LICHTBLICKER

Vergleich der 25 wichtigsten Anbieter: Nur LichtBlick ist sauber…

Ökostrom von LichtBlick, Foto: LichtBlick SE
Ökostrom von LichtBlick, Foto: LichtBlick SE

Mittlerweile bieten ja fast alle Energieversorger in Deutschland Ökostrom an. Für viele ist Öko aber nur ein Nischenprodukt. Guckt man sich den gesamten Strommix der einzelnen Energieversorger an, sieht man: fast alle setzen überwiegend auf Atom und Kohle.  stern.de hat die 25 wichtigsten deutschen Stromanbieter unter die Lupe genommen. Fazit: Nur LichtBlick bietet 100% grüne Energie. Dagegen haben auch solche Anbieter, die kräftig für ihr grünes Image werben, weiterhin viel Kohle bzw. Atom im Mix. Ich finde die Übersicht der stern-Redaktion sehr erhellend.


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14 Kommentare

  • Ralph Kampwirth sagt:

    Wir wollen mit unserem Projekt eine Lücke im Energiemarkt schließen und den Ausbau der erneuerbaren Energien ergänzen. Darum konzentrieren wir uns bei unsere Investition in Zukunftsenergien auf das ZuhauseKraftwerk.

    Direkte Investitionen in Wind und Sonne planen wir nicht – das machen ja schon viele andere sehr gut.

    Aber natürlich prüfen wir bei unserem Ökostrom-Einkauf immer auch die verschiedenen Optionen, gerade Windenergie erreicht ja schon bald die Preisschwelle und kann dann auch ohne staatliche Förderung am freien Markt eingekauft werden.


  • Benjamin Glindemann sagt:

    Der erzeugte „Schwarmstrom“ soll die wetterbedingt schwankende Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien wie Wind und Sonne ausgleichen.
    Das heißt der Ausbau von Windkraftanlage und Photovoltaikanlage ist neben den Mini-Blockheizkraftwerke „Schwarmstrom“ auch wichtig.
    Lichtblick bezieht den Strom überwiegend aus Wasserkraftwerken.
    Möchte Lichtblick den Ausbau von Wind und Sonne auch vorantreiben?


  • Ralph Kampwirth sagt:

    Hallo Herr Glindemann,
    klar sind wir da transparent. Wir haben ja im letzten Jahr zunächst den Vertrag mit unserem Partner VW geschlossen und dann die Anlagen zur Marktreife entwickelt. Wir beginnen in diesem Herbst mit der Installation der ersten ZuhauseKraftwerke beim Kunden – dann erzeugen wir erstmals SchwarmStrom. In den nächsten Wochen berichten wir auch hier im Blog über die Fortschritte mit unserem neuen Projekt!


  • Benjamin Glindemann sagt:

    Hallo,

    welche Erfolge gibt es beim Thema „Schwarmstrom“.
    Sie, Herr Kampwirth haben recht, es ist ein neues innovatives Konzept.
    Für den krtischen Kunden stellt sich aber folgende Frage:
    – Wie viele Schwarmstrom Kunden haben
    Sie?
    – Wie viel kWh Strom wird in das Netz
    eingespeist.

    Der Erfolg von „Schwarmstrom“ ist für den Kunden weniger sichtbar.
    Die Kunden würden sich auch sehr freuen, wenn das Konzept „Schwarmstrom“ Erfolg hat. Mehr Tranzparent wäre noch schöner.

    Vielen Dank


  • Ralph Kampwirth sagt:

    Warum Gas eine Brückentechnologie ist, hatte ich ja schon oben beschrieben.

    Biogas läßt sich ganz normal durch das Gasnetz leiten, da besteht kein Unterschied. Das machen wir auch heute schon, denn unserem Produkt LichtBlick-Gas mischen wir bereits 5% Biogas bei. Das heißt, die Infrastuktur ist identisch – egal, ob man Erd- oder Biogas nutzt.

    Alterantive Lösungen wie die Umwandlung von Windstrom in Gas (zur Stromspeicherung) könnten in Zukunft natürlich auch ein Option sein!


  • Schinderhannes sagt:

    RE: Schwarmstrom

    Spätestens wenn Sie die 100.000 Kraftwerke installiert haben werden (was ich Ihnen gerne wünsche), wird sich der Rechtfertigungsdruck auf den fossilen Brennstoffeinsatz deutlich verstärken. Jedenfalls lassen sich 30-40 % des Enegieeinsatzes nicht durch Einsparungen „wegrechnen“, und eine Werbebotschaft „100% CO2-neutral“ läßt sich nicht mehr ernsthaft vertreten.

    Weshalb der Einsatz von Bio-Gas problemlos sein soll (es gibt ja kein Biogas-Netz) verstehe ich noch nicht, ich möchte aber einen anderen Gedanken vorstellen. Könnten Sie nicht an der norddeutschen Küste ein großes Kraftwerk zur Erzeugung von H2-basiertem Erdgas bauen? Dieses können Sie mit dem reichlich vorhandenen Windstrom betreiben und das „grüne“ Gas in einer Menge ins Gasnetz einspeisen, die den belasteten Mehrverbrauch der Kraftwerke ausgleicht. Das hätte auch einen „synergetischen“ Effekt für die Windkraftbetreiber (die ja zur Zeit eher auf ihren Produkten sitzenbleiben).


  • Michael Hartmann sagt:

    Auch für mich hört sich die aktuelle nur halb sauberer Betrieb von den ZuhauseKraftwerken nicht so ideal an. Aber dass sich dies später (hoffentlich in absehbarer Zeit) ändern kann glaube ich eher, als bei der Methode mit den gelben Fässern.

    Letzte Woche kam von Quarks & Co auf WDR eine Sendung darüber. Infos zum Nachlesen gibt’s hier:

    http://www.wdr.de/tv/quarks/sendungsbeitraege/2010/1109/uebersicht.jsp

    Spätestens wenn man sich diese Sendung angeschaut hat, sollte für jeden klar sein, dass so eine Stromerzeugungsmethode so früh wie möglich nicht mehr eingesetzt werden sollte. Dort wurde auch erzählt, dass das „End-„Lager Asse lange Zeit noch als Sicher beschrieben wurde, obwohl schon Wasser eintrat. Nur des Profits wegen. Nach dem Motto: „Nach mir die Sintflut.“ Hauptsache mein Sarg ist mit Juwelen besetzt.


  • Ralph Kampwirth sagt:

    @ Schinderhannes: SchwarmStrom – also Strom aus erdgasbetriebener Kraft-Wärme-Kopplung – ist als Ökostrom anerkannt (z.B. von Umweltverbänden oder den üblichen Grünstrom-Siegeln), weil der CO2-Austoß gegenüber der herkömmlichen Wärme- und Stromerzeugung um bis zu 60 Prozent sinkt und die Primärenergie zu über 90 Prozent genutzt wird (beim Kohlekraftwerk sind es gerade mal 30-40 Prozent Wirkungsgrad, der Rest verpufft).

    Da diese Technologie sehr gut steuerbar ist, ist sie für den Umbau der Energieversorgung unverzichtbar – anders als Atomkraft ist Gas in Kraft-Wärme-Kopplung eine echte Brückentechnologie.

    Wir denken aber schon weiter: Langfristig wollen wir die ZuhauseKraftwerke mit Biogas betreiben. Das ist problemlos möglich. Dann liefern die Anlagen CO2-freie, erneuerbare Energie.


  • Schinderhannes sagt:

    RE: Schwarmstrom

    Dieses Projekt ist sicher interessant und sollte vorangetrieben werden, allein schon wegen der gesammelten Erfahrungen mit der Kraftwerkvernetzung. Trotzdem kann es als „grünes“ Projekt nur zur Hälfte überzeugen, da man nach einigen Jahren des Betriebs bemerken wird, daß man immer noch nicht-CO2-neutrale Brennstoffe verbraucht.


  • Ralph Kampwirth sagt:

    Hallo,

    @ Frank Schott: Die Stromversorgung ist natürlich immer 100% sicher, auf den Mix hat ja schon Benjamnin (DANKE!) verwiesen.

    @Benjamin Glindemann: LichtBlick investiert! In der Vergangenheit haben wir beispielsweise in ein hocheffizientes Biomasse-Kraftwerk in Sulzbach-Rosenberg investiert. Noch wichtiger ist aber unser Projekt SchwarmStrom aus ZuhauseKraftwerken. Da planen wir einen wirklich innovativen Beitrag zur Energiewende, denn SchwarmStrom ergänzt ideal die stark schwankende Stromerzeugung aus Wind und Sonne. Mehr dazu hier: http://www.lichtblick.de/h/schwarmstrom_288.php
    Natürlich könnten wir auch Windräder oder Photovoltaik-Anlagen bauen. Aber unser Anspruch ist, mit besonders innovativen, neuen Konzepten zur Energiewende beizutragen.


  • Benjamin Glindemann sagt:

    Hallo,

    der Strom von Lichtblick ist überwiegend grün.
    http://www.lichtblick.de/h/herkunft_334.php

    Es gibt aber auch Ökostromanbieter, die nachhaltig in den Ausbau von alternative Energie investieren (Windkraftwerke, Wasserkraftwerke..) auch in Deutschland.
    Warum macht Lichtblick dies nicht?


  • Frank Schott sagt:

    Hallo ,
    Ist ja ganz nett der Beitrag im Stern. Wo der Strom von Lichtblick nun herkommt konnte ich allerdings nicht erkennen.Wie kann ich denn nun sicher sein das ich bei Windstille und des Nachts nicht im Dunkeln sitze?


  • Ralph Kampwirth sagt:

    Hallo Benjamin, vollkommen richtig. Stern.de vergleicht ja auch nur die 25 größten Anbieter, nicht alle. Die Stern-Überischt zeigt aber sehr gut, dass viele Anbieter, die gern mit „Grünstrom“ werben, letztlich noch immer vor allem auf Atom und Kohle setzen.


  • Benjamin Glindemann sagt:

    Hallo Lichtblicker!!

    Vielen Dank für die Information von STERN.de

    In dieser Statistik fehlen leider viele Stromanbieter die auch 100% grünen Strom anbieten z.B. Greenpeace Energy, Tchibo Energie usw.


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