LICHTBLICKER

Eigentlich sind Kunden-Beschwerden kostenlose Beratungen für uns…

Beschwerden kommen immer mal wieder vor, doch Kunden-Feedback macht unsere Arbeit besser, Foto: LichtBlick
Beschwerden kommen immer mal wieder vor, doch Kunden-Feedback macht unsere Arbeit besser, Foto: LichtBlick

Kritik zu ertragen fällt nicht jedem leicht. Mir mindestens nicht immer. Und wenn Kunden sich bei mir persönlich oder durch Brief an den Vorstand über LichtBlick beschweren, ärgere ich mich zuerst einmal. Nicht über den Kunden oder die Kundin, sondern darüber, dass es uns offensichtlich nicht gelungen ist, unsere Kundschaft rundherum zufrieden zu stellen. Glücklicherweise kommt es nicht sehr häufig vor, dass Kunden sich bei mir beschweren.

Beschwerden persönlich beantworten

Für Beschwerden an den Vorstand fühle ich mich persönlich verantwortlich. Also wird zunächst einmal recherchiert, was denn genau passiert ist, und welche Problemlösung wir dem Kunden anbieten können. Wenn das länger dauert, bekommt der Kunde eine kurze Nachricht, damit er/sie weiß, dass wir uns um das Thema kümmern. Gerne lösen wir das Problem per Telefon, oft schreiben wir auch einen Brief. Der kommt dann grundsätzlich direkt von mir. Die gute Nachricht ist: die allermeisten Kundenbeschwerden können wir zur allseitigen Zufriedenheit lösen.

Viel wichtiger – und das ist die positive Seite an Beschwerden – ist: Wir versuchen nicht nur, ein Problem für den einzelnen Kunden zu „reparieren“, sondern durch Veränderung unserer Prozesse, durch Weiterbildung unserer Mitarbeiter oder durch Anpassungen unseres Produktes zu vermeiden, dass die gleichen Probleme bei anderen Kunden wieder vorkommen. Insofern sind Kundenbeschwerden für uns kostenlose Beratungen, die uns helfen, unsere LichtBlick Produkte und unsere Serviceleistungen für unsere Kunden immer weiter zu verbessern.

Kundenfeedback hilft uns bei der Weiterentwicklung

Deswegen bin ich dann doch auch immer wieder froh, wenn ein Kunde sich die Zeit nimmt, und mir aus seiner Sicht mitteilt, was bei LichtBlick besser laufen müsste. Diese Kunden sind engagiert, helfen uns bei der Weiterentwicklung und sind uns häufig in besonderer Weise verbunden.

Daher nun an dieser Stelle die Aufforderung: Sagen Sie mir, wie LichtBlick für Sie noch besser werden könnte und welche Ideen wir ihrer Meinung nach in Zukunft umsetzen sollten?

Ein Beitrag von Christian Friege, Vorstandsvorsitzender bei LichtBlick


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4 Kommentare

  • Karl-Dieter Mehner sagt:

    (Der Kommentar wurde auf Wunsch des Autoren wieder entfernt, die Redaktion)


    • Ralph Kampwirth sagt:

      (unsere Antwort auf den vorigen Kommentar wurde ebenso auf Wunsch des Autoren wieder gelöscht, die Redaktion)


  • Christian Friege sagt:

    Hallo Sabrina,

    ich verstehe Ihren Kritikpunkt. Aber LichtBlick kann und will nicht der Billigheimer im Markt sein. Warum?

    Ohne Frage hätten wir den Preis für unseren LichtBlick Ökostrom auch gerne stabil gehalten. Wir konnten das nur nicht, denn alle Preisanpassungen seit 2007 sind auf steigende Gebühren für den Stromtransport oder steigende Abgaben zurückzuführen. Diese Kosten, auf die wir keinen Einfluß haben, machen etwa zwei Drittel des Strompreises aus.

    Wir sind überzeugt, dass viele Billiganbegote im Strommarkt nicht nachhaltig sind und werden uns an Preisdumping zum Kundenfang nicht beteiligen. Die renommierte Unternehmensberatung A.T.Kearney geht übrigens davon aus, dass viele Billiganbieter vom Markt verschwinden werden, weil sich ihre Angebote einfach nicht rechnen und einige sich nur mit zweifelhaften Methoden (z.B. Vorkasse) noch am Markt halten. (http://www.atkearney.de/content/veroeffentlichungen/article_detail.php/id/51293/practice/energie)

    Wir stehen für eine ganzheitliche, grüne Unternehmensposition, die nicht mit den Umsätzen für ein Ökostromprojekt die Instandsetzung von Kernkraftwerken etc. finanziert. Und deswegen werden wir auch nie mit RWE oder e.on im gleichen Zug sitzen, sondern immer nachhaltige, langfristig ausgerichtete Alternativen bieten – wie zum Beispiel SchwarmStrom aus unseren ZuhauseKraftwerken.

    Danke für Ihr Interesse und ich verstehe Ihren Punkt wirklich. Aber wir haben viel mehr zu bieten als nur den kurzfristig billigsten Preis.

    Bestens,

    Christian Friege


  • Sabrina sagt:

    Herr Friege, einen Kritikpunkt habe ich.

    Warum ist LichtBlick nur so teuer geworden? Wenn man bedenkt, das seit 2007 der Preis pro kWh von 18,99 Cent auf nun stolze 23,64 Cent gestiegen ist, muss man als Kleinverdiener schon rechnen, ob sich das mit LichtBlick Ökostrom noch lohnt.

    Auf dem Markt gibt es mittlerweile sehr viele Anbieter, die Ökostrom deutlich günstiger anbieten. Ich bedauere es sehr, dass nun auch LichtBlick auf den Zug mit aufgesprungen ist, mit dem RWE und E.on schon lange fahren. Mit dem Zug nach „immer teurer“ :-/

    Gruß
    Sabrina


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