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Umfrage: Zukunft Elektromobilität

Wie geht es weiter mit der Elektromobilität in Deutschland, Foto: LichtBlick
Wie geht es weiter mit der Elektromobilität in Deutschland, Foto: LichtBlick

Wie geht es in Deutschland beim Thema Elektromobilität weiter? Die Regierung hat ihre Entscheidung über mögliche Förderprogramme auf April vertagt. Wir wollten auf unserer Ideenplattform Mitgestalten@LichtBlick von den Usern wissen, wie sie E-Mobilität zukünftig sehen, spielt sie überhaupt eine Rolle?

Ja zu Elektromobilität

Rund 95 Prozent der Umfrage-Teilnehmer sehen in der E-Mobilität ein wichtiges Zukunftsthema, an dem sich laut Umfrage alle vorstellen können, sich zu beteiligen. Jeder zehnte überlegt sogar, innerhalb der nächsten drei Monate ein Elektroauto zu kaufen. Die Mehrheit der Teilnehmer (73%) wartet die nächsten zwei, drei Jahre allerdings noch ab. Rund 18 Prozent können sich vorstellen, im kommenden Jahr ein E-Auto zu kaufen. Sobald das Auto auf dem Hof steht, wird es bei 77 Prozent der Befragten das Erstfahrzeug sein. Nur bei 23 Prozent soll das E-Auto der Zweitwagen sein. Daher ist auch nicht verwunderlich, dass rund 70 Prozent angeben, sie werden mehr als 200 Kilometer im Monat mit dem Elektroauto fahren. Rund 20 Prozent planen zwischen 100 und 200 Kilometer mit dem Stromer zu fahren und nur 11 Prozent geben dann, dass sie bis zu 100 Kilometer im Monat fahren.

Laden an der eigenen Ladesäule

Wenn schon ein E-Auto in der Garage steht, dann wollen auch rund 74 Prozent der Befragten eine eigene Ladesäule für den Ladevorgang zu Hause. Wirklich viel kosten darf sie allerdings nicht: die Hälfte der Teilnehmer möchten nicht mehr als 500 Euro für eine eigene Ladesäule ausgeben. Rund ein Drittel würde bis zu 1.000 Euro zahlen. Lediglich 15 Prozent sind bereit, 2.000 Euro und mehr für eine Ladesäule zu bezahlen.

Zukunft ist elektrisch

Auch LichtBlick sieht den Autoverkehr zukünftig elektrisch. Mit gleich zwei Ansätzen zeigen wir, wie E-Autos an Attraktivität gewinnen könnten – ohne riesige Summen an Fördergelder in die Hand zu nehmen. Zum einen könnten Netzbetreiber Elektroautos ähnlich wie Wärmepumpen und Nachtspeicherheizungen als sogenannte „steuerbare Verbrauchseinrichtungen“ behandeln. So könnten die Fahrzeuge an der privaten Ladesäule von abends 21 Uhr bis morgens 6 Uhr vergünstigt Strom beziehen. Für die zeitliche Einschränkung sinken die Kosten für die Netznutzung (Netzentgelt), die in jeder Stromrechnung enthalten sind. So könnten E-Autofahrer bis zu 30 Prozent bei den Stromkosten sparen. In Hamburger führen wir hierzu gerade ein Projekt durch und zeigen beispielhaft, wie eine praktische Umsetzung funktionieren könnte.
Zum anderen sind die Batterien in den Fahrzeugen nichts anderes als mobile Speicher. Das Prinzip ist einfach: Stabilisiert die Batterie das Netz, dürften wie beispielsweise bei Pumpspeicher-Kraftwerken keine Abgaben anfallen. Nutzt der Verbraucher den gespeicherten Strom zum Fahren, zahlt er natürlich wie gewohnt alle Zusatzkosten. Damit leistet die Batterie im E-Auto nicht nur einen wichtigen Beitrag zur Energiewende, sondern könnte ebenfalls vergünstigt geladen werden.

Übrigens: Zu 100% Ökostrom tanken, können E-Autofahrer mit LichtBlick-FahrStrom®


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