LICHTBLICKER

LichtBlick beim Triathlon

Die Idee als Lichtblick-Team beim Triathlon mitzumachen, kam etwa im letzten Herbst auf. Sie kam ursprünglich von Nina aus dem Vertrieb Zuhausekraftwerk, ich war schnell bereit, den Schwimmteil zu übernehmen und mit unserer Vorstandsassistentin Manuela haben wir noch eine sehr erfahrene Läuferin gewinnen können – wir waren also komplett.

 Vorbereitungen

Kurz nach unserer Anmeldung fragte mich mein Kollege Dominik, ob ich es denn wirklich schaffen würde, eineinhalb Kilometer ohne Unterbrechung durchzukraulen? Im Brustton der Überzeugung habe ich das bejaht, allerdings hatte ich das noch nie wirklich gemacht und diese Frage blieb zurück.  Also habe ich es nach dem nächsten Training in der Alsterschwimmhalle einfach mal ausprobiert und siehe da, es ging wirklich gut, ich war erleichtert. Ich bin dann regelmäßig zum Langstreckenschwimmen oder zum Intervalltraining in meine Stammschwimmhalle in Altona und zum Triathlontraining in die Alsterschwimmhalle gegangen.

Manuela, Nina und ich haben ein Triathlon-Buch für Frauen gekauft und uns fortan regelmäßig zum Triathletinnen-Mittag in unserer Kantine getroffen, Trainingstipps ausgetauscht und uns gegenseitig motiviert. Manuela hat uns schicke Wettkampftrikots bestellt, so dass wir dann auch im einheitlichen Look starten konnten.

Am Freitagnachmittag vor dem Triathlon gab es dann noch die Gelegenheit zum Probeschwimmen in der Alster. Danach habe ich alle bösen Geschichten über Blutegel und ekligen Schlamm in der Alster vergessen. Ich habe meine Wie-behalte-ich-die- Brücke-im-Auge-Atemtechnik ausprobiert und bin ganz zufrieden wieder aus dem Wasser gestiegen.

 Der große Tag – bei traumhaftem Wetter

Getroffen haben wir uns um 10.30 h am Triathlon Check –In. Drinnen angekommen, haben wir uns erstmal mit unserem Wechselbereich vertraut gemacht. Man hängt das Fahrrad an die Stange, deponiert alle benötigten Sportartikel in der bereitgestellten Box und bespricht noch einmal das Wechsel-Prozedere. Wenn ich aus dem Wasser komme, muss ich noch ca. 300 m zur Wechselzone laufen und Nina das Fußband mit dem Transponder zur Zeiterfassung geben.

 Start im Wasser

Alles klar und auf zum Alsteranleger. Hier stehe ich zusammen mit ca. 80 weiteren SchwimmerInnen und warte auf den Einlass. Lena, die den Schwimmteil für das zweite LichtBlick-Team übernimmt, steht neben mir – beruhigend. Wir sind beide nervös und haben unfreundliche Geschichten über Starts gehört, bei dem Leute einfach überschwommen oder weggetreten werden.

Jetzt dürfen wir rein, es werden noch die letzten Isogetränke gereicht und wir stehen auf dem Anleger. Zehn Minuten bis zum Start. Im Wasser ist eine Leine gespannt, dahinter wird sich gesammelt. Ich verschwinde in die dritte Reihe, sollen sich die anderen da vorn doch prügeln.

Drei, zwei, eins, los! Das Feld kommt in Bewegung. Es dauert eine Weile, bis ich meine Schwimmposition habe, werde aber nicht getreten oder geboxt. Ich halte mich ganz links, damit ich ungestört atmen kann. Das Feld zieht sich immer weiter auseinander, ich kann ungestört schwimmen, auf die Brücke zu, drunter durch. Unter der Brücke wird die Orientierung sogar einfacher: ich brauche immer nur zur Seite gucken und dabei den gleichen Abstand zur Wand wahren, kann normal atmen. Dann geht es um die Boje rum, hier ist Brustschwimmen zur besseren Orientierung angesagt – und wieder zurück unter der Brücke durch.

 Der Wechsel

Mir war das nicht bewusst, aber jetzt kommt der härteste Teil: von der Horizontalen in die Vertikale und dann noch weiterlaufen. Mein Kreislauf spielt verrückt – das hätte ich besser mal vorher üben sollen – nix mit geruhsam ausschwimmen und dehnen. Aufgefangen werde ich dafür vom Jubel der Zuschauer und schaffe es irgendwie, laufenderweise meine letzten Kräfte bis zur Wechselzone zu mobilisieren. Nina ist mit ihrem Fahrrad am Start – ich übergebe den Transponder und weg ist sie!

 Geschafft!

Knapp zweieinhalb Stunden später holen Nina und ich Manuela im Zieleinlauf ab. Wir sind platt, glücklich und sogar mit unseren Zeiten zufrieden: 30/124 und 50! Wenn das nix ist! Nächstes Jahr sind wir bestimmt wieder dabei – mit dem Ziel: noch schneller zu sein als 2010.

Ein Beitrag von Astrid Krösser, Projektmanagerin Technik bei LichtBlick


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9 Kommentare

  • Michael Hartmann sagt:

    Hallo Herr Borlinghaus,

    so oft wie ich schon von gedopten Radfahren und sogar bestochenen Kontrolleuren gehört habe bin ich natürlich nicht davon überzeugt dass, sagen wir mal 90% gedopt sind, aber die Wahrscheinlichkeit dass gerade einer der schnellsten (m/w) gedopt ist, ist doch nicht gerade gering. Z. B. beim Fussball oder anderen bekannten Sportarten ist das nicht so gängig. Natürlich kann ich mich da auch nur auf die Nachrichten verlassen. Selbst bin ich ja auch nicht dabei. Aber das Vertrauen in ehrliche Radsportler ist zumindest bei mir nicht mehr vorhanden.

    Gruß

    Michael Hartmann


  • Astrid Krösser sagt:

    Hallo Herr Borlinghaus!
    Danke für die Info, gut zu wissen!
    Schöne Grüße, A. Krösser


  • Borlinghaus sagt:

    Hallo Herr Hartmann, Hallo Frau Krösser,

    Es gibt schon Hometrainer mit Einspeisemöglichkeiten. Wurde schon mal in einer Radsportzeitung vorgestellt.
    Herr Hartmann, woher wissen sie denn das fast ALLE Radsportler gedopt sind? So eine Pressemitteilung kenne ich gar nicht, und das mit dem Motor im Fahrrad ist eine Presseente.

    Mit freundlichen Grüßen
    L Borlinghaus


  • Astrid Krösser sagt:

    Hallo Birgit,

    schade, daß der Beitrag für Dich nicht interessant zu sein scheint, andere Leser inspiriert er augenscheinlich, darüber nachzudenken, wie die Themen Sport und Energie verknüpft werden können.

    Natürlich ist der Blog auch als Lichtblick-interne Kommunikationsplattform gedacht, allerdings geht es auch darum, unserem Unternehmen über das Eneergiethema hinaus „ein Gesicht“ zu geben.

    Schöne Grüße, Astrid Krösser


  • Birgitt sagt:

    Hallo Astrid,

    das mag für euch Teilnehmer oder evtl. noch Firmenintern interessant sein, jedoch was macht eine solche Beschreibung im Blog? ist das wirklich interessant für Kunden? Welche Kurve bekomme ich da zu einem Öko Energieversorger?

    Grüße Birgitt


  • Astrid Krösser sagt:

    Hallo Herr Hartmann,

    ich fürchte, ein Stand-Dynamo-Fahrrad zum Betrieb eines Fernsehers würde sich nicht verkaufen, die Fernseher haben in der Regel eine viel zu hohe Leistung (100 – 200 Watt). Ich schlage vor, wir warten noch, bis sich energiesparendere Geräte durchgesetzt haben. Bis dahin fahren wir lieber Triathlon mit gefakten Rädern, anstatt vor dem Fernseher zu sitzen 🙂

    Viele Grüße, A. Krösser


  • Michael Hartmann sagt:

    Hallo Frau Krösser,

    vielleicht können Sie mal solche Stand-Dynamo-Fahrräder in Ihrem Shop anbieten. Vielleicht zuerst von Ihren handwerklich begabten Kollegen hergestellt um die Nachfrage zu ermitteln und vorerst nur zum Eigenverbrauch. Nach dem Motto: Wer fernsehen will, muss strampeln.

    Bei der Tour de France sind doch die meisten Fahrer gedopt. Da muss halt mal ein anderer Trick her, um schneller als die gedopten Fahrer zu sein.

    Viele Grüße
    Michael Hartmann


  • Astrid Krösser sagt:

    Hallo Herr Hartmann,

    die Idee finde ich gar nicht so schlecht, schließlich gibt es immer wieder auf Energiemessen Fahrräder, auf denen interessierte Besucher testen können, wie anstrengend es ist, Glühlampen mit verschiedenen Leistungen zum Leuchten zu bringen.

    Und bei der Tour den France soll es ja auch einen Fahrer gegeben haben, der in seinen Rahmen einen Elektromotor eingebaut und so insbesondere im bergigen Gelände seinen Mitstreitern davongefahren sein soll – man konnte ihm das nur nicht nachweisen. Warum soll das nicht auch andersrum möglich sein, einem Rennrad statt einem Elektromotor einen Dynamo einzupflanzen – und die Batterie gleich daneben?

    Auf die Markteinführung von Hometrainern mit Einspeisemöglichkeiten warten wir noch! Dafür wäre sicherlich eine Änderung des EEG hilfreich 🙂

    Schöne Grüße, A. Krösser


  • Michael Hartmann sagt:

    Wenn Sie sich nächstes Jahr sportlich zeigen wollen, setzen Sie sich doch aufs aufgeständerte Fahrrad, mit Dynamo dran um die sportliche Energie sinnvoll in Strom umzuwandeln 😉

    Ich hatte mir sowas früher schon mal ernsthaft für zu Hause überlegt um doch etwas sportliches zu tun und noch Strom zu sparen, aber die „normalen“ Fahrradtrainer, die es heutzutage gibt, sind unten geschlossen und haben keine Möglichkeit mehr, einen Dynamo anzuschließen. 🙁


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