angesprochen worden, in der der bekannte Wissenschaftsjournalist Ranga Yogeshwar der Frage nachgeht, welche Folgen die (weltweit) ungelöste Endlagerfrage von Atommüll hat. Nach der gefühlt zehnten Aufforderung, unbedingt diese Sendung anzuschauen, habe ich das heute getan – und bin sehr beeindruckt.

Problem für die Ewigkeit – Atommüll

Yogeshwar – der übrigens Diplom-Physiker ist und nach seinem Studium in der Atomforschung gearbeitet hat – ist für sorgfältige Recherche bekannt – und für sehr klare, eindrückliche Darstellung. Und so ist es nicht einfach zu vergessen, dass die Menge Jod 131, die nach der Tschernobyl-Katastrophe für Wochen auf Deutschland abregnete und Salat und Gemüse unverzehrbar machte, in einen Fingerhut passt.  Oder dass die 40.000 Generationen, über die hinweg der Atommüll sicher gelagert werden muss, von heute zurückgerechnet bis zum Homo Erectus führen.

Schreiben Sie doch einmal in unserem Blog, was Ihnen beim Sehen der Sendung in den Sinn kommt.

Ein Beitrag von Dr. Christian Friege, Vorstandsvorsitzender bei LichtBlick


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1 Kommentar

  • Michael Hartmann sagt:

    Ich hab die Sendung sogar im richtigen Fernsehen (also nicht im Internet) gesehen 🙂

    Ähnlich erschreckend bei solchen Fakten war eine Sendung, ich meine auf Pro7, wo die gefährlichsten Orte der Welt gezeigt wurden. Mit dabei war ein Gebiet (Death Valley) in den USA wo es so heiß wird, dass schon zig Leute, die nicht sich nicht ausreichend vor der Hitze geschützt haben dran gestorben sind.
    Auf Platz 1, stand allerdings Tschernobyl. Dort gibt es ein Sperrgebiet wo niemand wohnt, wie in einer Geisterstadt. Nur angemeldete Besucher dürfen mit entsprechender Schutzausrüstung und zu entsprechender Wetterlage dort einen „Ausflug“ hin machen. Die Wetterlage verändert die Stärke der Strahlung, die sogar vom Unkraut dort ausgeht.

    Dort sollten mal die deutschen Politiker eine Woche „extrem-camping“ machen, mit dem Hinweis dass solch eine Katastrophe auch in Deutschland nicht auszuschließen ist. Dann hätten wir bei uns einen km2-großen „Schandfleck“ wo kein gewöhnliches Leben möglich ist.


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