LICHTBLICKER

Ecuador: Hoffen und Bangen im Regenwald

Mitarbeiter der Forellenzucht in Magdalena im Gespräch, Foto: Geo schützt den Regenwald
Mitarbeiter der Forellenzucht in Magdalena im Gespräch, Foto: Geo schützt den Regenwald

Pro Kunde und Versorgungsmonat kauft LichtBlick einen Quadratmeter Regenwald in Ecuador. Regelmäßig veröffentlichen wir auf unserer Website Berichte aus dem Projektgebiet in der Intag-Region. Sie stammen aus der Feder unseres Partners „Geo schützt den Regenwald“ oder von Mary Ellen Fieweger, Herausgeberin der regionalen Intag-Zeitung. Die jüngsten Berichte fielen gemischt aus. Eine gute Nachricht: der kanadische Großkonzern, der jahrelang die Kupfervorkommen in der Intag-Region im Visier hatte, muss offenbar aufgeben.

Damit wäre eine der größten Gefahren für die Umwelt in der Intag-Region gebannt.

Zu den guten Nachrichten zählt auch, dass das LichtBlick-Schutzgebiet weiter wächst. Auch die von uns finanzierten Forellenzuchten, die die lokale Wirtschaft ankurbeln, kommen gut voran.

Schlechter sieht es jedoch im berühmten Yasuni-Nationalpark aus. Die Regierung in Quito hat mit dem aufsehenerregenden Plan weltweit für Furore gesorgt hatte, die reichhaltigen Ölvorkommen des Nationalparks gegen Ausgleichszahlungen der Industrienationen im Boden zu lassen und so den Regenwald zu schützen. Der Bundestag hat beschlossen, das „Dschungel statt Öl-Projekt“ zu unterstützten. Jetzt droht, so berichtet Mary Ellen Fieweger, eine Kehrtwende. Davon wäre zwar das weiter entfernte LichtBlick-Projektgebiet nicht betroffen. Doch für den unberührten und artenreichen Regenwald des UNESCO-Welterbes wäre die Ausbeutung der Ölvorkommen eine Katastrophe.


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