LICHTBLICKER

LichtBlick beim Triathlon 2011

Ein starkes Trio - LichtBlickerinnen beim Hamburger Triathlon, Foto: LichtBlick AG
Ein starkes Trio – LichtBlickerinnen beim Hamburger Triathlon, Foto: LichtBlick AG

Nachdem uns die Teilnahme an der olympischen Staffel schon im letzten Jahr viel Spaß gemacht hat, waren wir auch dieses Jahr wieder begeistert dabei. Am Sonntagmorgen des 17. Juli hatten wir eine Schwimmstrecke von 1,5 km durch die Alster, eine Fahrradstrecke von 40 km quer durch die City und eine Laufstrecke von 10 km entlang der Alster vor uns.

Das Triathlon-Team

Wir – das sind Manuela (Assistentin der Geschäftsleitung), Ulrike (IT-Systementwicklerin) und ich (Projektingenieurin im Bereich Technik, Forschung und Entwicklung). So konnten wir auch dieses Jahr wieder ein reines Frauenteam an den Start bringen. Leider konnte Nina, die im letzten Jahr die Fahrradstrecke bestritten hatte,  in diesem Jahr nicht teilnehmen, da sie gerade Mutter geworden ist. Sie hat uns aber am Sonntag am Rand der Wechselzone besucht und uns von der anderen Seite des Zaunes mit angefeuert.

Vorbereitungen und Entscheidungen

Spannend wurde es für uns bereits einige Tage vor dem Wettkampf. Fragen kamen auf, die wir uns im letzten Jahr nicht hatten stellen müssen: Wie wird das Wetter? Wird es trocken bleiben oder muss Ulrike mit regennasser Fahrbahn rechnen? Wird die Wassertemperatur noch steigen? Es schien angeraten, sich für das Schwimmen bei kühlen 19°C Wassertemperatur noch schnell einen Neoprenanzug auszuleihen. Diese Ausleihmöglichkeit besteht an drei Tagen vor dem Triathlon bei einem Stand auf dem Gänsemarkt.

Eingepackt in den Neoprenanzug musste ich beim Probeschwimmen in der Alster allerdings feststellen, dass mir die Halsmanschette zum Atmen viel zu eng war und auch die Kraulbewegung deutlich mühsamer war als ohne. So habe ich dann beschlossen, den Schwimmpart ohne Anzug zurückzulegen. Samstagabend ging es noch kurz zur Pasta-Party in die Uni-Mensa, um uns gemeinsam für den großen Tag zu stärken und eventuell noch ein paar letzte Tipps von Mitathleten zu bekommen.

Unser Triathlontag!

Kühl, bewölkt, zeitweise etwas Nieselregen. So begann der Sonntagmorgen. Jede von uns dreien hatte sich so gut wie möglich auf diesen Tag vorbereitet. Nun sollte es tatsächlich losgehen!

Nach dem Check-In und einem kurzen Stopp in der Wechselzone musste ich mich schon zum Alsteranleger begeben. Das Wasser war wirklich kalt, so dass ich erst zwei Minuten vor dem Start ins Wasser ging – was für eine Heldentat!  Nach dem Startschuss fror ich dann nicht mehr – auch wenn ich das Gefühl hatte, dass ich meine Muskulatur auf der Strecke bis zur Lombardsbrücke sukzessive auf Betriebstemperatur bringen musste.

Die Schwimmstrecke

Die Strecke verlief wie im letzten Jahr vom Alsteranleger unter der Lombardsbrücke hindurch und wieder zurück, in das Alsterfleet hinein bis zum Rathausmarkt, wo der Ausstieg aus dem Wasser erfolgte. Auf dem Rückweg von der Lombardsbrücke zum Alsterfleet kam sogar noch die Sonne hinter den Wolken hervor, sodass noch etwas Sommergefühl bei mir aufkam. Dazu kam, dass ich auf den letzten Metern vor dem Ausstieg noch einige Schwimmer in Neoprenanzug überholen konnte, die wahrscheinlich wegen Muskelermüdung vom Kraulschlag auf die Brusttechnik wechseln mussten. So konnte ich noch ein paar Plätze gut machen.

Der Wechsel

Ein wohlverdientes Weizenbier nach den Strapazen, Foto: LichtBlick AG
Ein wohlverdientes Weizenbier nach den Strapazen, Foto: LichtBlick AG

Vom Ausstieg aus läuft man barfuß auf Kunststoffteppich bis zur Wechselzone, wo der Zeitnehmer an die nächste Athletin übergeben wird. Das war nach der Schwimmstrecke noch richtig anstrengend für mich, da unser Wechselbereich im Norden des Ballindammes sehr weit entfernt vom Rathausmarkt lag. Praktisch war das dann für unsere Radfahrerin Ulrike, die fast unmittelbar auf die Radstrecke wechseln konnte, ohne das Fahrrad lange durch die Wechselzone schieben zu müssen.

Für mich war damit die Arbeit getan. Ich konnte mich von den Anstrengungen erholen, während meine Mitstreiterinnen auf der Rad- und Laufstrecke noch ordentlich Gas gaben. Währenddessen hatten wir noch zahlreichen Fan-Besuch von LichtBlickern und Freunden, die sich durch den Zaun hindurch jedes Wettkampf-Detail erzählen ließen und eigene Eindrücke beisteuerten.

Gemeinsames Finale

Schön waren noch die letzten Meter: Ulrike und ich haben Manuela auf der Laufstrecke abgepasst und sind gemeinsam mit ihr die letzten Meter ins Ziel gesprintet. Stolz und glücklich haben wir dort unsere Medaillen in Empfang genommen. Das große alkoholfreie Bier im Anschluss hatten wir uns – fanden wir – redlich verdient!

Es hat wieder richtig Spaß gemacht und wir freuen uns schon auf das nächste Jahr! Dextro Energy Triathlon Hamburg 2012 wir kommen!

Ein Beitrag von Astrid Krösser, Projektmanagerin Technik bei LichtBlick


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