Ökostrom-Wechselwoche

Ökostrom-Wechselwoche

Vom 17. bis zum 24. September rufen 23 Umweltverbände und Anti-Atom-Initiativen - unter anderen Greenpeace, WWF, Campact, der NABU und der BUND – gemeinsam zur Ökostrom-Wechselwoche auf und empfehlen dabei auch den Wechsel zu LichtBlick.

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In der Presse wird dieser Tage gemeldet, dass die Bundesregierung aus dem Klimafonds den Aufbau “flexibler” fossiler Kraftwerke mit gut € 160 Mio. fördern will. Die Tatsache, dass damit nicht allein hocheffiziente Gaskraftwerke gemeint sind, sondern auch Kohlekraftwerke, beleuchtet einmal mehr, wie wichtig weiterhin das Engagement für eine wirkliche Energiewende ist.

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Alle fünf  Wochen stehe ich als Mitherausgeber dem unabhängigen Onlinemagazin www.klimaretter.info Frage und Antwort zu Energiepolitik und Klimawandel. Mit dazu gehört auch immer die Frage nach der “Überraschung der Woche”. Hier nun das Interview in voller Länge:

Wieder will die Regierung die EEG-Umlage weiter kappen. Der Einspeisevorrang soll zugunsten einer Marktprämie aufgeweicht werden. Was bedeutet das für die Ökostrom-Anbieter in Deutschland?

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Ein Panorama wohlfeiler Argumente gegen die Energiewende spannt heute das Handelsblatt als Titelgeschichte auf (Wer bezahlt den Atomausstieg?) Da wird auf einer Doppelseite in einem Dutzend Leserbriefe viel Richtiges und weniger Richtiges angeführt. Vor allem aber analysiert die Redaktion auf einer weiteren Doppelseite, wen die Kosten der Energiewende treffen: Aktionäre der Energiekonzerne, Stromkunden und Steuerzahler. Die Zusammenstellung der Argumente bleibt allerdings sehr lückenhaft und gerät dadurch zum Versuch, aus finanzieller Vernunft heraus Stellung gegen den Atomausstieg zu beziehen.

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Kerstin Maria Rippel, Pressesprecherin des bne

Kerstin Maria Rippel, Pressesprecherin des bne

Gastbeitrag von  Kerstin Maria Rippel, Pressesprecherin des Bundesverband Neuer Energieanbieter e.V. (bne)

Was dem Verbraucher verborgen bleibt: Neue, netzunabhängige Anbieter müssen hart dafür kämpfen, ihren Kunden Strom- und Gas liefern zu können. Insbesondere Netzbetreiber sogenannter integrierter Unternehmen (also Unternehmen, die Netz und Vertrieb unter einem Dach vereinen) verhalten sich unkooperativ und agieren intransparent. Dabei ist Transparenz einer der Schlüsselfaktoren für funktionierenden, fairen Wettbewerb. Angesichts der notwendigen Milliarden – investitionen in die Netze muss die Maxime lauten: Geld nur gegen Offenlegung der Daten und Kosten. Die anstehende Novelle des Energiewirtschaftsgesetzes bietet dem Gesetzgeber eine große Chance, endlich Licht ins Dunkel der Netze zu bringen.

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Am kommenden Montag übergibt die Reaktorsicherheits-Kommission ihren Prüfbericht an Umweltminister Röttgen. Werden die Experten empfehlen, die sieben vom Moratorium der Bundesregierung betroffenen Meiler – und vielleicht auch weitere AKWs – endgültig vom Netz zu nehmen? Wir haben die Bundesbürger gefragt, wie sie die Sicherheit der Atommeiler einschätzen. Das Resultat: 92 Prozent halten einen Austritt von Radioaktivtät für möglich.

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Ist bei Ihnen diese Woche das Licht ausgegangen? Nein? Seit Montag sind nur noch 6 der 17 deutschen AKWs am Netz. Denn neben den ohnehin durch das Moratorium zwischenzeitlich stillgelegten Altmeilern werden derzeit weitere Kraftwerke routinemäßig überprüft. Nur noch 10 statt der üblichen 23 Prozent des deutschen Stromes wird derzeit atomar erzeugt. Eigentlich müsste – glaubt man der jahrelangen Panikmache der Atomfreunde – ständig der Strom ausfallen. Doch das ist nicht passiert. Selbst die Preise an der Strombörse entwickelten sich diese Woche moderat. Wäre Strom knapp, würden die Preise in die Höhe steigen.

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Dr. Grießhammer, Öko-Institut e.V.

Dr. Grießhammer, Öko-Institut e.V.

Interview zu “25 Jahre Tschernobyl” mit Dr. Rainer Grießhammer vom Öko-Institut

25 Jahre nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl ist in Japan geschehen, wovor Atomkritiker immer gewarnt haben. Haben wir nichts gelernt?

Die Risiken, die gegen die Kernenergie sprechen, sind seit langem bekannt. Und die Umfragen zeigen seit Jahren, dass in Deutschland eine große Mehrheit der Bevölkerung den Ausstieg wünscht. Tschernobyl hatte gezeigt, dass eben doch ein katastrophaler GAU in einem AKW passieren kann.

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Andrea Goetzke, Newthinking Communications, ist eine der Organisatorinnen der re:pubica

Von Andrea Goetzke – Wir freuen uns sehr, LichtBlick als Partner für unsere Konferenz re:publica  gewonnen zu haben. Die re:publica ist eine Konferenz für Blogs, soziale Medien und die digitale Gesellschaft. Sie findet zum fünften Mal vom 13. bis 15. April 2011 in Berlin statt. Die re:publica behandelt ein breit gefächertes Themenspektrum an der Schnittstelle zwischen Technologie und Politik, Kultur und Gesellschaft, mit einem besonderen Fokus auf soziale Medien und gesellschaftlicher Partizipation. Angefangen als “Klassentreffen der deutschen Blogger” vor fünf Jahren, hat sich die re:publica als internationale Konferenz mit 3.000 Teilnehmern etabliert.

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Onlinemagazin zur Energie- und Klimawende

Onlinemagazin zur Energie- und Klimawende

Alle fünf  Wochen stehe ich als Mitherausgeber dem unabhängigen Onlinemagazin www.klimaretter.info Frage und Antwort zu Energiepolitik und Klimawandel. Mit dazu gehört auch immer die Frage nach der “Überraschung der Woche”. Hier nun das Interview vom vergangenen Samstag in voller Länge:

1. Ein historischer Tag für Deutschland: Am Dienstag produzierten solare Kraftwerke zum ersten Mal mehr Strom als die Atomkraftwerke. Werden wir das jetzt häufiger erleben?
Das hoffen wir. Atomstrom ist unverantwortbar. Es ist unfassbar, dass es erst soweit kommen musste.

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