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ZuhauseKraftwerke beheizen Hotelzimmer auf St. Pauli

Hotel auf St. Pauli heizt mit ZuhauseKraftwerken, Foto: LichtBlick
Hotel auf St. Pauli heizt mit ZuhauseKraftwerken, Foto: LichtBlick

Das Hotel St. Annen liegt in einer ruhigen Seitenstraße auf  St. Pauli. Herr van Riesen ist Direktor und Inhaber des Hotels und hat sich vor zwei Jahren dafür entschieden, das Gebäude mit zwei ZuhauseKraftwerken von Volkswagen und LichtBlick zu beheizen.

ZuhauseKraftwerk für ein Hotel

Bevor ein ZuhauseKraftwerk das St. Annen Hotel beheizte, versorgte eine umgerüstete Ölheizung das Gebäude mit Wärme. Sowohl der Eigentümer des Gebäudes als auch Herr van Riesen planten vor drei Jahren, die alte, hohe Kosten verursachende Heizung gegen eine effiziente und moderne Anlage einzutauschen. Von  einem Energieberater erfuhren sie von dem ZuhauseKraftwerk und wurden hellhörig.

Wärme und SchwarmStrom

„Ich fand den Gedanken, eine Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlage zu installieren sofort spannend und  sinnvoll. Denn die Anlage produziert gleichzeitig Wärme und so genannten SchwarmStrom. Die Wärme, so erklärte uns der Energieberater, könnten wir nutzen und der SchwarmStrom würde von LichtBlick ins Netz gespeist“, sagt van Riesen. Seit 2013 ist es für Kunden auch möglich, den Strom selbst zu verbrauchen. Außerdem überzeugte den Geschäftsmann, dass er aufgrund der hohen Effizienz der Anlage nur geringe Betriebskosten zu erwarten hatte und LichtBlick ihm zusicherte, den gesamten Service zu übernehmen.

„LichtBlick hat die alte Anlage ausgebaut und entsorgt und die Neue installiert. Besonders gut finde ich heute, dass ich weder mit Reparaturen noch mit Wartungen etwas zu tun habe. Funktioniert eine Anlage nicht, geht ein Signal an LichtBlick. Das ist möglich, da jede Anlage von LichtBlick ferngesteuert werden kann. Das Unternehmen schickt dann einen Servicepartner zu uns, der sich darum kümmert, dass die Anlage wieder läuft. Da wir zwei Anlagen im Keller stehen haben, verfügen wir selbst wenn eine der Anlagen ausfällt immer noch über ein Reservekraftwerk, das die Zimmer weiter beheizt. Für ein Hotel ist ein solcher Service großer Luxus“, sagt van Riesen.

Kosteneinsparung und Komfort

Was den Hoteldirektor am Anfang etwas ins Schwitzen brachte, war, dass er nicht nur die Heizanlagen, sondern auch sechs Pufferspeicher im Keller unterbringen musste. Da nicht alle Anlagen in einen Raum passten, musste er, wie er sagt, „die Kröte schlucken“ und einen zusätzlichen Raum frei räumen. Die sechs Pufferspeicher ermöglichen es LichtBlick, den Betrieb der Anlage flexibler an die Bedürfnisse des Strommarktes anzupassen. Davon, dass das Unternehmen den SchwarmStrom einspeist, profitiert der Eigentümer des Gebäudes. Er erhält pro eingespeister Kilowattstunde Strom einen Bonus. Während der Strom ins Netz gespeist wird, speichert LichtBlick die Wärme in den sechs Pufferspeichern. Hier steht sie van Riesen jederzeit für Warmwasser und zum Heizen zur Verfügung.

Neben der Kosteneinsparung und dem Komfort überzeugte van Riesen, dass sich mit dem ZuhauseKraftwerk umweltfreundlich Energie produzierten lässt.  „Ich bin kein Ökofanatiker, aber es nervt mich, eine Lampe unnützerweise brennen zu lassen“, erklärt er. Van Riesen steht hinter dem SchwarmStrom-Konzept von LichtBlick  und hat sich darüber hinaus bewusst für das Ökostromprodukt des unabhängigen Energieanbieters entschieden. Beide Entscheidungen hängt er jedoch nicht an die große Glocke. Für ihn ist sein Umweltengagement neben Komfort und individuellem Service einfach ein Teil des gut funktionierenden Gesamtkonzepts seines Hotels.


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