MEINUNG & POSITION

Auf den Punkt gebracht – ein sehr lesenswerter Kommentar von Fritz Vorholz

Kommentar von Vorholz: Es gibt keinen Grund für eine Laufzeitverlängerung, Foto: PublicDomainPicture Pixabay, nafets
Kommentar von Vorholz: Es gibt keinen Grund für eine Laufzeitverlängerung, Foto: PublicDomainPicture Pixabay, nafets

Zu einem entspannten Wochenende gehört für mich die Lektüre der aktuellen „Zeit“ – mir gefällt, dass hier verschiedenste Themen aufgeworfen und ihre Hintergründe intelligent beleuchtet werden. An diesem Wochenende hatte ich genügend Zeit, um die Wochenzeitung ausführlich zu lesen. So bin ich auf einen sehr lesenswerten Kommentar von Fritz Vorholz aufmerksam geworden, der die aktuelle Situation nach der Verabschiedung des Energiekonzepts sehr prägnant darstellt – so gut, dass ich ihn in unser Blog stelle.

Es gibt keine Gründe für eine Laufzeitverlängerung

Das Kernargument des Autors ist, dass es keinen Grund und keine Begründung für die Verlängerung der Laufzeiten gibt:

„Tatsächlich haben Merkel und Co. aber nur behauptet, es gäbe eine Begründung für längere Laufzeiten. Geliefert haben sie sie nicht. Auch nicht, nachdem der Sachverständigenrat für Umweltfragen und das Umweltbundesamt gegen das Laufzeitplus votiert hatten. Die Regierung ließ sich nicht einmal durch den Umstand irritieren, dass selbst ihr eigenes Gutachten die erhofften Argumente nicht lieferte. Das lässt nur einen Schluss zu: Entweder waren Ideologen am Werke – oder Helfer der Konzerne, denen ihre Meiler noch Milliardengewinne bescheren könnten. Laut Regierungsgutachten wären jedenfalls die Beschäftigungs-, Preis- und Wachstumseffekte nahezu identisch, würde die Laufzeit im Durchschnitt nur um vier statt um zwölf Jahre verlängert; Deutschlands Abhängigkeit von Energieimporten wäre in diesem Fall sogar etwas niedriger. Warum also ohne Not zwölf Jahre mehr, warum alte Gräben wieder aufreißen und damit einen gesellschaftlichen Großkonflikt entfachen, den die damalige rot-grüne Bundesregierung vor zehn Jahren durch den mit den Konzernen vereinbarten Konsens halbwegs befriedet hatte?“

Aber lesen Sie den gesamten Artikel doch gerne selbst!

Ein Beitrag von Dr. Christian Friege, Vorstandsvorsitzender bei LichtBlick


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