LICHTBLICKER

LichtBlicker beteiligen sich

LichtBlicker beteiligen sich, Foto: Franz Bischof
LichtBlicker beteiligen sich, Foto: Franz Bischof

LichtBlick ist ein besonderes Unternehmen – das steht für mich außer Frage. Und das kommt vor allem daher, dass wir LichtBlicker nicht nur Geld verdienen und ein Unternehmen erfolgreich aufbauen wollen, sondern wir wollen auch unsere Gesellschaft verändern, indem wir daran mitwirken, die Energiewende zu erreichen. Es überrascht daher nicht, dass LichtBlicker sich auch viel intensiver mit „ihrem“ Unternehmen identifizieren als ich das in anderen Firmen erfahren habe.

LichtBlick Unternehmensentwicklungsbeteiligung

Gemeinsam haben der Betriebsrat und der Vorstand in den vergangenen Monaten daran gearbeitet, ein ganz wichtiges neues Element für diese Identifikation einzuführen: Alle LichtBlicker, die mindestens ein Jahr dabei sind, können sich jetzt langfristig am Erfolg des Unternehmens beteiligen. Jeder Dritte Berechtigte hat davon nun Gebrauch gemacht und eigenes Geld in das Unternehmen eingebracht. Übrigens bezuschussen wir als Arbeitgeber diese Beteiligung, was das Modell für unsere Mitarbeiter noch attraktiver macht. So kommen im ersten Jahr bereits über 100.000 Euro zusammen. Die Mitarbeiter können ihre Beteiligung Jahr für Jahr aufstocken.

Wir haben dafür ein Wortungetüm gefunden: LichtBlick Unternehmensentwicklungsbeteiligung. Denn die Verzinsung hängt entweder vom Gewinn oder vom Wachstum ab, je nach dem, was für die Mitarbeiter den höheren Ertrag ergibt. Und so haben die LichtBlicker, die sich beteiligen, auch etwas davon, wenn unser Unternehmen sich weiterentwickelt und stärker wird: Dadurch, dass wir Gewinn erwirtschaften, den wir reinvestieren können, oder dadurch, dass immer mehr Menschen mitmachen und die Energiewende heute schon umsetzen.

Wir denken langfristig

LichtBlick verfolgt langfristige Ziele, nämlich Stromerzeugung in Deutschland von Kohle und Atom auf regenerative Erzeugung umzustellen und nachhaltige Energiekonzepte im Markt zu platzieren. Und nun haben die ersten 85 LichtBlicker ihr Einstehen für diese langfristige Perspektive dokumentiert. Darüber freue ich mich, denn es ist ganz typisch für LichtBlick.

Ein Beitrag von Dr. Christian Friege, Vorstandsvorsitzender bei LichtBlick


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5 Kommentare

  • NichtAllesBedarfEinerAntwort sagt:

    Warum werden die Entscheidungen von Einzelnen getroffen, wenn sie doch von einem ganzen Team etc. kommen? Es wäre eine wirklich Wende, wenn die Entscheidungen von allen Beteiligten getroffen und verantwortet werden müssten. Eine wirkliche Entscheidungsmöglichkeit und keine Mitgestaltungsoption, die Sie ohne Zweifel schon haben.

    Vielleicht sind hehre Ziele mit Aktiengesellschaften nicht zu vereinbaren…


  • Christian Friege sagt:

    Lieber Blogger,

    wir haben einen Betriebsrat, der die Unternehmensentwicklungsbeteiligung gemeinsam mit dem Vorstand entwickelt hat, und dazu einen Wirtschaftsausschuß des Betriebsrats. Beide Gremien reden und gestalten so mit, wie das im Gesetz vorgesehen ist. Und beide Gremien wachen auch darüber, dass LichtBlick mit den Investitionen der Mitarbeiter besonders sorgfältig umgeht.

    Wichtiger ist aber die Unternehmenskultur, die wir bei LichtBlick pflegen. Dazu gehören flache Hierarchien, offene Türen und viele Gespräche zwischen Vorstand und Bereichsleitern mit LichtBlickern aus allen Unternehmensbereichen (sowie natürlich eine sehr faire Zusammenarbeit mit dem Betriebsrat). Und dazu gehören vielfältige Mitgestaltungsmöglichkeiten bei Projektarbeiten, neuen Arbeitsabläufen oder der Weiterentwicklung von Kundenangeboten. Nur die Wandfarbe vom Aufenthaltsraum ist da bislang noch kein Diskussionsgegenstand gewesen.

    „Mitgestalten“ hat eine ganz andere Qualität als nur „entscheiden“. Aber was die Entscheidungen anbetrifft, so müssen die dort gefällt werden, wo am Ende die Verantwortung liegt. Und die tragen auch bei LichtBlick die Leiter der einzelnen Teams, Abteilungen und Bereiche und der Vorstand. Letzterer muss die Entscheidungen dann im Aufsichtsrat und bei den Eigentümern des Unternehmens verantworten.

    Beantwortet das Ihre Frage?

    Beste Grüße aus Hamburg,

    Christian Friege


  • Frage sagt:

    Wie sehen denn die Entscheidungsstrukturen in ihrem Unternehmen aus? Wenn die Angestellt schon mitfinanzieren, dann sollten sie auch mitentscheiden können und das vor Allem an den entscheidenen Stellen und nicht bei der Wandfarbe vom Aufenthaltsraum. Welche Möglichkeiten gibt es schon und welche wollen Sie in Zukunft schaffen? Gesellschaft verändern hört auch nicht bei der Energiewende auf 😉


  • Christian Friege sagt:

    Lieber Michael Hartmann,

    vielen Dank für Ihre Zustimmung zu unserem Konzept.

    Zu Ihrer Frage nach dem „Baugeld“ kann ich gerne ergänzen, dass die Mitarbeiter Ihre Einzahlung ohne Abzüge natürlich auch vorzeitig zurückgezahlt bekommen, können, wenn sie in einer „finanziellen Notlage“ sind, die sie grundsätzlich selbst definieren können. Allerdings entstehen dabei finanzielle Nachteile aus den Vergünstigungen bei der Zuzahlung durch LichtBlick. Diese Nachteile sind einerseits durch den Gesetzgeber vorgeschrieben, andererseits aber auch gerechtfertigt, denn die Absicht ist natürlich, gegenseitige Bindung zu erzielen.

    Wie gesagt, die ursprüngliche Einzahlung durch den Mitarbeiter bleibt davon unangetastet.

    Ich hoffe, das klärt Ihre Frage.

    Beste Grüße aus Hamburg,

    Christian Friege


  • Michael Hartmann sagt:

    Ich denke so kann man seine Mitarbeiter stärker ins Unternehmen einbinden, sodass diese sich aus Überzeugung fürs Unternehmen einsetzen und nicht nur ohne Mutivation ihre Soll-Arbeitsstunden ableisten.

    Aber was ist, wenn die das Geld wieder haben müssen, z. B. weil ein eigenes Haus ansteht?


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