LICHTBLICKER

Wie werden Unternehmen Kunden bei LichtBlick? – Ein Bericht aus dem Vertrieb

Der LichtBlick Strom ist nicht nur für Privatkunden, sondern auch für unsere Geschäftskunden interessant. Dazu zählen Unternehmen, wie Globetrotter, Carglass und Jack Wolfskin, aber auch Institutionen und Vereine, wie der Bayerischer Landtag, die Stadt Köln oder Borussia Dortmund. Doch warum werden sie zu LichtBlick Kunden? Jens Fischer ist Account Manager im Bereich Sondervertriebskunden (SVK) und gibt einen Einblick in seine Arbeit.

Ein gutes Gesamtpaket

Was genau ist Deine Tätigkeit bei LichtBlick?

Ich arbeite als Account Manager im Bereich Sondervertragskunden und akquiriere neue Kunden, betreue meine Bestandskunden und arbeite eng mit Kooperationspartnern zusammen. Dabei liegt von „A bis Z“ alles bei mir: Ich stelle den Erstkontakt zum Interessenten her, berate ihn zu seiner Stromanfrage und erstelle individuelle Angebote. Beim Vertragsabschluss und auch in der Nachbetreuung bin ich zentraler Ansprechpartner, d.h. bei allen Fragen rund um den Vertrag sowie natürlich zu gegebener Zeit auch bei einer Vertragsverlängerung. Manch einer ist dann überrascht, dass dort immer noch Herr Fischer von LichtBlick am anderen Ende der Leitung sitzt. Beständigkeit und enge Kundenbindung ist mein Ziel.

Was ist das Schöne an Deiner Arbeit für LichtBlick?

Account Manager bei LichtBlick: Jens Fischer
Account Manager bei LichtBlick: Jens Fischer

Ich arbeite seit 2008 bei LichtBlick und insgesamt schon über 10 Jahre in der Energiebranche. Ich habe also Vertrieb in der Energiebranche von der Pike auf gelernt und das in unterschiedlichsten Umfeldern: bei einem Stadtwerk, also einem lokal stark verwurzeltem Anbieter, bei einem Großkonzern und jetzt bei einem unabhängigen Anbieter. Aus dieser Perspektive kann ich ganz klar sagen, dass mir bei LichtBlick vor allem das Arbeitsklima gefällt: Wir sind ein junges Team und dabei meine ich nicht zwangsläufig nur das Alter auf dem Papier. Mir geht’s vielmehr um die Power und die Lust daran, Vertrieb selbst zu gestalten. Ich kann mich frei entfalten, Konzepte ausarbeiten, wie ich meine Interessenten und Kunden ansprechen möchte, und potenzielle Kundengruppen vorschlagen. Solange meine Vorschläge Hand und Fuß haben, gibt mir mein Teamleiter die gestalterische Freiheit.

Was unterscheidet LichtBlick Deiner Meinung nach von anderen Anbietern?

Aus Interessenten- und Kundenperspektive zeichnet sich LichtBlick vor allem dadurch aus, dass wir ein gutes Gesamtpaket bieten. Unsere Angebotserstellung ist schnell, Interessenten bekommen bei uns ihr Angebot mit tagesaktuellen Preisen bereits wenige Tage nach Eingang der Anfrage. Und schnell sind wir nur, weil alle Kundenberater Erfahrung in der Branche haben. Wir kennen den Markt, sind immer auf dem neuesten Stand und wissen wie die Kunden ticken.

Im direkten Kundenkontakt

Worauf kommt es Deiner Meinung nach im Kundengespräch an?

Die meisten Kundengespräche führe ich am Telefon, aber selbstverständlich betreue ich meinen Kunden auch gerne vor Ort, Face-2-Face. Ich möchte als allererstes dem Kunden ein gutes Gefühl vermitteln, denn das ist der Einstieg in ein angenehmes und ehrliches Gespräch. Der Kunde soll sich bei mir mit all seinen Fragen gut beraten fühlen und dies kann ich durch meine jahrelange Erfahrung bestens gewährleisten.

Letztendlich ist es so: Ein zufriedener Kunde, der mit uns ein gutes Gefühl hat und ein Grünstromprodukt zu einem guten und fairen Preis bekommt, wird lange bleiben. Denn wenn alle Eckdaten stimmen, warum sollte er wechseln?

Du stehst jeden Tag im direkten Kundenkontakt – was ist für die Kunden Deiner Meinung nach heute besonders wichtig in Bezug auf ihre Strombelieferung?

Einerseits ist Strom einfach ‚da‘ und kommt aus der Steckdose. Andererseits ist es ein sensibles Thema für jeden Geschäftstreibenden, denn der Strom darf nicht ausfallen – sonst steht der Betrieb still. Ein Anbieterwechsel muss also funktionieren, einwandfrei. Und auch hier kommt wieder die Ehrlichkeit ins Spiel: Ich sage meinen Kunden, dass in 99 Prozent der Fälle ein Anbieterwechsel reibungslos klappt. Aber 100 Prozent kann ich eben nicht garantieren, das wäre Faselei.

Wichtig ist auch der finanzielle Aspekt: Strom ist bei vielen Unternehmen ein hoher Kostenfaktor. Bei der Angebotsabgabe mache ich meinen Interessenten einen fairen und realistischen Preis.

„Wir haben derzeit für die Verbraucher eine paradoxe Situation“

Die öffentliche Meinung zu Ökostrom und Erneuerbaren Energien unterliegt starken Stimmungsschwankungen – wie wirkt sich das auf Deine tägliche Arbeit aus?

Zunächst einmal sind Kunden heutzutage immer besser informiert und kennen ihre eigene Stromrechnung ganz genau. Viele verfolgen die öffentliche Diskussion über Umlagen, Steuern und so weiter. Einige informieren sich direkt über die aktuellen Strompreise an der EEX (European Energieexchange – Strombörse in Leipzig). Sehr viele meiner Ansprechpartner reagieren negativ auf die hohen staatlichen Kosten, gerade dann wenn sie Überzeugungstäter sind und sich bewusst für ein Ökostromprodukt entscheiden. Da höre ich auch mal die Frage: „Warum soll ich noch Ökostrom beziehen wenn ich doch die hohe EEG-Umlage bezahle?“

Wir haben derzeit für die Verbraucher eine paradoxe Situation. Der Stromeinkaufspreis ist auf einem historischen Tiefstand, doch durch die hohen Umlagen können die Verbraucher nur bedingt davon profitieren. In meinen Augen sind die Energiewende und der Abschied vom Graustrom absolut richtig und nicht mehr aufzuhalten. Allerdings sehe ich auch, dass es bei der Umsetzung auf politischer Seite immer wieder hakt und dass letzten Endes Schnellschüsse wie hohe Subventionen oder Schadensbegrenzung wie die Offshore-Umlage auf dem Rücken der Verbraucher ausgetragen werden.

Das Interview führte Alicia Prahm von LichtBlick


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