LICHTBLICKER

LichtBlick für den Regenwald – Die Geschichte einer besonderen Kooperation

LichtBlick_Logo_15Jahre5.000 Hektar Bergnebelwald als Geschenk für die Gemeinden der Intag-Region in Ecuador – so lautet die bisherige Bilanz einer besonderen Kooperation zwischen LichtBlick, „GEO schützt den Regenwald e. V.“ und der örtlichen Initiative DECOIN. Seit 2004 kauft LichtBlick regelmäßig Waldflächen und stellt monatlich pro Kunde mindestens einen Quadratmeter Regenwald unter Schutz. Hanne Tügel von „GEO schützt den Regenwald e. V.“ hat ein Gespräch mit unserem CEO, Heiko von Tschischwitz, geführt, der über die Anfänge und Beweggründe des Projektes berichtet.

Die Idee des LichtBlick-Regenwalds entsteht in Nepal

eiko von Tschischwitz bei seinem Besuch in Nepal Foto: LichtBlick
eiko von Tschischwitz bei seinem Besuch in Nepal Foto: LichtBlick

Stimmt es, dass die Idee zum Ecuador-Projekt in Nepal geboren ist?

Ja. Ich kannte Reiner Klingholz privat, der damals GEO-Redakteur und Geschäftsführer von
„GEO schützt den Regenwald e.V.“ war. Er hat gesagt: Wir haben ein tolles Projekt, ein Kleinstwasserkraftwerk in Nepal, dafür brauchen wir noch Geld. Mit einer Einmalspende haben wir es dann finanziert. 300.000 Mark – das war vor 14 Jahren viel Geld für ein kleines Unternehmen. Wir wollten es trotzdem machen, weil wir so begeistert waren von dem Projekt. Reiner Klingholz und ich sind zur Einweihung dieses Kraftwerks nach Landruk gefahren. Anschließend sind wir 14 Tage zusammen gewandert, rund um den Annapurna. Beim Laufen philosophierten wir darüber, mit wie wenig man wahnsinnig viel bewegen kann, und haben die neue, einprägsame Idee entwickelt: Pro LichtBlick Kunden und Monat kaufen wir einen Quadratmeter Regenwald in Ecuador.

LichtBlick kauft Flächen und verschenkt sie an Gemeinden vor Ort

Warum Ecuador?

Eine große Rolle hat gespielt, dass Waldflächen dort überhaupt gekauft werden können. In vielen Ländern ist das nicht möglich. Aber unsere Idee war und ist ja, die Flächen wirklich zu erwerben und dann an die Gemeinden vor Ort zu verschenken.

Das funktioniert inzwischen seit fast zehn Jahren. Welche Rolle spielen die Partner von DECOIN (Defensa y Conservación Ecológica de Intag)?

Bergregenwald Ecuador Foto: Hasselmann
Bergregenwald Ecuador Foto: Hasselmann

Die Einbindung einer lokalen Organisation war uns wichtig. Wir wollten nicht nur Geld geben, sondern auch sicher sein: Da ist eine Organisation, die weiß, worum es geht, die ein Commitment hat und sich kümmert. Wir veröffentlichen monatlich Berichte aus dem Intag. Wenn unsere Kunden sie lesen, dann merken sie, dass wir uns bei unserem Regenwaldprojekt wirklich Gedanken gemacht haben. Darüber, was für einen Wert der Regenwald für die Menschen und ihr Leben hat, auch als Erwerbsquelle. Darüber, dass wir mehr machen müssen, als den Wald zu schützen, und etwa auch Bildungsprojekte fördern müssen. Das ist ein integrativer, nachhaltiger Ansatz, der in viele Richtungen ausstrahlt.


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