Erneuerbare Energien

Die erneuerbaren Energien sind aus dem deutschen Strommix nicht mehr wegzudenken. 2018 lag ihr Anteil am Stromverbrauch bei 38,2 Prozent und der Anteil an der gesamten Stromerzeugung bei 35,2 Prozent – damit lagen die Erneuerbaren erstmals gleichauf mit Braun- und Steinkohle. Zu den erneuerbaren Energien gehören Windkraft, Solarenergie, Wasserkraft und Biomasse.

Windenergie

Windkraft ist ein wichtiger Bestandteil der erneuerbaren Energien in Deutschland, Foto: PantherMedia
Windkraft ist ein wichtiger Bestandteil der erneuerbaren Energien in Deutschland, Foto: PantherMedia

Bei Windenergie wird zwischen Onshore- und Offshore-Anlagen unterschieden. Onshore-Windparks werden an Land gebaut und Offshore im Meer.

Die Onshore-Windanlagen sind der Spitzenreiter bei den erneuerbaren Energien – sie tragen einen Anteil von mehr als 40 Prozent zur Stromerzeugung unter den Erneuerbaren bei. Insgesamt stehen in Deutschland mehr als 29.200 Windkraft-Anlagen mit einer Leitung von fast 53.000 Megawatt. Sie erzeugten rund 87,4 Milliarden Kilowattstunden Strom.

2010 gingen die ersten Offshore-Anlagen in Betrieb. Heute sind 1.305 Anlagen mit einer Gesamtleistung von mehr als 6.350 Megawatt am Netz. Sie erzeugten im vergangenen Jahr 19 Milliarden Kilowattstunden Strom und trugen damit mit einem Anteil von 8 Prozent zur Stromerzeugung unter den Erneuerbaren bei.

Solarenergie wird in Deutschland vor allem von privaten Haushalten ausgebaut, Foto: PantherMedia
Solarenergie wird in Deutschland vor allem von privaten Haushalten ausgebaut, Foto: PantherMedia

On- und Offshore-Windkraftanlagen trugen 2018 rund 20 Prozent zur Gesamt-Stromerzeugung bei.

Solarenergie

2018 war ein Spitzenjahr für die Solarenergie – Dank des Rekordsommers. Photovoltaikanlagen speisten im vergangenen Jahr etwa 45,7 Milliarden Kilowattstunden ins öffentliche Netz ein: 16 Prozent mehr als im Vorjahr. Ihr Anteil an der Gesamt-Stromerzeugung lag damit 2018 bei mehr als 8 Prozent.

Wasserkraft

Der Rekordsommer 2018 verhalf der Solarenergie zu neuen Rekorden – bei der Wasserkraft führte die Trockenheit zu erheblichen Einbußen: Die Wasserkraft trug nur mit 17 Milliarden Kilowattstunden zur Stromerzeugung bei.

 


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