LICHTBLICKER

Regenwald-Schutzgebiete in der Intag-Region in Ecuador wachsen weiter

Bei Radio Intag hat Umweltbildung einen hohen Stellenwert, Foto: Carlos Zorrilla
Bei Radio Intag hat Umweltbildung einen hohen Stellenwert, Foto: Carlos Zorrilla

Von Laura Welle, Unternehmenskommunikation

LichtBlick stellt pro Kunde und Monat einen weiteren Quadratmeter Regenwald in der Intag-Region in Ecuador unter Schutz, um einen Beitrag zum Erhalt des Regenwaldes und zum Klimaschutz zu leisten. In letzter Zeit kam dieses Engagement vor allem der Gemeinde Barcelona  zu Gute.

Erste Vereinbarungen für den Kupferabbau

Die Planungen von der Regierung und den internationalen Konzernen schreiten leider voran. So sind vor kurzem erste Vereinbarungen für das Kupfer-Projekt „El Mirador“ unterzeichnet worden.

Landesweite Protestmärsche

Die Bevölkerung begleitet diese Entwicklung mit landesweiten Protesten. Zwischen dem Weltfrauentag am 08. März und dem Tag des Wassers am 22. März sind viele Demonstrationen und ein Sternmarsch geplant. Mit dem thematischen Ende „Wasser“ am Tag des Wassers soll auf die Gefahr hingewiesen werden, die der großräumige Bergbau für die Wasserressourcen des Landes darstellt.

Startschuss für neue Radiosendung

Positive Neuigkeiten gibt es hingegen beim Sender Radio Intag. Hier wird derzeit eine neue Radiosendung vorbereitet. Neben dem allgemeinen Bereich der Umweltbildung wird es bald eine Debatierrunde geben, an der sich die Intag-Bewohner aktiv beteiligen können. Spezielle von den Gemeinden gewünschte Themen, wie zum Beispiel biologische Landwirtschaft, sollen einen festen Sendeplatz bekommen.

Jeden Monat senden uns unsere Kooperationspartner von „Geo schützt den Regenwald“ einen aktuellen Bericht zur Lage in unserem gemeinsamen Regenwaldprojekt zu. Die Berichte veröffentlichen wir regelmäßig hier auf unserer Internetseite. Die Berichte werden meistens von der Co-Autorin der regionalen Intag-Zeitung Mary Ellen Fieweger, die in der Region lebt, verfasst. So auch der aktuelle Bericht, den sie uns vor einigen Tagen zu gesendet hat.


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3 Kommentare

  • Lacarian sagt:

    Hallo Laura, danke für die Zusatzinfos, jetzt wird das gleich viel klarer. Viele Grüße, Lacarian


  • Laura sagt:

    Hallo Lacarian, LichtBlick stellt pro Monat und Kunden mindestens einen Quadratmeter Regenwald in Ecuador unter Schutz und zwar speziell in der sogenannten Intag-Region. Insgesamt konnte dadurch bislang eine Fläche unter Schutz gestellt werden, die so groß ist wie 6.885 Fußballfelder. In letzter Zeit sind die neuen Gebiete vor allem in der Gemeinde Barcelona hinzugekommen, die in der ecuadorianischen Intag-Region liegt.
    Hier gibt es viele Kupfervorkommen und große Firmen versuchen, diese abzubauen. Dazu schließen sie Vereinbarungen mit der ecuadorianischen Regierung. Allerdings ist mit dem Abbau von Kupfer immer die Abholzung des Regenwaldes und die Verschmutzung von Wasservorräten verbunden.
    Auf unserer Homepage veröffentlichen wir jeden Monat einen Bericht direkt aus dem Intag-Gebiet http://www.lichtblick.de/h/regenwaldprojekt_110.php Auch im Blog gibt es einige interessante Beiträge.
    Schöne Grüße, Laura


  • Lacarian sagt:

    Danke für den Beitrag. Ich fürchte nur, ich habe ihn nicht verstanden. Inwiefern kam das LichtBlick-Engagement für den Regenwald in letzter Zeit der Gemeinde Barcelona zu Gute? Und das Kupfer-Projekt welcher Regierung ist warum schlecht für den Regenwald? Anhand der Tags vermute ich, dass die „Intag-Region“ in Ecuador liegt?


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