Das Jahr 2012 war das neuntwärmste seit 1850. Die globale Durchschnittstemperatur lag im vergangenen Jahr um 0,45 Grad über dem langfristigen Durchschnitt von 1961 bis 1990. Ein ”eindeutiges und alarmierendes Zeichen des Klimawandels” sei aber vor allem der Rückgang des arktischen Meereises im letzten Sommer, heißt es in einem vergangene Woche vorgelegten Bericht der World Meteorological Organisation (WMO). Der Report behandelt die wichtigsten Klima- und Wetterereignisse des Jahres 2012 und stellt unter anderem fest, dass es das 27. Jahr in Folge mit überdurchschnittlich hoher globaler Temperatur war.

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Dieser Beitrag wurde von unserem Medienpartner Klimaretter.info erstellt. Das folgende Interview wurde von Joachim Wille mit  Professor Mojib Latif,  Meteorologe und Klimaforscher am Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung in Kiel (Geomar) geführt.

Herr Professor Latif, wie oft hat man Sie in den letzten Tagen gefragt, wo denn der Klimawandel bleibt – angesichts der Kälte und der Schneemassen?

Mojib Latif: Das kann man kaum noch zählen. Auf der Straße und im Zug bin ich angesprochen worden, und es kamen jede Menge Mails. Ist ja auch verständlich, dass die Leute fragen. Aber es waren auch böse Schmäh-Mails dabei. Jetzt sei doch klar, der Klimawandel sei nur Schwindel.

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Energiewende 2.0

von
am 14. Februar 2013
1 Kommentar »

Auch die Erneuerbaren Energien müssen sich – Schritt für Schritt – dem Wettbewerb stellen

Von Michael Gassmann, Wirtschaftsjournalist

Schade drum. Sie war so schön griffig, die Formel vom „Erfolgsmodell EEG“. Die Welt ließ sich danach einteilen, zumindest die Menschen. Wer sie benutzte – also die Verfechter des Erneuerbare Energien Gesetzes –, der kämpfte für saubere Energie, moderne Arbeitsplätze, gegen die Klimakatastrophe. Wer das EEG dagegen kritisierte, etwa wegen seiner Marktferne oder der hohen Kosten, stand automatisch für Kohle und Atom und war irgendwie selbst ein Fossil.

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Bürgerinitiative Lüchow-Dannenberg

Bürgerinitiative Lüchow-Dannenberg

Gastbeitrag von Wolfgang Ehmke, Sprecher der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V.

Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) schiebt in bewährter Manier das Thema Endlagersuche und Gorleben vor sich her. Ein Baustopp, also ein Offenhaltungsbetrieb soll bis zu den Bundestagswahlen 2013 alles offen halten. Das bekräftigte Altmaier am Montag nach den Niedersachenwahlen bei seinem “Antrittsbesuch” im Wendland.

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