LICHTBLICKER

LichtBlick im Fußball: Fair Play auf dem Rasen und beim Strom

LichtBlick versorgt das Millerntor-Stadion mit 100% Ökostrom, Foto: LichtBlick SE
LichtBlick versorgt das Millerntor-Stadion mit 100% Ökostrom, Foto: LichtBlick SE

„Fußball ist unser Leben, …“ Soweit würden wir nicht gehen, aber mit dem BVB und dem FC St. Pauli haben wir zwei starke Energiepartner aus der Bundesliga an unserer Seite. Wir beliefern beide Vereine nicht nur mit 100 Prozent Ökostrom, sondern haben gemeinsam Strom- und Gasprodukte ins Leben gerufen. Die Produkte Strom09 und KiezStrom liefern den Fans grüne Energie und sie unterstützen mit einem Wechsel zu Strom09 oder KiezStrom soziale Projekte vor Ort – mehr geht nicht.
Ralph Kampwirth, Leiter der Unternehmenskommunikation bei LichtBlick, erläutert im Interview mit „Nachhaltigkeit im Fußball“ (NIF) die Hintergründe zu den Projekten.

Leidenschaft, Beweglichkeit, frische Ideen

Was gab den Anstoß für die Kooperationen mit dem BVB und dem FC St. Pauli für die Versorgung der Stadien mit Ökostrom und die beiden Fan-Tarife Strom09 und KiezStrom?

LichtBlick findet seit jeher innovative Wege im Stromvertrieb. Im Fußball haben wir den Anfang mit dem BVB gemacht. Da gab es bereits Kontakte. Der BVB hat erkannt, dass er sich als großer Fußballverein um Klimaschutz kümmern muss. So kamen wir ins Gespräch. Die Chemie stimmte von vornherein.
Beim FC St. Pauli könnte man ja auch zu der Frage kommen, warum wir nicht schon eher zusammen gearbeitet haben. Denn das Millerntorstadion liegt nur einen Steinwurf von unserer Zentrale entfernt, aus meinem Bürofenster kann ich sogar die Flutlichtmasten sehen. Der Club und LichtBlick – wir sind ja beide vom Kiez. Auch da stimmte die Chemie gleich.
Leidenschaft für die Sache, Beweglichkeit, frische Ideen – da gibt es viel Übereinstimmung zwischen diesen beiden tollen Clubs und LichtBlick.

BVB und Fans vermeiden viele Tonnen CO2 durch Ökostrom von LichtBlick, Foto: ustin Paget/Tetra Images/Corbis
BVB und Fans vermeiden viele Tonnen CO2 durch Ökostrom von LichtBlick, Foto: ustin Paget/Tetra Images/Corbis

Fans im Fokus

Welche Fan-Extras bieten die beiden Tarife und was macht den Wechsel zu LichtBlick darüber hinaus für den Fußball-Fan interessant?

Wir haben uns wirklich viel einfallen lassen für Strom09 und Kiezstrom. Es gibt zum Beispiel Frei-Kilowattstunden für geschossene Tore oder gewonnene Punkte. Oder tolle Begrüßungsgeschenke, mal ein Vereinstrikot oder eine Kiezstrom-Tasche. Wir denken uns da immer wieder neue Aktionen aus.

Auf welche Resonanz sind Sie mit den Ökostromtarifen bei den Fußball-Fans gestoßen?

Wir sind sehr zufrieden. Zuerst geht es ja darum, die Produkte – Kiezstrom und Strom09 – bei den Fans bekannt zu machen. Und dann kommt der Wechsel. So konnten wie schon mehrere tausend Neukunden gewinnen.

Verantwortung für Umwelt

Kann das Betreiben der Stadien mit erneuerbaren Energien Ihrer Einschätzung nach das Identifikationskonzept eines Clubs verändern?

Die Fans wollen vor allem eines: Siege ihrer Teams. Aber natürlich hat das eine Ausstrahlung, wenn ein Club Verantwortung für die Umwelt übernimmt. Genau deshalb arbeiten der FC St. Pauli und der BVB ja mit uns zusammen. Wir profitieren vom Super-Image der Clubs, und die Clubs haben sich mit LichtBlick die stärkste und glaubwürdigste Energiemarke in Deutschland ins Boot geholt. Eine echte Win-Win-Situation.

KiezStrom - 100% Öko, 100% sozial
KiezStrom – 100% Öko, 100% sozial

Gemeinsam CO2 einsparen

In welcher Größenordnung liegt der durchschnittliche Energiebedarf eines Fußball-Stadions und wie viel Tonnen CO2 können eingespart werden, wenn der Betrieb auf Ökostrom umgestellt wird?

Allein der BVB spart pro Saison mit unserem Ökostrom für Stadion, Trainingsgelände und Geschäftsstelle rund 3.500 Tonnen CO2 ein. Das ist schon eine Hausnummer. Hinzu kommen die vielen Fans, die zu Strom09 wechseln. Bisher haben wir so schon 7.500 Tonnen CO2 vermieden. Ziel sind 25.000 Tonnen.

Echte Werte schaffen

Knapp 70% der im Sport werbenden Unternehmen geben an, dass sich Fußball sehr gut für Sponsoring-Aktivitäten eignet. Der Werbeeffekt ist umso größer, je glaubwürdiger Werte wie Team- und Wettbewerbsgeist, Fairplay, Sportlichkeit und Authentizität in der Werbung transportiert werden können. Wie passt Fußball und Energieversorgung diesbezüglich zusammen?

Wie unsere Kampagnen zeigen, gehen Energie und Fußball bestens einher. Die Clubs sind ja Vorbild für ihre Fans, wenn sie Stadion und Geschäftsstelle mit Ökostrom betreiben. Und wir bieten dann gemeinsam die richtigen Ökostrom-Produkte im Branding des Vereins. Das ist schon eine super Verbindung. Da brauchen wir kein künstliches Marketing-Geschwätz, mit denen manchmal völlig unpassende Kooperation „passend“ gemacht werden sollen. Das glaubt ja auch heutzutage keiner mehr, die Fans sind ja nicht blöde. Man muss das schon ernsthaft betreiben, sonst kann man es auch lassen. Bei uns passt die Story von A bis Z. Was anderes würden wir als LichtBlick auch gar nicht machen.

Nachhaltigkeits-Engagement ernst meinen

Über welche Qualifikationen und Kompetenzen müsste Ihrer Meinung nach ein moderner Clubmanager des 21. Jahrhunderts verfügen, um seiner gesellschaftlichen Verantwortung, den ökologischen, sozialen und ökonomischen Aspekten der Nachhaltigkeit und den Fans gerecht zu werden?

Naja, jeder Manager, egal ob Club- oder Unternehmensmanager, muss heute über den Tellerrand gucken, wenn er seinen Job gut machen will. Wer zum Beispiel nur ein bisschen „CSR“ zur Kosmetik der eigenen Umweltbilanz macht, weil das gerade gefragt ist, der lügt sich selbst in die Tasche. Manager haben ja immer auch einen Job in der Gesellschaft, mit Auswirkungen auf die Gesellschaft. Beim BVB und beim FC St. Pauli sind einfach die richtigen Leute am Ruder, die meinen das Ernst mit ihrem Nachhaltigkeits-Engagement – und das merkt man auch.

Das vollständige Interview können Sie auf der Webseite von Nachhaltigkeit im Fußball lesen.


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