LICHTBLICKER

„Wir suchen immer Menschen mit Pioniergeist“

Ingenieure und Heizungstechniker entwickeln und betreuen unsere ZuhausKraftwerke, Foto: LichtBlick
Ingenieure und Heizungstechniker entwickeln und betreuen unsere ZuhausKraftwerke, Foto: LichtBlick

Fast 400 Menschen arbeiten heute bei LichtBlick, allein im letzten Jahr haben wir rund 100 neue Mitarbeiter eingestellt. Petra Lichtschlag leitet die Personalabteilung. Sie spricht im Interview mit der Blog-Redaktion über typische LichtBlick-Mitarbeiter, neue Stellen und ungewöhnliche Bewerbungen.

Petra, Du bist seit neun Jahren Personalleiterin bei LichtBlick und hast sicher schon tausende Bewerbungen in den Händen gehalten. Was war die ungewöhnlichste Bewerbung?

Wir hatten mal eine Initiativ-Bewerbung, die war kaum größer als eine Visitenkarte. Das war ein kompletter, gefalteter Lebenslauf in einem kleinen Umschlag. Dazu eine Online-Adresse, auf der Website konnte man alle weiteren Infos herunterladen. Sehr witzig! Aber eingestellt haben wir die Bewerberin dann doch nicht – wir hatten keine freie Stelle.

„Wenn Sie heute einen Arbeitsplatz suchen, der in zwei oder drei Jahren noch derselbe ist, dann sind Sie bei uns verkehrt.“

LichtBlick beschäftigt viele Kundenberater, sie beantworten täglich tausende Anrufe und Emails, Foto: LichtBlick
LichtBlick beschäftigt viele Kundenberater, sie beantworten täglich tausende Anrufe und Emails, Foto: LichtBlick

Was hat sich seit Deiner Anfangszeit bei LichtBlick verändert?

Ich selbst hab die Personalnummer 35, mehr Leute waren wir damals auch nicht. Heute sind wir fast 400. Am Anfang kannte ich alle Kollegen, das ist jetzt natürlich anders. Selbst ich kenne längst nicht mehr alle Mitarbeiter mit Namen, man sieht viele Kollegen nicht mehr regelmäßig. Früher wusste ich sogar bei allen, wann sie Geburtstag haben.

Wir bezeichnen unsere Mitarbeiter ja als „LichtBlicker“. Was zeichnet denn einen typischen „LichtBlicker“ aus?

Auf einer persönlichen Ebene ist jemand ein LichtBlicker, wenn er ein offener, sympathischer Mensch ist. Das bedeutet nicht, dass jeder besonders kommunikativ sein muss. Wir haben natürlich auch eher verschlossene Menschen. Aber sie passen zu LichtBlick, weil sie eine Leidenschaft für das Unternehmen und den Job haben und mit uns zusammen an der Energiewende arbeiten wollen. Man muss sich mit LichtBlick identifizieren, das ist wichtig.

Die Kolleginnen und Kollegen in Energiehandel kaufen Ökostrom und Biogas zur Versorgung unserer Kunden, Foto: LichtBlick
Die Kolleginnen und Kollegen in Energiehandel kaufen Ökostrom und Biogas zur Versorgung unserer Kunden, Foto: LichtBlick

Wir suchen immer Menschen mit Pioniergeist, die eigene Ideen einbringen. Bewerbern sage ich immer: „Wenn Sie heute einen Arbeitsplatz suchen, der in zwei oder drei Jahren noch derselbe ist, dann sind Sie bei uns verkehrt.“ Der Gestaltungswille muss da sein. Man muss Lust haben, etwas Neues auszuprobieren und Risiken einzugehen. Dazu zählen auch viel Zuversicht und ein starker Teamgeist. Unser neuer Geschäftsbereich ZuhauseKraftwerk ist da ein gutes Beispiel.

„Wir hatten von Anfang an auch diejenigen, die in Anzug und Krawatte rumgelaufen sind“

Man muss aber kein typischer Öko sein, um sich beim grünen Energieanbieter LichtBlick zu arbeiten?

(Lacht). Nein, sicher nicht, so haben wir nie rekrutiert. Wir haben hier ganz verschiedene Leute. Wir haben Mitarbeiter, denen man auch äußerlich die ökologische Orientierung ansieht. Aber wir hatten von Anfang an auch diejenigen, die mit Anzug und Krawatte rumgelaufen sind. Guck Dir unseren Leiter Kundemanagement, Torsten Niemann an, der ist schon lange dabei und war von Anfang an in Hemd und Krawatte unterwegs. Ich glaub’, der geht darin auch schlafen (lacht).

Im letzten Jahr haben hier rund 100 neue Mitarbeiter angefangen. Wie gelingt es bei diesem Wachstum, die LichtBlick-Kultur zu erhalten? Wie werden neue Mitarbeiter ins Unternehmen eingeführt?

Die IT spielt bei LichtBlick eine zentrale Rolle - vom Kundenwechsel bis zur Steuerung des SchwarmStrom, Foto: LichtBlick
Die IT spielt bei LichtBlick eine zentrale Rolle – vom Kundenwechsel bis zur Steuerung des SchwarmStrom, Foto: LichtBlick

Das fängt schon im Bewerbungsgespräch an, wo wir sehr viel Wert auf die Persönlichkeit legen und auch aufzeigen, welchen Umgang wir hier pflegen. Wir achten auf viele Details – das Willkommenschreiben, die LichtBlick-Tasche. Neue Mitarbeiter spüren, dass sie willkommen sind – die Kollegen sind sehr hilfsbereit und offen. Es gibt auch einen Einführungstag, an dem immer auch ein Vorstand teilnimmt und an dem unsere Firmenphilosophie und wichtige Unternehmensbereiche vorgestellt werden. Wir haben auch ein „Lunch & Learn“, da hat jeder die Gelegenheit, andere Teams und Projekte kennen zu lernen.

„Ein Blick auf unser Jobangebot lohnt immer“

LichtBlick wächst weiter. Mit wie vielen neuen Stellen rechnest Du in diesem Jahr?

Ich rechne mit etwa 30 bis 50 neuen Stellen allein hier in unserer Zentrale in Hamburg. Zudem suchen wir auch viele neue Mitarbeiter im Vertrieb, vor allem für das ZuhauseKraftwerk. Ein Blick auf unser Jobangebot lohnt immer.

Du bist jetzt schon lange bei LichtBlick. Macht Dir der Job noch immer Freude?

Klar. Es gibt immer neue Herausforderungen, wir sind ständig im Wandel. Das gefällt mir, ich mag keinen Stillstand. Wir machen hier viel Aufbauarbeit, es werden neue Geschäftsbereiche gegründet. Wir professionalisieren die Personalsuche, letztes Jahr haben wir ein Bewerber-Managementsystem eingeführt. Schließlich – das ist ja der Kern meines Jobs – mag ich es natürlich sehr, immer neue Menschen zu treffen.

Das Interview führte Ralph Kampwirth.


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4 Kommentare


  • Bernd Mannebach sagt:

    Zuhausekraftwerk
    Hallo,
    konnte nichts in Berlin finden, gibt es hier auch schon ein Vertriebsbüro? Habe mich gestern bei Ihnen beworben. Der Bedarf in B. ist sicher riesig!


  • Ralph Kampwirth sagt:

    Ja, Grund ist natürlich unser Wachstum – gerade für den Aufbau des neuen Geschäftsfeldes ZuhauseKraftwerk, wo wir ja zügig in den Massenmarkt wollen, bauen wir neue Strukturen auf. Ich finde übrigens, dass das gar keine „Hintenrum-Nachricht“ ist – wir suchen immer gute Leute und werben ja auch aktiv dafür!


  • Michael Hartmann sagt:

    Ist dieser Artikel jetzt so eine „Hintenrum-Nachricht“ die da lautet: „Hey Blog-Leser, wir brauchen mehr Leute.“?

    Wie kommt der so rasant gestiegene Mitarbeiterbedarf? Ich könnte mir da jetzt „nur“ mehr Kunden und die ZuhauseKraftwerke als Grund vorstellen.


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