LICHTBLICKER

Drei Bars auf St. Pauli wechseln zu LichtBlick-Strom

LichtBlick-Strom für die Barbarabar, Foto: LichtBlick
LichtBlick-Strom für die Barbarabar, Foto: LichtBlick

Marcel Kummerfeld betreibt zusammen mit seinem Geschäftspartner Eddie Page drei Bars auf Sankt Pauli. Die Barbarabar und das Pooca auf dem Hamburger Berg und die „3-Zimmer-Wohnung“ in der Talstraße. Alle drei Lokale versorgen wir ab Februar 2012 für zunächst drei Jahre mit Ökostrom. Marcel Kummerfeld, Organisator und Inhaber der Lokale,  und ich sitzen im 1. Stock direkt über der Barbarabar. Es ist 17 Uhr, vor dem Fenster plätschert der Regen und  in der Bar werden – wie jeden Tag um diese Zeit –  die Vorbereitungen für den Abend getroffen.

Barbarabar, Pooca und 3-Zimmer-Wohnung

Warum hast du deine Bars „Barbarabar“, „Pooca“ und „3-Zimmer-Wohnung“ genannt?

Die Barbarabar hat nichts mit einer Barbara zu tun. Der Name ist ein reines Wortspiel. Der Name Pooca ist ein Eigenname, den sich ein paar unserer Mitarbeiter ausgedacht haben. Und die „3-Zimmer-Wohnung“ heißt so wie ihr Konzept ist. Es handelt sich bei der Bar wirklich um eine 3-Zimmer-Wohnung, die im Stil der 70er eingerichtet ist. Hier gibt es wie in anderen Wohnungen ein Wohnzimmer und eine Küche, in  der man sich wie bei guten Küchenparties eine ganze Nacht lang unterhalten kann.

Was bietest du deinen Besuchern?

Wir bieten in erster Linie Spaß und Unterhaltung. Im Mittelpunkt stehen in unseren Lokalen immer die menschlichen Begegnungen. Unsere Läden werden viel von Studenten besucht. Hier läuft keine Radiomusik, sondern in der Barbara Bar neugesampelte Funky Beats und im Pooca hauptsächlich Elektromusik. Unsere Läden sind jeden Tag geöffnet. Die Barbarabar öffnet um 20 Uhr bis open end. Warum und wie die Leute zu uns kommen ist unser eigenes Geheimrezept (er grinst). Jedenfalls müssen wir uns nicht, wie einige Läden auf St. Pauli neuerdings a la Ibiza mit Gutscheinen an die Tür stellen und Gäste hereinwinken.

Warum und wann hast du deine Bars auf St. Pauli eröffnet?

Ich habe mein erstes Lokal vor knapp zehn Jahren eröffnet. St. Pauli ist ein weltweit bekanntes Vergnügungszentrum, ein bisschen wie ein deutsches Las Vegas. Die Leute kommen zum Feiern, zum Quatschen, zum Trinken. Da passten wir mit unseren Bars einfach gut rein.

Was ist für dich das Besondere an St. Pauli?

Das Stadtviertel ist einfach einzigartig. Die Menschen kommen aus der ganzen Welt hierher um sich zu vergnügen. St. Pauli war ein Viertel der Arbeiter, der kleinen Leute, das nach und nach zu einem Vergnügungsviertel wurde. Dabei hat sich der Stadtteil immer selbst getragen.

Womit verbraucht ihr in deinen Läden am meisten Strom? Und wie spart ihr Energie?

Das weiß ich gar nicht so genau. Aber ich nehme mal an, dass die Kühlschränke am meisten Strom verbrauchen. Wir sind insgesamt sehr dahinter her Energie einzusparen. Wir verwenden zum Beispiel bei unseren Kühlschränken und bei der Umwälzpumpe Zeitschaltuhren, so dass die Geräte nur laufen, wenn wir sie wirklich benötigen. Außerdem haben wir überall Energiesparlampen eingesetzt  und auch bei den Lichteffekten setzen wir komplett auf LEDs.

Warum habt ihr euch für Ökostrom entschieden?

Wir wollten schon seit längerem zu Ökostrom wechseln, haben das Thema nur immer wieder verschoben. Im Urlaub kam ich dann mit einem Hotelbetreiber ins Gespräch, der seinen Laden hier um die Ecke hat. Er erzählte mir, dass er seinen Strom von LichtBlick beziehen würde und sehr zufrieden damit sei. Also holte ich mir nach dem Urlaub ein Angebot von euch und einem eurer Mitbewerber ein, verglich sie und wechselte zu LichtBlick-Strom. Für mich war der Preis nicht so entscheidend, sondern überzeugt hat mich,  dass ich die Umwelt durch den Wechsel zu LichtBlick um 50 Tonnen CO2 entlaste und bei euch einen persönlichen und nur ein  paar Meter entfernt arbeitenden Ansprechpartner habe. Außerdem bekam ich als Geschäftskunde einen Vertrag mit einer dreijährigen Preisgarantie. Hier in Sankt Pauli sind viele, die direkt zu Ökostrom wechseln würden, Sie sind – so wie ich lange – einfach nur zu träge. Ich denke die Überzeugung muss einfach nur zu den Leuten getragen werden. Und das nicht nur in Sankt Pauli.


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