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Sprechen Sie Versorgerwechsel?

Die Sprache im Versorgerwechsel versteht nicht jeder, Foto: LichtBlick
Die Sprache im Versorgerwechsel versteht nicht jeder, Foto: LichtBlick

von Felix Brühl, Versorgerwechsel

 „So schnell wie möglich zweimal E15!“ Kürzer lässt sich die Arbeit im Versorgerwechsel wohl nicht beschreiben – unter Versorgerwechslern. Seit sieben Jahren arbeite ich für LichtBlick und spreche Versorgerwechsel nun einigermaßen fließend. Für alle anderen folgt hier ein kleiner Übersetzungsversuch. So soll es aussehen: Meldungen, die uns mit “E15″, also “Zustimmung, ohne Korrektur”, bestätigt wurde.

Der Versorgerwechsel hat seine eigene Sprache

Im Alltag sind Wörter aus Fachsprachen häufig wenig hilfreich. Kein Kunde möchte hören, dass wir da eine „Z35“ erhalten haben. Wenn zwei Versorgerwechsler miteinander reden, kann Fachsprache ein Gespräch dagegen sehr viel einfacher machen. Das gilt noch viel mehr, wenn Maschinen miteinander reden, was mittlerweile der Standard ist. „Echte“ Versorgerwechsler reden vor allem miteinander, wenn es einmal mit den zwei E15 nicht geklappt hat.

Zur Übersetzung: “E15″ ist ein Antwort-Code, der “Zustimmung, ohne Korrekturen” bedeutet. So ist das in der Fachsprache für den Strom- und Gas-Markt vereinbart. Warum sind es gleich zwei E15? Für jeden Kunden, der neu zu LichtBlick wechseln möchte, verschickt LichtBlick eine Meldung an den Altversorger, eine weitere an den örtlichen Netzbetreiber. Wenn beide Meldungen mit E15 beantwortet werden, geht sofort unser Bestätigungsschreiben an den neuen LichtBlick-Kunden raus und wir können uns um den nächsten Fall kümmern.

Sie wollen mehr über den Versorgerwechsel wissen? Was der Versorgerwechsel noch so macht, hat ein Kollege vor einiger Zeit beschrieben.


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