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Aktuelle BEE-Studie: Ausgleichsmöglichkeiten erneuerbarer Energien

Wind- und Solarpark in der Energielandschaft Morbach, Rheinland-Pfalz, Foto: Agentur für Erneuerbare Energien
Wind- und Solarpark in der Energielandschaft Morbach, Rheinland-Pfalz, Foto: Agentur für Erneuerbare Energien

Heute Vormittag haben der Bundesverband Erneuerbare Energien (BEE) und das BET – Büro für Energiewirtschaft und Technische Planung GmbH ihre aktuelle Studie zu den Ausgleichsmöglichkeiten erneuerbarer Energien vorgestellt. LichtBlick hat den BEE und BET als Praxispartner intensiv dabei unterstützt, zentrale Fragestellungen eines zukunftsfähigen Marktdesigns aus der Praxis heraus zu untersuchen.

Erneuerbare und Flexibilität

Zwei der wesentlichsten Ergebnisse der Studie: 1.) Auch bei sehr hohen Anteilen Erneuerbarer Energien kann die Stabilität des Systems gewährleistet werden. 2.) Insbesondere Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen wie das ZuhauseKraftwerk von Volkswagen und LichtBlick, die so gesteuert werden können, dass sie sich an der gerade aktuellen regenerativen Erzeugung und am deutschen Strombedarf orientieren können sowie flexibel eingesetzte Biomasseanlagen können einen wesentlichen Beitrag zur Flexibilität im deutschen Strommarkt und damit zur Systemstabilität leisten.

Keine Angst vor Blackout

„Die Studie zeigt, dass auch mittelfristig keine Stromschwankungen oder gar Blackouts drohen“, fasst BEE- Geschäftsführer Dr. Hermann Falk die Ergebnisse zusammen. Bis auf wenige Ausnahmen biete das derzeitige Strommarktdesign jedoch kaum Anreize für den Einsatz der erforderlichen Flexibilitätstechnologien. „Hier muss die Politik schon heute handeln“.

Hier finden Sie die Medienmeldung des BEE, sowie die komplette Studie.


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