Onlineportal www.klimaretter.info

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 Alle fünf  Wochen stehe ich als Mitherausgeber dem unabhängigen Onlinemagazin www.klimaretter.info Frage und Antwort zu Energiepolitik und Klimawandel. Mit dazu gehört auch immer die Frage nach der “Überraschung der Woche”. Hier nun das Interview in voller Länge:

RWE und E.ON bauen Standorte und Stellen ab. Geht es bei Lichtblick dagegen bergauf?

Bei LichtBlick geht es kontinuierlich bergauf. Stetig wechseln Kunden zu uns und wollen vom Original der Energiewende mit umweltfreundlichem Gas und Strom versorgt werden. Und wir nehmen inzwischen wöchentlich zehn ZuhauseKraftwerke in Betrieb. LichtBlick wächst. Und dazu brauchen wir stetig sehr gute und engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

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Alle fünf  Wochen stehe ich als Mitherausgeber dem unabhängigen Onlinemagazin www.klimaretter.info Frage und Antwort zu Energiepolitik und Klimawandel. Mit dazu gehört auch immer die Frage nach der “Überraschung der Woche”. Hier nun das Interview in voller Länge:

Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner hat angekündigt, mehr Bioenergie fördern zu wollen. Aber wie verhindert man eine “Maiswüste Deutschland”?

Ziel der anstehenden EEG-Novelle muss es sein, an dem Grundgerüst des EEG nicht zu rütteln. Damit meine ich vor allem, am Grundsatz der Förderung erneuerbarer Energien festzuhalten, den Einspeisevorrang beizubehalten, sowie auf degressive Vergütungssätze zu setzen. Im Bereich der verstärkten Nutzung von Bioenergie muss ein Schwerpunkt auf die Reststoffverwertung gelegt werden. Der Energieinhalt ohnehin entstehender Abfälle muss besser genutzt werden. Damit sind keine Maismonokulturen verbunden. Ebenso sollten Regelungen getroffen werden, die es besser als heute ermöglichen, Biomethan in die Erdgasnetze einspeisen zu können.

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Dr. Grießhammer, Öko-Institut e.V.

Dr. Grießhammer, Öko-Institut e.V.

Interview zu “25 Jahre Tschernobyl” mit Dr. Rainer Grießhammer vom Öko-Institut

25 Jahre nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl ist in Japan geschehen, wovor Atomkritiker immer gewarnt haben. Haben wir nichts gelernt?

Die Risiken, die gegen die Kernenergie sprechen, sind seit langem bekannt. Und die Umfragen zeigen seit Jahren, dass in Deutschland eine große Mehrheit der Bevölkerung den Ausstieg wünscht. Tschernobyl hatte gezeigt, dass eben doch ein katastrophaler GAU in einem AKW passieren kann.

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Wasserkraftwerk Freudenau
Wasserkraftwerk Freudenau

Blogbeitrag von Julia Pösl, Energiehandel LichtBlick

TÜV Nord besucht LichtBlick

Vor zwei Wochen war es wieder soweit: Wie jedes Jahr bekam Lichtblick Besuch eines unabhängigen Gutachters des TÜV Nord, um die Herkunft unseres Ökostroms zu prüfen. Mit Stolz können wir sagen, dass unsere Kunden mittlerweile 2.500.000.000 kWh Ökostrom von LichtBlick beziehen: davon verbrauchen etwa 1.500.000.000 kWh allein unsere fast 500.000 Privatkunden und 1.000.000.000 kWh  unsere 32.000 Großkunden (worunter auch Kunden wie z.B. der Deutsche Bundestag oder Puma sind).

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Mit großem Interesse habe ich heute in der Frankfurter Rundschau gelesen, dass eine im Auftrag des Bundesumweltministeriums verfasste Studie zu Ergebnissen kommt, die gar nicht zu dem im vergangenen Herbst veröffentlichten Energiekonzept der Bundesregierung passen. Das BMU hat offensichtlich keine übermäßige Eile gehabt, die Ergebnisse der sogenannten “Leitstudie 2010″ an die Öffentlichkeit zu bringen.

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Deutschland produziert immer mehr erneuerbare Energie. Im letzten Jahr waren es bereits 265 Milliarden Kilowattstunden in den Bereichen Strom, Wärme und Verkehr. 10,5 Prozent unserer Energie kommen aus Wind, Sonne, Wasser, Biomasse und Erdwärme. Bei der Elekrizität sind wir sogar noch weiter – bereits 17,4 Prozent sind Ökostrom. Diese Zahlen hat der Bundesverband Erneuerbare Energien (BEE) diese Woche veröffentlicht.

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Das Projekt Desertec CC: Flickr/ A. Crowe

Das Projekt Desertec CC: Flickr/ A. Crowe

Gespannt verfolgen wir die Nachrichtenlage in Tunesien, Ägypten und den Ländern des Nahen Ostens. Wir hoffen mit den Menschen, dass sich die Situationen schnell, friedlich und dauerhaft in Richtung demokratischer Strukturen verändern. Dabei kann man die Bilder der letzten Jahre, die zeigen, wie praktisch alle westlichen Staatschefs die Despoten hofiert und trügerische politische Stabilität höher als Menschenrechte, Rechts-staatlichkeit, Freiheit und Demokratie bewertet haben, nicht aus dem Gedächtnis verdrängen.

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Peter Ahmels, Leiter erneuerbare Energien, Deutsche Umwelthilfe

Peter Ahmels, Leiter erneuerbare Energien, Deutsche Umwelthilfe

Gastbeitrag von Peter Ahmels, Leiter erneuerbare Energien, Deutsche Umwelthilfe (DUH)

Ein karbonfreies, klimaverträgliches Energiesystem  wird es nur mit erneuerbaren Energien (EE) geben.  Das stellt das Netz vor eine riesige Herausforderung: Bisher waren zentrale Kraftwerke in der Nähe der Verbraucher in West-und Süddeutschland die Regel, künftig werden Erneuerbare dezentral  und verbrauchsfern entstehen. So ist schon jetzt in einigen Gebieten Ostdeutschlands zeitweise ein erheblicher Überschuss an Erneuerbarer Energie vorhanden, der in die Lastzentren in Süd- und Westdeutschland transportiert werden muss: Das Netz wird zum Flaschenhals beim Ausbau der Erneuerbaren.

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Die Großdemo: Atomkraft – Schluss jetzt! am 18.9.2010

“Die Sonne scheint, eben hat es ein bisschen geregnet und der Wind bläst kräftig – auch hier und heute ist also alles dabei was wir für die Energiewende brauchen!” ruft der Podiumssprecher von der Hauptbühne vor dem Berliner Hauptbahnhof.
“Fast alles.” denke ich, denn das Zuhausekraftwerk von LichtBlick als gewichtige Alternative zu Atom- und Kohlekraftwerken bleibt unerwähnt. Nicht verwunderlich, da sich kein Bezug zur aktuellen Wetterlage vor Ort herstellen lässt.

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Die ARD-Tagesthemen haben gestern in einem Beitrag auf den Punkt gebracht, was leider immer häufiger Realität in den Zeiten nach dem „Atomkompromiss“ der Bundesregierung sein wird: mehr Atom ist gleichbedeutend mit weniger Wind, die Atomkonzerne stehen bei ihren Investitionen klar auf der Bremse.  Atomstrom ist keine Brücke, sondern behindert die Energiewende und verstopft die Netze. Leider ignoriert die Bundesregierung diesen Zusammenhang, auf den wir immer wieder verwiesen haben. Aber glücklicherweise ist die Debatte noch lange nicht zu Ende. Sollte die Laufzeitverlängerung Gesetz werden, entscheidet als nächstes das Bundesverfassungsgericht. Und spätestens 2013 sind Neuwahlen mit der Option auf eine andere Energiepolitik.

Weitere Hintergrundinformationen zum Thema:

Kürzlich veröffentlichte LichtBlick-Studie: Atomkraft blockiert Ausbau der erneuerbaren Energien