LICHTBLICKER

Wie funktioniert der Versorgerwechsel?

Ein Stromanbieterwechsel ist so einfach, Foto: LichtBlick SE
Ein Stromanbieterwechsel ist so einfach, Foto: LichtBlick SE

von Matthias Münkenwarf, Versorgerwechsel

Auch ich arbeite im Versorgerwechsel von LichtBlick und möchte mit dem Beitrag einen kleinen Einblick in unsere Arbeitswelt geben. Die meisten unserer Kunden kennen unser freundliches Serviceteam vom Telefon oder E-Mail. Es hilft ihnen, ihren Strom bzw. Gas Vertrag abzuschließen. Doch was passiert eigentlich nach dem Vertragsabschluss?

Der Versorgerwechsel übernimmt

Hier beginnt die Aufgabe des Versorgerwechsels. In der Regel startet jetzt ein automatisierter Prozess,  bei dem LichtBlick dem alten Versorger, dem sog. AV, des Kunden kündigt.

Im Idealfall stimmen alle Daten des Kunden und wir erhalten eine Kündigungsbestätigung des vorherigen Lieferanten. Sobald uns diese Bestätigung vorliegt, beantragen wir für unseren neuen Kunden die Netznutzung. Dies muss geschehen, damit wir unseren Ökostrom bzw. unser Biogas zum Kunden transportieren können. Mit seiner Bestätigung schickt uns der Netzbetreiber auch wichtige Daten, wie zum Beispiel den Jahresplanverbrauch und die Art des Strom/Gas Zähler. Bestätigt auch der Netzbetreiber die Netznutzung, dann bekommt unser Kunde automatisch ein Begrüßungsschreiben.

LichtBlick unterstützt bei kleinen Hürden

Dies wäre der Idealfall. Doch leider steckt auch hier der Teufel häufig im Detail.  Nehmen wir als Beispiel eine falsche Zählernummer. Ist diese Nummer beim bisherigen Versorger nicht bekannt, erhalten wir eine Ablehnung. Dies führt in der Regel dazu, dass unser Kunde ein kurzes Anschreiben von uns erhält, in dem wir um Abgleich der Daten bitten. Andere häufige Ursachen für Ablehnungen sind falsche Adressen oder abweichende Namen bei den Vertragspartnern. Manchmal reicht schon eine falsche Hausnummer oder das falsche Stockwerk. Es kann für den Netzbetreiber sehr schwierig werden, in einem Haus mit zwanzig Parteien einen Zähler richtig zuzuordnen. Aus diesem Grund wird auch in unserem Auftragsformular die Lage des Anschlussobjektes, wie es in der Fachsprache heißt, erfragt.

Häufig genügt aber auch ein kurzes Telefongespräch mit dem ehemaligen Versorger oder Netzbetreiber, um Unklarheiten zu beseitigen.

Alle diese Meldungen und Anfragen an die Marktpartner müssen natürlich innerhalb vom Gesetzgeber vorgegebenen Fristen bearbeitet und beantwortet werden. Alle diese vielfältigen Aufgaben gehören zu einem Arbeitstag im Versorgerwechsel.


Zurück zur Übersicht »

Artikel kommentieren