LICHTBLICKER

Ecuador: Junireport aus unserem Projektgebiet

Silvia Quilumbango Präsidentin von DECOIN (2.v.l) mit anderen Gastrednern in Kanada
Silvia Quilumbango Präsidentin von DECOIN (2.v.l) mit anderen Gastrednern in Kanada

von Laura Welle, Unternehmenskommunikation

Vor wenigen Tagen haben wir den monatlichen Bericht  aus unserem Projektgebiet im ecuadorianischen Regenwald  von unserem Projektpartner „Geo schützt den Regenwald“ erhalten. Das Thema Bergbau ist im Juni 2012 weiterhin aktuell bei unseren ecuadorianischen Projekt-Partnern.
Silvia Quilumbango, die Präsidentin unserer ecuadorianischen Partnerorganisation DECOIN, ist im Juni viel unterwegs gewesen und hatte einige öffentlichkeitswirksame Auftritte zum Thema Bergbau und Widerstand im Intag-Gebiet.

Einladung nach Kanada

Eine Einladung erhielt sie auch aus Vancouver (Kanada) zu  „Shout Out Against Mining Injustice“. Bei dieser Veranstaltung ging es um soziale Folgen des Bergbaus.  Die Bürgerrechtsorganisation Council of Canadians beschäftigt sich seit 1985 mit den Themen rund um soziale Ungerechtigkeit und Umweltschutz und hat die Veranstaltung organisiert.  Aktivisten aus vielen verschiedenen Ländern waren der Einladung gefolgt und so konnte sich Silvia mit Gastrednern aus Mexiko, Guatemala, El Salvador und Marilyn Baptiste, Chief der Tsilhquot’in Nation (Ureinwohner Kanadas) austauschen und diskutieren.  Silvia hat den anderen Teilnehmer vor allem von ihren Erfahrungen mit kanadischen Bergbauunternehmen und den Widerstandsaktionen im Intag-Gebiet berichtet.

Demonstrationen vor den Niederlassungen in Vancouver

Silvia Quilumbango (2.v.l): Proteste beim Shout-Out Against Mining in Kanada
Silvia Quilumbango (2.v.l): Proteste beim Shout-Out Against Mining in Kanada

Aber es wurde nicht nur diskutiert in Vancouver, sondern es folgten auch konkrete Taten. So haben viele der Teilnehmer von „Shout Out Against Mining Injustice“ vor verschiedenen Niederlassungen der Bergbauunternehmen demonstriert – und zwar gemeinsam mit kanadischen Aktivisten und Organisationen.

Forum zum Thema Bergbau in Ecuador

Auch zu Hause in Ecuador war Silvia als Referentin aktiv. In der Hauptstadt der ecuadorianischen Provinz Imbabura – Ibarra – hat der „Ökologie-Club“ der Universität Silvia zu einem Forum zum Thema Bergbau eingeladen.  Neben Silvia waren Bergbaugegner und  auch Regierungsvertreter anwesend. Zusammen mit den Gästen diskutierte sie über innovative Bergbautechnologien und die negativen Folgen der Bergbau-Aktivitäten, wie Verschmutzungen jeglicher Art und Zerstörung der Landschaft. Auch soziale Auswirkungen des Bergbaus  in Ecuador wurden thematisiert.

Jeden Monat senden uns unsere Kooperationspartner von „Geo schützt den Regenwald“ einen aktuellen Bericht zur Lage in unserem gemeinsamen Regenwaldprojekt zu. Die Berichte veröffentlichen wir regelmäßig hier auf unserer Internetseite. Die Berichte werden meistens von der Co-Autorin der regionalen Intag-Zeitung Mary Ellen Fieweger, die in der Region lebt, verfasst. So auch der aktuelle Bericht, den sie uns vor einigen Tagen zu gesendet hat.


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