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Unsere aktuellen Energiespartipps: Waschen, Spülen, Kühlen

Energiesparen - Umwelt und Geldbeutel schonen, Foto: LichtBlick
Energiesparen – Umwelt und Geldbeutel schonen, Foto: LichtBlick

Energiesparen lohnt sich – nicht nur um den Geldbeutel, sondern auch die Umwelt zu schonen. Beim Kauf von neuen Haushaltsgeräten hilft häufig ein genauer Blick auf das Energieeffizienzlabel, das Verbrauchern beim Kaufentscheid unterstützen soll. Das Label gilt inzwischen für fast alle Haushaltsgeräte, wie Waschmaschinen, Fernseher, Lampen etc.

Die alte Skala von A bis G ist allerdings bei vielen Geräten längst überholt, so dass mittlerweile die Kennzeichnungen A+ bis A+++ gängig geworden sind. Einige Geräte, wie Waschmaschinen, müssen ab Dezember 2013 sogar mindestens Energieeffizienzklasse A+ erfüllen. Grundsätzlich lohnt sich ein Check alter Haushaltsgeräte – die Investition in neue, energiesparende Modelle rechnet sich meist in kürzester Zeit. Doch selbst mit älteren Geräten lässt sich beim richtigen Gebrauch mitunter erheblich Strom sparen.

Die richtige Temperatur fürs Waschen, Spülen, Kühlen

Wer seine Wäsche mit höchstens 40 Grad wäscht, spart reichlich Energie. Wenn die Wäsche nicht stark verschmutzt ist, kann diese auch bei 30 Grad gewaschen werden. Denn ein Waschgang bei 60 Grad verbraucht etwa doppelt so viel Strom wie ein Schonprogramm. Aber: Manche Krankheitserreger überleben einen Schonwaschgang mit mildem Colorwaschmittel. Sollten Sie krank gewesen sein, waschen Sie die Wäsche bei 60 Grad. Die Maschine sollte zudem gut gefüllt sein, das spart zusätzlich. Das Gleiche gilt für Spülmaschinen: Werden Sie zum Stapelkünstler und füllen Sie die Maschine mit so viel Geschirr wie möglich. Zudem reichen meist Öko- oder Sparprogramme, um das Geschirr zum Glänzen zu bringen. Beim Kühlschrank kommt es auf den Standort an – achten Sie darauf, dass dieser nicht in der Nähe vom Herd oder anderen Wärmequellen steht. Auch innerhalb des Kühlschranks ist die Platzwahl entscheidend: Von oben nach unten sinkt die Temperatur und ist über dem Gemüsefach am kältesten. Sensible Lebensmittel wie Fleisch oder Fisch sollten sie daher unten lagern. So ist grundsätzlich sieben Grad Kälte ausreichend. Und: Tauen Sie das Gefrierfach regelmäßig ab, denn Eisschichten führen zu einem erhöhten Strombedarf.

Unsere Tipps auf einen Blick:

  • Waschen: Waschen Sie Ihre Wäsche bei maximal 40 Grad, wenn Sie krank waren bei 60 Grad.
  • Spülen: Stellen Sie den Geschirrspüler auf das Ökoprogramm. Aber: Geschirr, das mit rohen Eiern und Fleisch in Berührung gekommen ist, sollten Sie bei 60 Grad spülen.
  • Kühlen: Achten Sie auf den richtigen Standort und kühlen Sie bei rund sieben Grad. Tauen Sie regelmäßig den Kühlschrank ab.
  • Ihre Ersparnis (jeweils für eine dreiköpfige Familie): Beim Waschen: 70 Kilowattstunden pro Jahr, beim Spülen: 50 kWh, beim Kühlen: 20 kWh

Lampe an, Lampe aus: Wie spare ich schonend Licht?

Die alten Glühbirnen haben bald ausgedient. Doch welcher Nachfolger ist für den Hausgebrauch die richtige Leuchte? Die Energiesparlampe spart im Vergleich zur Glühlampe nicht nur 80 Prozent Strom, sondern ist auch wesentlich langlebiger und hält zwischen 6.000 und 15.000 Stunden. Die Nachteile: Bis es richtig hell wird, dauert es bei einigen Energiesparlampen bis zu zwei Minuten und ihre Entsorgung ist nicht umweltfreundlich, da sie Quecksilber enthalten – ausgediente Lampen müssen daher auf den Sondermüll! Da gehören auch LED-Lampen hin. Während ihres Einsatzes überzeugen sie aber ähnlich wie die Energiesparlampe durch hohe Energieeffizienz, lange Lebensdauer und ein ähnliches helles Licht wie die Glühlampe. Bislang sind LED allerdings für die Verbraucher noch nicht sehr attraktiv, da sie relativ teuer sind. Doch allmählich sinken auch hier die Preise.

Unsere Tipps auf einen Blick:

  • Schalten Sie die Lampe aus, wenn es sich um die alte Glühlampe handelt.
  • Ihre Ersparnis: eine Stunde weniger Brenndauer pro Tag spart 20 kWh im Jahr.
  • Die bessere Alternative: Alte Glühlampen gegen Energiesparlampen austauschen. Ihre Ersparnis: etwa 50 kWh im Jahr bei täglich drei Stunden Brenndauer.

Energiesparen bei der Wäsche

Auf der Leine natürlich – aber nur draußen! Wer seine Wäsche drinnen auf der Leine oder dem Wäscheständer trocknen muss, tappt in eine Energiefalle. Mehr als drei Liter Wasser verdunsten beim Trocknen einer Waschmaschinenfüllung. Um Schimmelbildung zu vermeiden, muss viel gelüftet und geheizt werden. So wird mehr CO2 verbraucht als durch das Trocknen mit einem alten Wäschetrockner. Daher besser die Alternative prüfen und ein energiesparendes Gerät der Kategorie A+++ kaufen.

Unsere Tipps auf einen Blick:

  • Verzichten Sie – wenn möglich – darauf, Ihre Wäsche drinnen aufzuhängen und die Feuchtigkeit hinaus zu lüften. Wählen Sie stattdessen einen energiesparenden Wäschetrockner.
  • Wer die Möglichkeit hat, seine Wäsche draußen aufzuhängen, spart am meisten.
  • Ihre Ersparnis: etwa 480 Kilowattstunden pro Jahr.

 

Weitere Energiespar-Tipps finden Sie hier: http://www.lichtblick.de/mein-lichtblick/energie-sparen/strom-spartipps/


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