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	<title>LichtBlickBlog</title>
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	<description>von Ökostrom und Gas - LichtBlick AG</description>
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		<title>Nachhaltige Wirtschaftsweise: Wachstumszwang?</title>
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		<pubDate>Wed, 16 May 2012 13:23:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LichtBlick</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klima und Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Blogbeitrag von Sigwart Zeidler, IT Im letzten Blogbeitrag stellte ich dar, dass Wirtschaftsprozesse sehr gut verstanden werden können, wenn die Wirtschaft als ein Organismus betrachtet wird. In diesem zweiten Teil möchte ich darlegen, weshalb trotz der Unmöglichkeit dauerhaften Wachstums alle Politiker, leider selbst die Grünen, noch immer am Wachstumsdogma festhalten. Seit 1967 ist dieses Dogma [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_6029" class="wp-caption alignleft" style="width: 240px"><a href="http://www.lichtblickblog.de/wp-content/uploads/2012/05/Neues-Bild2.jpg"><img class="size-full wp-image-6029  " title="Dirk Meissner, Süddeutsche Zeitung vom 04. April 2009" src="http://www.lichtblickblog.de/wp-content/uploads/2012/05/Neues-Bild2.jpg" alt="Dirk Meissner, Süddeutsche Zeitung vom 04. April 2009" width="230" height="178" /></a><p class="wp-caption-text">Dirk Meissner, Süddeutsche Zeitung vom 04. April 2009</p></div>
<p>Blogbeitrag von Sigwart Zeidler, IT</p>
<p><a title="Wirtschaft als Organismus" href="http://www.lichtblickblog.de/2012/04/19/nachhaltigen-wirtschaftsweise-wirtschaft-als-organismus/" target="_blank">Im letzten Blogbeitrag </a>stellte ich dar, dass Wirtschaftsprozesse sehr gut verstanden werden können, wenn die Wirtschaft als ein Organismus betrachtet wird. In diesem zweiten Teil möchte ich darlegen, weshalb trotz der Unmöglichkeit dauerhaften Wachstums alle Politiker, leider selbst die Grünen, noch immer am Wachstumsdogma festhalten. Seit 1967 ist dieses Dogma sogar <a href="http://www.gesetze-im-internet.de/stabg/index.html" target="_blank">gesetzlich</a> verankert.</p>
<p><span id="more-6014"></span>Im „Gesetz zur Förderung der Stabilität und des Wachstums der Wirtschaft“ heißt es im § 1: „Die Maßnahmen sind so zu treffen, dass sie im Rahmen der marktwirtschaftlichen Ordnung gleichzeitig zur Stabilität des Preisniveaus, zu einem hohen Beschäftigungsstand und außenwirtschaftlichem Gleichgewicht bei stetigem und angemessenem Wirtschaftswachstum beitragen.</p>
<h4>Unmöglichkeit dauerhaften Wachstums</h4>
<p>Dass ständiges Wachstum nicht möglich ist, kann als allgemein erkannt und akzeptiert vorausgesetzt werden. Trotzdem soll dies hier noch einmal an einem bekannten Beispiel verdeutlicht werden: 1 Cent im Jahr 0 mit 3% Zins angelegt wäre bis heute auf fast 70 x 10 hoch 22 € angewachsen. Das ist eine Geldmenge, mit der jeder der rund 7 Milliarden Menschen mehr als einhundert Billionen € besäße.</p>
<h4>Woher kommt der Wachstumszwang?</h4>
<p>Wenn also durch dieses Beispiel jedem die Unmöglichkeit dauerhaften Wachstums deutlich wird, weshalb halten dann trotzdem alle in Wirtschaft und Politik verantwortlichen Menschen daran fest? Um diese Frage beantworten zu können, müssen wir uns die Eigenschaften des Geldes ein wenig genauer ansehen. Da ist einmal diejenige, die kaum ein Produkt, keine Ware, keine Dienstleistung sonst hat – es verdirbt nicht. Dadurch kann es beliebig lang aufbewahrt werden und erhält so scheinbar einen Wert an sich. Und dann ist das Geld gegen Zinsen verleihbar. Es ist also möglich, nur durch den Besitz von Geld weiteres Geld zu erhalten, es also zu vermehren. Kann es sein, dass der Zins die Notwendigkeit des Wachstums mit sich bringt?</p>
<h4>Zins führt zur Geldvermehrung.</h4>
<p>Dass die Geldmenge wachsen muss, wenn Zinsen darauf erhoben werden, sollte schon an obigem Beispiel klar geworden sein. Mit dem folgenden Gedankenexperiment soll diese Notwendigkeit weiter verdeutlicht werden. Auf einer Insel leben nur 10 Menschen (A bis J). Jeder hat ein monatliches Einkommen von 90 € und nimmt Dienstleistungen bzw. Waren aller anderen für je 10 € monatlich in Anspruch. Eines Tages beschließt A, auf die Leistung von B zu verzichten und 10 € zu sparen. Nun fehlen B die 10 € oder er verzichtet seinerseits auf die Leistung eines anderen. Da er das nicht will, macht A den Vorschlag, die nicht benötigten 10 € gegen einen Zins von 10% pro Monat zu verleihen. B ist froh und willigt ein. Im nächsten Monat will B die insgesamt 11 € zurückzahlen. Dies kann er aber nur, wenn er seinerseits nur für 79 € Leistungen der anderen in Anspruch nimmt. Wieder hilft A, indem er die 11 € erneut verleiht und nach einem Monat Anspruch auf 12,10 € hat. Nach nur 23 Monaten steigt so sein Anspruch auf fast 90 €, also das gesamte Monatseinkommen von B. Nach insgesamt 49 Monaten wäre alles im Umlauf befindliche Geld im Besitz von A und von diesem verliehen. Spätestens dann muss die Geldmenge erhöht werden, damit die weiterhin anfallenden Zinsen gezahlt werden können.</p>
<h4>Geldvermehrung erfordert Wirtschaftswachstum</h4>
<p>Die gesellschaftliche Wirklichkeit  unterscheidet sich zwar vom Gedankenexperiment durch die Zahl der Menschen, die monatlichen Einkommen und die Zinssätze, aber der Wirkmechanismus welcher zur Geldvermehrung führt, ist der gleiche. Wenn nun mit dem Geld nicht gleichzeitig die Menge an Waren und Dienstleistungen steigt, verliert das Geld an Wert – es kommt zur Inflation. Wegen der mit dem  Zins verbundenen Geldzunahme muss also die Wirtschaftsleistung auch steigen. Da in der wirtschaftlichen Realität die Wirtschaftsleistung nicht unbedingt im gleichen Maße zunimmt wie die Geldmenge, gehört die Inflation zwangsweise zu den Begleiterscheinungen unseres Wirtschaftslebens. Wir haben es mit einem Organismus zu tun, welcher ständig am Zinstropf hängt. Man stelle sich einen Menschen vor, der ständig an einem Blutinfusionstropf hängt, obwohl keine Verletzung zum Verlust des Blutes führt. Dieser muss, wenn er nicht umkommen will, entsprechend der zugeführten Blutmenge ständig weiter wachsen.</p>
<h4>Verarmung trotz Geldvermehrung</h4>
<p>Obwohl also ständig mehr Geld in die Wirtschaft fließt, stellen wir fest, dass für den einzelnen Verbraucher immer weniger davon verfügbar ist. Wo bleibt das zusätzlich in den Wirtschaftskreislauf gepumpte Geld, wenn es nicht dem Einzelnen zu dessen Versorgung zur Verfügung steht? Da ist einmal die Tatsache der schwindenden Kaufkraft auf Grund der systembedingten Inflation. Hinzu kommt eine weitere direkte Wirkung des Zinses: die Umverteilung dorthin, wo schon Geld ist, wie im Gedankenexperiment zu A. Da außerdem die Finanzwirtschaft Interesse daran hat, Finanzgewinne weiter zu vermehren, werden diese zum größten Teil in Spekulationsgeschäfte investiert, bevor sie der Versorgung der einzelnen Menschen dienen können. Dieser Zustand entspricht exakt dem Schockzustand eines biologischen Organismus. Bei diesem sammelt sich das Blut im Bauchraum und durch Unterversorgung des Gehirns kommt es zur Ohnmacht. Ist es nicht möglich, die Versorgung aller Zellen wieder herzustellen, kommt es zum Tod. So wird auch ein Wirtschaftsorganismus kollabieren, in dem Geld gleichzeitig dauerhaft vermehrt und monopolisiert wird.</p>
<h4>Weitere Folgen des Zinswesens</h4>
<p>Tatsächlich muss jeder Zinsen zahlen, auch wenn er gar keinen Kredit aufgenommen hat. Sämtliche Zinsen, welche Unternehmen auf geliehenes Geld zahlen müssen, werden nämlich über die Preise an den Verbraucher weitergegeben. Auf diese Weise enthalten sämtliche Waren und Dienstleistungen inzwischen rund 40% Zinsanteile, für die jeder einzelne arbeiten muss. Die Heraufsetzung des Rentenalters, die Verkürzung der Schulzeit, die Finanzschwierigkeiten der öffentlichen Einrichtungen bis hin zum Bund sowie Firmenfusionen und -monopolisierung sind allesamt Folgen des zinsbehafteten Geldes. Selbst die meisten Kriege sind letztlich zinsbedingt – einerseits ist, um wachsen zu können, der Zugriff auf Rohstoffe und Energieträger notwendig und zu sichern. Zweitens entstehen durch die mit Kriegen verbundenen Zerstörungen automatisch neue Absatzmärkte.</p>
<h4>Ausblick</h4>
<p>Im dritten Teil dieses Artikels werde ich zeigen, wie die Geldmenge konstant gehalten und deren Umlaufgeschwindigkeit der Wirtschaftsleistung angepasst werden kann.</p>
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		<title>Lückings Woche: Der Hamburger SPD-Senat im Bett mit Vattenfall</title>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2012 06:48:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gero Luecking</dc:creator>
				<category><![CDATA[Energiepolitik und Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[SchwarmStrom]]></category>
		<category><![CDATA[Stromnetze]]></category>

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		<description><![CDATA[Gero Lücking antwortet regelmäßig auf Fragen unseres Medienpartners klimaretter.info Klimaretter.info: Herr Lücking, in dieser Woche wurde das neue Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz beschlossen. Ein gutes Gesetz? Gero Lücking: Die zweite und dritte Lesung des Gesetzes wurde diese Woche erst einmal auf den 25. Mai verschoben. Wie wir hören, weil der zuständige Bundewirtschaftsminister Rösler (FDP) persönlich zu dem Gesetz sprechen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gero Lücking antwortet regelmäßig auf Fragen unseres Medienpartners klimaretter.info</p>
<p><em>Klimaretter.info: Herr Lücking, in dieser Woche wurde das neue Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz beschlossen. Ein gutes Gesetz?</em></p>
<p>Gero Lücking: Die zweite und dritte Lesung des Gesetzes wurde diese Woche erst einmal auf den 25. Mai verschoben. Wie wir hören, weil der zuständige Bundewirtschaftsminister Rösler (FDP) persönlich zu dem Gesetz sprechen wolle. Die Verschiebung ist eine schlechte Nachricht, die hohe Priorität beim Bundeswirtschaftsminister eine gute. Inhaltlich sind wir bisher nicht zufrieden. Alle monetären Verbesserungen, die bisher vorgesehen sind, nutzen ausschließlich der großen und mittelgroßen <a title="KWK" href="http://www.klimaretter.info/tipps-klima-lexikon/4342-kraft-we-kopplung?catid=108%3Ak" target="_blank">Kraft-Wärme-Kopplung (KWK). </a>Die kleine KWK soll sogar weniger bekommen, als alle Verbände in einer gemeinsamen Position fordern (nur der Bundesverband Kraft-Wärme-Kopplung fordert noch mehr für die kleine KWK).</p>
<p><span id="more-5965"></span></p>
<p>Enttäuschend ist auch, dass bisher nichts für die flexible Kraft-Wärme-Kopplung als Ergänzung zu den fluktuierenden erneuerbaren Energien Wind und Sonne getan wird. Die Linken haben aktuell nochmals Änderungsanträge eingebracht, denen sich die SPD und die Grünen angeschlossen haben. Noch sind also die Messen nicht gesungen. Auch der Bundesrat hat noch ein Wörtchen mit zu reden. Ein abschließendes Fazit werden wir also erst nach der Bundesratssitzung am 15. Juni ziehen können.</p>
<h4>Die Bundesregierung tut zu wenige für die Flexibiliserung der Kraft-Wärme-Kopplung</h4>
<p><em>Gleichzeitig wurde bekannt, <a title="Meldung Klimaretter.info" href="http://www.klimaretter.info/politik/nachricht/11108-foerderstopp-fuer-kwk-kraftwerke" target="_blank">dass Betreiber kleiner Blockheizkraftwerke unter zwei Megawatt Leistung ab sofort keine Steuererleichterung mehr erhalten</a>. Die Regierung Regierung habe verpennt, dass rechtzeitig in Brüssel zu beantragen, urteilt Oliver Krischer, Sprecher der Bündnisgrünen für Energie- und Ressourceneffizienz.  Hat er Recht? Und: Wie ist Lichtblick davon betroffen?</em></p>
<p>Betreiber von KWK-Anlagen bis zwei Megawatt elektrischer Leistung sind von der Erdgassteuer befreit &#8211; sofern die Bundesregierung bei der EU entsprechende Anträge stellt. In der Tat scheint die Bundesregierung hier eine Veränderung im Antragsverfahren verpasst zu haben. Die bisherige Befreiung ist ausgelaufen und damit die Steuerbefreiung derzeit formal ausgesetzt. Ein von der Bundesregierung inzwischen eingereichter Antrag ist von der EU noch nicht bewilligt. Dies ist aber reine Formsache. Die Kunden unserer ZuhauseKraftwerke [4] sind nicht betroffen, weil wir wegen dieses temporären Problems keine Preisänderung vorgenommen haben. Die Steuerbefreiung wird rückwirkend ab dem 1. April und damit übergangslos weiter gewährt werden.</p>
<h4>LichtBlick setzt den SchwarmStrom-Ansatz uneingeschränkt fort</h4>
<p><em><a title="Meldung LichtBlick" href="http://www.lichtblick.de/h/medien_358.php?id_rec=230" target="_blank">Lichtblick-Gründer Heiko Tschischwitz löst Christian Friege an der Unternehmensspitze ab</a>, er kommt quasi ins operative Geschäft zurück. Hintergrund sollen &#8220;unterschiedliche Ansichten zur strategischen Ausrichtung&#8221; des Ökostromanbieters sein. Was ist los in Ihrem Haus?</em></p>
<p>Aufsichtsrat und Gesellschafter haben entschieden, sich von unserm bisherigen Vorstandsvorsitzenden zu trennen.5 Der Grund sind Differenzen über die strategische Ausrichtung des Unternehmens. Die Trennung erfolgte in gegenseitigem Einverständnis. Wir werden unsere ZuhauseKraftwerke und unsere SchwarmStrom-Strategie uneingeschränkt fortsetzen. Dabei werden wir einerseits fokussierter und andererseits auch breiter vorgehen.</p>
<p>Das klingt wie ein Widerspruch, ist es aber nicht. SchwarmStrom heißt für uns, dezentrale Einheiten, egal ob ZuhauseKraftwerke, stationäre oder mobile Batterien (also Elektro-Fahrzeuge), abschaltbare Lasten etc. zentral zu steuern und intelligent in die Strommärkte zu integrieren, die sich durch den Ausbau der erneuerbaren Energien verändern. Dieses dezentrale Energiewende-Konzept werden wir fokussieren und langfristig entwickeln. Dass dazu die Personen, die das Unternehmen gegründet haben, ins operative Geschäft und in den Aufsichtsrat zurückkehren, ist eine sehr gute Nachricht.</p>
<h4>Ein Deal, der nur Vattenfall und Eon dient</h4>
<p><em><a title="Meldung Klimaretter.info" href="http://www.klimaretter.info/politik/nachricht/11106-hamburg-eon-und-vattenfall-bleiben-im-boot" target="_blank">Die Hamburger Bürgerschaft stimmte in dieser Woche einer Übernahme des Stromnetzes von 25 Prozent zu</a> &#8211; eine Volksinitiative fordern 100 Prozent. Wer hat die besseren Argumente? Was kann man mit einer Minderheitenbeteiligung erreichen?</em></p>
<p>Die Entscheidung der Hamburger Bürgerschaft ist teuer, aber nichts wert. Es ist der Versuch, der Hamburger Netzinitiative politisch den Wind aus den Segeln zu nehmen. In dieser Form bewirkt sie nichts. Wenn die Bürgerschaft es ernst gemeint hätte, hätte sie eine städtische Infrastrukturgesellschaft gegründet, die über den Betrieb der Strom-, Gas- und Fernwärmenetze zum einen Infrastrukturpolitik für die Stadt und die Energiewende hätte machen können. Zum anderen hätte sie gleichzeitig hohe Synergien nutzen können.</p>
<p>Jetzt ist es ein Deal, der Eon und insbesondere Vattenfall dient. Neben der 25prozentigen Beteiligung an den Netzgesellschaften besteht der zweite Teil des Deals nämlich in rechtlich höchst umstrittene Zusagen, zusammen die Fernwärme auszubauen und städtische Gebäude (auch die der städtischen Wohnungsbaugesellschaften) zu Eon- und Vattenfall-Kunden zu machen. Außerdem sollen Blockheizkraftwerke errichtet, die E-Mobilität befördert und Smart-Grid-Ansätze verfolgt werden und Speicher und die erneuerbaren Energien ausgebaut werden.</p>
<p>All diese netzfremden Leistungen müssten eigentlich ausgeschrieben werden, damit auch dritte Unternehmen &#8211; wie beispielsweise LichtBlick und andere – im Wettbewerb gegen Eon und Vattenfall anbieten könnten. Jetzt haben Eon und Vattenfall zu Lasten des Wettbewerbs Blankozusagen erhalten. Wie ein SPD-Senat sich so mit Vattenfall ins Bett legen kann, ist unklar, ärgerlich und geradezu skandalös.</p>
<h4>Die Netzbetreiber sind überfordert</h4>
<p><em>Und was war für Sie die Überraschung der Woche?</em></p>
<p><a title="Pressemitteilung Bundesnetzagentur" href="http://www.bundesnetzagentur.de/cln_1931/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2012/120507_NetzberichtWinter.html?nn=65116" target="_blank">Die Bundesnetzagentur hat in dieser Woche einen Bericht veröffentlicht, in dem sie die Gründe für den kritischen Netzzustand Anfang Februar analysiert.</a> In diesen zwei extrem kalten Wochen waren die Netze, die Kraftwerke zur Stromerzeugung sowie zur notwendigen Regelenergiebereitstellung an ihrer Belastungsgrenze gelangt. Die ersten Presseberichte wollten Spekulanten und Energiehändlern die Schuld in die Schuhe schieben. Jetzt kommt raus, dass die Fehler bei den Netzbetreibern zu suchen sind.</p>
<p>Einerseits wurden die Lastprofile, mit denen die elektrischen Stromheizungen &#8211; Nachtspeicherheizungen &#8211; gesteuert werden, aufgrund der Kälte falsch prognostiziert. Und andererseits hatte ein Netzbetreiber im Nordwesten 2.000 bis 3.000 Megawatt Windleistung, die direkt vermarktet wurden, falsch berücksichtigt. Das ist für die weitere Diskussion um die Rolle der Netze eine wichtige Information. Die Rolle, die die Netzbetreiber gerne ausfüllen würden, können sie offenbar schon heute nicht mehr erfüllen. Mit den weiteren Anforderungen der Energiewende werden sie das zukünftig noch weniger können.</p>
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		<title>Unser Fotowettbewerb: Lichtblick einsenden und Kamera gewinnen</title>
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		<pubDate>Fri, 11 May 2012 09:28:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katinka Königstein</dc:creator>
				<category><![CDATA[Marke und Produkte]]></category>
		<category><![CDATA[Aktion]]></category>
		<category><![CDATA[LichtBlick]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor einer Woche haben wir unseren &#8220;Schick uns deinen schönsten LichtBlick&#8221; Fotowettbewerb gestartet. Seitdem sind bereits 250 zum Teil atemberaubend schöne &#8220;LichtBlicke&#8221; bei uns eingegangen. Mitmachen ist ganz einfach: einfach schönstes LichtBlick-Foto, plus Bildunterschrift an presse@lichtblick.de senden und uns bestätigen, dass wir das Foto im Blog einstellen dürfen. Und ab da: Daumen drücken! Unter allen Fotos wird unsere Jury am 04. Juni [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einer Woche haben wir unseren &#8220;<a title="Fotowettbewerb LichtBlicke" href="http://www.lichtblickblog.de/fotowettbewerb" target="_blank">Schick uns deinen schönsten LichtBlick&#8221; Fotowettbewerb</a> gestartet. Seitdem sind bereits 250 zum Teil atemberaubend schöne &#8220;LichtBlicke&#8221; bei uns eingegangen. Mitmachen ist ganz einfach: einfach schönstes LichtBlick-Foto, plus Bildunterschrift an <a href="mailto:presse@lichtblick.de">presse@lichtblick.de</a> senden und uns bestätigen, dass wir das Foto im Blog einstellen dürfen. Und ab da: Daumen drücken! Unter allen Fotos wird unsere Jury am 04. Juni dann die drei Gewinner-Fotos aussuchen. Der Hauptpreis ist eine digitale Spiegelreflexkamera,  Canon EOS 600D (Wert 799 €), 2. und 3. Preis sind jeweils ein Paradies- Fotobuch-Gutschein von dm (Wert je 50 €). Wir wünschen allen Blog-Besuchern viel Spaß beim Fotografieren und Fotos anschauen!</p>
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		<title>Internationale Auszeichnung für SchwarmStrom</title>
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		<pubDate>Thu, 10 May 2012 14:30:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralph Kampwirth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Energiepolitik und Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Marke und Produkte]]></category>
		<category><![CDATA[SchwarmStrom]]></category>
		<category><![CDATA[ZuhauseKraftwerk]]></category>

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		<description><![CDATA[„Dieser Preis geht an das Unternehmen, das den größten Einfluss auf den Markt für Mini-Kraftwerke in Europa hat.“ Mit diesen Worten überreichte der Energiemanager Peter Ward in der vergangenen Woche den Preis der europäischen Klein-Kraftwerks-Branche an LichtBlick. Ausgezeichnet wurde unser Unternehmen für das innovative SchwarmStrom-Konzept und die ZuhauseKraftwerke, mit denen LichtBlick – gemeinsam mit Volkswagen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_5909" class="wp-caption alignleft" style="width: 204px"><a href="http://www.lichtblickblog.de/wp-content/uploads/2012/05/Schwarm_GettyImages_71953113_blau_C_kl.jpg"><img class="size-medium wp-image-5909" title="Schwarm_GettyImages_71953113_blau_C_kl" src="http://www.lichtblickblog.de/wp-content/uploads/2012/05/Schwarm_GettyImages_71953113_blau_C_kl-194x300.jpg" alt="" width="194" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">SchwarmStrom - intelligent wie ein Fischschwarm</p></div>
<p>„Dieser Preis geht an das Unternehmen, das den größten Einfluss auf den Markt für Mini-Kraftwerke in Europa hat.“ Mit diesen Worten überreichte der Energiemanager Peter Ward in der vergangenen Woche den Preis der europäischen Klein-Kraftwerks-Branche an LichtBlick. Ausgezeichnet wurde unser Unternehmen für das innovative SchwarmStrom-Konzept und die ZuhauseKraftwerke, mit denen LichtBlick – gemeinsam mit Volkswagen – erstmals Mini-Blockheizkraftwerke für den Massenmarkt produziert. Auf dem Jahrestreffen des europäischen Branchenverbandes „COGEN“ in Brüssel wurde deutlich,  welche Bedeutung innovative Konzepte wie SchwarmStrom für die Zukunft der „Kraft-Wärme-Kopplung“ haben (also der hocheffizenten Erzeugung von Wärme und Strom in einem Kraftwerk)– nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa.</p>
<p><span id="more-5907"></span></p>
<h4>Die Zukunft der Energie ist dezentral und smart</h4>
<p>Wir bei LichtBlick sind davon überzeugt, dass der intelligenten und dezentralen Energieerzeugung die Zukunft gehört. Konzepte wie SchwarmStrom sind die ideale Ergänzung zum Ausbau der erneuerbaren Energien. Wenn der Wind nicht weht oder die Sonne nicht scheint – also kein oder nur wenig Wind- oder Sonnenstrom ins Netz fließt – schalten wir in Zukunft zehntausende ZuhauseKraftwerke ein und füllen so die Lücken in der Stromerzeugung. So flankieren wir den Ausbau von Windkraft und Photovoltaik in Deutschland.</p>
<p>Der europäische Branchenpreis war bereits die vierte Auszeichnung für das ZuhauseKraftwerk. Schon zuvor wurde unsere Entwicklung mit dem<a title="Innovationspreis Klima und Umwelt" href="http://www.lichtblickblog.de/2011/03/16/innovationspreis-fur-schwarmstrom-und-zuhausekraftwerke/"> „Innovationspreis Klima und Umwelt“</a> des Bundesumweltministeriums , dem <a title="Utopia-Chefin Claudia Langer zum Internorga Zukunftspreis" href="http://www.lichtblickblog.de/2011/03/18/leitwolf-der-energiewende/">„Internorga Zukunftspreis“</a> und dem <a title="Töpfer zeichnet SchwarmStrom aus" href="http://www.lichtblickblog.de/2010/04/30/topfer-zeichnet-schwarmstrom-aus/">„Kyocera Umweltpreis“</a> gewürdigt.</p>
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		<title>Christian Friege verlässt LichtBlick</title>
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		<pubDate>Wed, 09 May 2012 07:34:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Christian Friege</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wir LichtBlicker]]></category>
		<category><![CDATA[LichtBlick]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich werde mit sofortiger Wirkung meine Aufgaben als Vorstandsvorsitzender abgeben und LichtBlick verlassen. Die Trennung erfolgt wegen unterschiedlicher Ansichten zur strategischen Weiterentwicklung der LichtBlick AG. Dabei besteht bestes Einvernehmen zwischen dem Aufsichtsrat, den Gesellschaftern und mir, dass dieser Schritt richtig ist. Ich bin zuversichtlich, dass LichtBlick bleibt, was es immer war: nachhaltig, engagiert für die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich werde mit sofortiger Wirkung meine Aufgaben als Vorstandsvorsitzender abgeben und LichtBlick verlassen. Die Trennung erfolgt wegen unterschiedlicher Ansichten zur strategischen Weiterentwicklung der LichtBlick AG. Dabei besteht bestes Einvernehmen zwischen dem Aufsichtsrat, den Gesellschaftern und mir, dass dieser Schritt richtig ist.</p>
<p>Ich bin zuversichtlich, dass LichtBlick bleibt, was es immer war: nachhaltig, engagiert für die Energiewende, erfolgreich wachsend, ein besonderer Arbeitsplatz für alle LichtBlicker und natürlich kundenorientiert ohne Wenn und Aber. Nun werde ich „von draußen“ die weitere Entwicklung des Unternehmens verfolgen.</p>
<p>Eins wird sich allerdings ändern: ich werde hier nicht mehr auf der Blog-Roll stehen… Daher ein kurzes, aber herzliches „Goodbye“!</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Eindrücke von der Hannover Messe</title>
		<link>http://www.lichtblickblog.de/2012/05/08/eindrucke-von-der-hannover-messe/</link>
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		<pubDate>Tue, 08 May 2012 09:50:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LichtBlick</dc:creator>
				<category><![CDATA[Marke und Produkte]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunftsenergien]]></category>
		<category><![CDATA[Job]]></category>
		<category><![CDATA[Kunden]]></category>
		<category><![CDATA[LichtBlick]]></category>

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		<description><![CDATA[Blogbeitrag von Janne Woicke, Energiewirtschaft LichtBlick war auch 2012 wieder auf der Hannover Messe vertreten, die sich dieses Jahr unter dem Motto „greenintelligence“ präsentierte.  Auch mein Projektteam war zur Stippvisite unterwegs: Viele innovative Neuerungen besonders im Bereich der Elektromobilität ließen mein Herz schnell höher schlagen. Am LichtBlick Stand in der IndustrialGreenTec Halle 26 angekommen, merkte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><span style="font-size: small;">Blogbeitrag von Janne Woicke, Energiewirtschaft </span></em></p>
<div id="attachment_4987" class="wp-caption alignleft" style="width: 281px"><a href="http://www.lichtblickblog.de/wp-content/uploads/2012/05/HannoverMesse.jpg"><img class="size-full wp-image-4987  " title="HannoverMesse" src="http://www.lichtblickblog.de/wp-content/uploads/2012/05/HannoverMesse.jpg" alt="Hannover Messe 2012" width="271" height="203" /></a><p class="wp-caption-text">Hannover Messe 2012</p></div>
<p>LichtBlick war auch 2012 wieder auf der Hannover Messe vertreten, die sich dieses Jahr unter dem Motto „greenintelligence“ präsentierte. </p>
<p><span style="font-size: small;">Auch mein Projektteam war zur Stippvisite unterwegs: Viele innovative Neuerungen besonders im Bereich der Elektromobilität ließen mein Herz schnell höher schlagen. </span><span style="font-size: small;">Am LichtBlick Stand in der IndustrialGreenTec Halle 26 angekommen, merkte ich sofort, dass hier das Hauptaugenmerk auf dem ausgestellten ZuhauseKraftwerk lag. </span></p>
<p><span style="font-size: small;"><span id="more-4982"></span></span></p>
<p><span style="font-size: small;">Geradezu magnetisch zog diese einzigartige Kraftwerkslösung Messebesucher an. So manch einer ließ sich direkt fachlich von den Vertriebsmitarbeitern von LichtBlick beraten. </span><span style="font-size: small;">Meiner Auffassung nach spürten auch die LichtBlicker am Stand den positiven Trend, der laut Dr. Wolfram von Fritsch (Vorsitzender des Vorstandes der Deutschen Messe AG) von der Hannover Messe 2012 ausging: &#8220;Grüne Technologien sind weltweit Geschäftsmodell und Wachstumstreiber. Die Industrie hat hier marktreife Lösungen für die nachhaltige Produktion präsentiert und schreibt mit grünen Technologien schwarze Zahlen.&#8221;</span></p>
<p><span style="font-size: small;">Die Vielfalt an technischen high-end Lösungen zeigte sicher allen LichtBlick &#8211; Projektteams neue Möglichkeiten auf und wir wussten bald: eine Standardisierung und Normierung von Bauteilen und Prozessen ist von höchster Wichtigkeit  um einen diskriminierungsfreien Zugang insbesondere zu neuen Märkten erlangen zu können. </span></p>
<p><span style="font-size: small;">Somit bin ich überzeugt, dass sich LichtBlick als unabhängiger Energieversorger  auch in Zukunft für einen fairen Wettbewerb und eine nachhaltige Energieversorgung einsetzen wird. </span></p>
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		<title>Jeder siebte Deutsche will 2020 ein Elektroauto fahren</title>
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		<pubDate>Mon, 07 May 2012 10:38:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralph Kampwirth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Energiepolitik und Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunftsenergien]]></category>
		<category><![CDATA[Elektromobilität]]></category>

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		<description><![CDATA[Der derzeitige Anstieg der Benzinpreise schockt viele Verbraucher. Offenbar wollen die Deutschen daraus Konsequenzen ziehen. Eine neue Umfrage, die wir in Auftrag gegeben haben, zeigt: Bis 2020 will jeder siebte Deutsche auf ein Elektromobil umsteigen. Damit würde das Ziel der Bundesregierung, bis 2020 rund eine Millionen Stromautos auf die Straße zu bringen, weit übertroffen. Klimafreundlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.lichtblickblog.de/wp-content/uploads/2012/05/elektromobilitaet.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-4952" title="Electric Car Concept" src="http://www.lichtblickblog.de/wp-content/uploads/2012/05/elektromobilitaet-300x225.jpg" alt="" width="194" height="146" /></a>Der derzeitige Anstieg der Benzinpreise schockt viele Verbraucher. Offenbar wollen die Deutschen daraus Konsequenzen ziehen. Eine neue Umfrage, die wir in Auftrag gegeben haben, zeigt: Bis 2020 will jeder siebte Deutsche auf ein Elektromobil umsteigen. Damit würde das Ziel der Bundesregierung, bis 2020 rund eine Millionen Stromautos auf die Straße zu bringen, weit übertroffen.</p>
<p><span id="more-4950"></span></p>
<h4>Klimafreundlich sind E-Mobile nur mit Ökostrom</h4>
<p>Mehr als die Hälfte der Bundesbürger geht davon aus, dass jeder Autohersteller noch binnen dieser Dekade mindestens ein Elektroauto im Angebot haben wird. Zum Vergleich: Ende 2011 entsprach der Anteil an Elektrofahrzeugen nur knapp einem Prozent aller zugelassenen Autos. Übrigens: Klimafreundlicher sind die Stromautos allerdings nur, wenn sie konsequent mit grünem Strom aus neuen, zusätzlich errichteten Öko-Kraftwerken fahren. Der CO2-Ausstoß eines Autos, das den herkömmlichen deutschen Strommix nutzt – der ja noch immer einen großen Anteil Kohlestrom enthält – liegt mit rund 130 Gramm pro Kilometer sogar noch über dem eines sparsamen Benziners.</p>
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		<title>Die LUSH-Filialen in Deutschland beziehen Ökostrom von LichtBlick</title>
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		<pubDate>Mon, 07 May 2012 09:59:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LichtBlick</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klima und Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Kunden]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[von Laura Welle, Unternehmenskommunikation LUSH produziert seit mehr als 15 Jahren frische handgemachte Kosmetik und ist weltweit tätig.  2011 sind die ersten deutschen Filialen zu LichtBlick gewechselt und ab Juli 2012 wird auch die letzte der bestehenden Filialen in Deutschland mit Ökostrom versorgt werden. Mit Katja Kreß von LUSH-Deutschland habe ich über LUSH und die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_4939" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a href="http://www.lichtblickblog.de/wp-content/uploads/2012/05/SoapComposite_web.jpg"><img class="size-medium wp-image-4939 " title="Unverpackte und natürliche Produkte von LUSH von denen die gewünschte Menge abgeschnitten wird." src="http://www.lichtblickblog.de/wp-content/uploads/2012/05/SoapComposite_web-300x105.jpg" alt="Unverpackte und natürliche Produkte von LUSH von denen die gewünschte Menge abgeschnitten wird." width="240" height="84" /></a><p class="wp-caption-text">Unverpackte und natürliche Produkte von LUSH von denen die gewünschte Menge abgeschnitten wird.</p></div>
<p><em>von Laura Welle, Unternehmenskommunikation</em></p>
<p>LUSH produziert seit mehr als 15 Jahren frische handgemachte Kosmetik und ist weltweit tätig.  2011 sind die ersten deutschen Filialen zu LichtBlick gewechselt und ab Juli 2012 wird auch die letzte der bestehenden Filialen in Deutschland mit Ökostrom versorgt werden. Mit Katja Kreß von LUSH-Deutschland habe ich über LUSH und die Kooperation mit LichtBlick gesprochen.</p>
<p><span id="more-4938"></span><em>Seit wann gibt es LUSH und wie ist die Idee zu „handmade fresh cosmetics“ entstanden?</em></p>
<p>LUSH wurde 1985 von Mo und Mark Constantine mit vier Bekannten in England gegründet. Vorher haben sie als Lieferant von The Bodyshop gearbeitet – sie waren also mit der Branche vertraut und haben viele Ideen mitgebracht.  Durch die eigene Familiengründung ist bei dem Ehepaar Constantine der Wunsch gewachsen, sich und die Kinder mit natürlichen Produkten zu versorgen. Da das Budget bei der Firmengründung nicht so groß war, wurde die Idee eines Gemüsemarktes genutzt: unverpackte und natürliche Produkte, die man anfassen kann und von denen die gewünschte Menge abgeschnitten wird. Damals in der Not entstanden, ist dieses Konzept heute bewusstes unternehmerisches Handeln.</p>
<p><em>Wie ist es die Entwicklung verlaufen in den Jahren nach der Gründung?</em></p>
<p>2002 wurde der erste Shop in Deutschland eröffnete und zwar in Hamburg. Mittlerweile gibt es deutschlandweit 38 Filialen – erst letzten Monat wurde der zweite in München eröffnet. Wir wollen jedes Jahr 10-15 weitere Shops in Deutschland eröffnen, bis wir die 80-Stück-Grenze knacken. Seit Januar 2012 gibt es schon acht neue!</p>
<p><em>Wie sieht die Produktpalette überhaupt aus?</em></p>
<p>Unser Fokus in der Produktpalette liegt auf den drei Bereichen Gesicht, Haar und Körper, also all das, was nachhaltig wirkt. Wir führen aber auch Bade- und Duschartikel, was daher rührt, dass die Constantines die Badekugel – damals noch bei The Bodyshop – erfunden haben. Außerdem bieten wir Geschenksets an. Besonders stolz sind wir auf unsere Verpackungsmaterialien: Hutschachteln und japanische Tücher, die immer wiederverwendbar sind. Seit 2011 haben wir auch Düfte, Make-up und Zahnpflegeartikel im Sortiment.</p>
<div id="attachment_4941" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://www.lichtblickblog.de/wp-content/uploads/2012/05/Schaumbaeder.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-4941" title="Schaumbäder von LUSH" src="http://www.lichtblickblog.de/wp-content/uploads/2012/05/Schaumbaeder-150x150.jpg" alt="Schaumbäder von LUSH" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Schaumbäder von LUSH</p></div>
<p><em>Welche Werte und Firmenphilosophie vertritt LUSH?</em></p>
<p>Das in den 90er Jahren eingeführte Geschäftskonzept ist heute wichtiger Bestandteile der Firmenphilosophie: Dadurch, dass wir so weit es geht, auf Verpackungen verzichten, brauchen wir zum Beispiel statt acht nur einen LKW für den Transport. Das spart – neben den Verpackungsmaterialien – nicht nur Kosten, sondern vor allem CO2! Außerdem verzichten wir komplett auf Tierversuche – das heißt unsere Produkte sind 100% vegetarisch und sogar zu 80% vegan. Bei der Herstellung unserer Produkte nutzen wir natürliche Inhaltsstoffe – als natürliche Konservierungsstoffe dienen in 70% der Produkte wie Zitrone und Kiwi. Da unsere Seifen fest und nicht flüssig sind, brauchen sie keine Konservierungsstoffe und sind dadurch auch für viele Allergiker verträglich. Damit unsere Kunden immer genau über das Produkt Bescheid wissen, listen wir alle Inhaltsstoffe und zwar mit deutscher Übersetzung auf. Uns ist eben wichtiger, was drin ist, als das, was drum herum ist!</p>
<p><em>Was ist Ihr Beitrag für den Klima- und Umweltschutz?</em></p>
<p>Wir wollen unseren Carbon Footprint möglichst klein halten und ständig verkleinern. Unsere Devise ist immer, Verpackungen vermeiden, wiederverwerten oder zumindest nur recyceltes Material nutzen: 70% unserer Produkte kommen ohne Verpackungen aus,  die notwendigen Verpackungen sind kompostierbar und die Flaschen sind aus recycelten Materialien.<br />
Damit der Footprint auch beim Paketversand klein bleibt, arbeiten wir mit dem GoGreen-Versand der Post. Und im Alltag verzichten die Mitarbeiter darauf zu fliegen und achten in allen Filialen auf einen geringen Stromverbrauch.  Und wir nutzen eben Ökostrom!</p>
<p><em>Wie kam es zu der Idee mit LichtBlick zu kooperieren und wie sieht die Kooperation aus?</em></p>
<p>LichtBlick und seine Firmenphilosophie haben wir bei der Preisverleihung von „Deutschlands Kundenchampions“ 2011 kennengelernt. Wir waren schon lange auf der Suche nach einem richtigen Ökostromanbieter, der unabhängig von den konventionellen Anbietern ist und eine nachhaltige Firmenphilosophie hat – der eben einfach zu uns passt! Nach und nach haben seit 2011 alle deutschen LUSH-Filialen zu LichtBlick gewechselt – am 1.7. wechselt Aachen als letzte. Außerdem gibt es auch ein Ökostrom-Angebot für die Mitarbeiter von LUSH.</p>
<p><em>Welche künftigen Entwicklungen vermuten Sie?</em></p>
<p>Wir sind dabei unsere Shops zu „grünen“: Durch neue Beleuchtungskonzepte wollen wir den Stromverbrauch weiter reduzieren und durch Living-Walls das Raumklima in den Filialen verbessern. Jeder neue Shop wird von Beginn an mit Ökostrom von LichtBlick beliefert werden.<br />
Und es gibt erste Ideen, eine grüne Produktionsstätte mit einer Art Selbstversorger-System in Deutschland zu bauen: lokaler Anbau, Versorgung mit Biogas und eine Klimatisierung durch Bodenwärme.<br />
Allgemein sind wir ständig dabei, unsere Performance zu verbessern. Seit 2009 nutzen wir zum Beispiel eine palmölfreie Seifenbasis und auch die Parabene werden intensiv diskutiert. Künftig wird der Anteil von Fairtrade- und Organic-Inhaltsstoffen stetig vergrößert, vor allem der von zertifizierten Zutaten. Noch wichtiger ist uns aber die regionale Beschaffung unserer Zutaten. Am 21. Juli kommt übrigens unsere neue, sehr spannende Produktpalette raus, wir sind alle sehr gespannt!</p>
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		<title>Liebe Erde&#8230;</title>
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		<pubDate>Wed, 02 May 2012 15:25:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastautor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klima und Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Regenwald]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltschutz]]></category>

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		<description><![CDATA[Die an Schätzen reiche Natur in Ecuador ist bedroht. Seit vielen Jahren kämpfen Umweltschützer gegen den Raubbau &#8211; auch im LichtBlick-Projektgebiet in der Intag-Region. In seinem bewegenden &#8220;Brief an die Erde&#8221; prangert Carlos Zorrilla Ignoranz, Habgier und Raubbau an. Zorilla ist Leiter von DECOIN, der Partnerorganisation von „GEO schützt den Regenwald&#8221; und LichtBlick. Wir dokumentieren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_4730" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.lichtblickblog.de/wp-content/uploads/2012/05/Carlos-Zorrilla.jpg"><img class="size-medium wp-image-4730" title="Carlos Zorrilla" src="http://www.lichtblickblog.de/wp-content/uploads/2012/05/Carlos-Zorrilla-300x224.jpg" alt="" width="300" height="224" /></a><p class="wp-caption-text">Carlos Zorilla von der LichtBlick-Partnerorganisation DECOIN in Ecuador </p></div>
<p><em>Die an Schätzen reiche Natur in Ecuador ist bedroht. Seit vielen Jahren kämpfen Umweltschützer gegen den Raubbau &#8211; auch im <a title="Das LichtBlick-Regenwaldprojekt" href="http://www.lichtblick.de/h/regenwaldprojekt_110.php" target="_blank">LichtBlick-Projektgebiet in der Intag-Region</a>. In seinem bewegenden &#8220;Brief an die Erde&#8221; prangert Carlos Zorrilla Ignoranz, Habgier und Raubbau an. Zorilla ist Leiter von DECOIN, der Partnerorganisation von „GEO schützt den Regenwald&#8221; und LichtBlick. Wir dokumentieren den vollständigen Brief von Carlos im LichtBlickBlog.</em></p>
<p>Liebe Erde,<br />
erst einmal bitte ich dich aufrichtig um Entschuldigung. Seit Jahrzehnten wissen wir, wie viel Schaden wir Dir und all Deinen Ökosystemen zufügen, und noch immer machen wir weiter als wäre alles in Ordnung.</p>
<p><span id="more-4729"></span></p>
<h4>Falsche Denkmuster diktieren, dass Wachstum wichtiger ist als Mensch und Umwelt</h4>
<p>Tagtäglich werden mehr von uns geboren und werden mit den falschen Voraussetzungen und Werten geimpft, die Dir so viel ökologische Verwüstung gebracht haben, und Deinen menschlichen und nicht-menschlichen Bewohnern so viel Leid. Zu diesen falschen Annahmen gehören: Mehr ist besser, neu ist super, Menschen sind die Krone der Schöpfung, Wälder sind nur Kubikmeter Nutzholz, Deine Ozeane sind Müllschlucker und die Fische sind allein da, um die Menschheit zu ernähren.</p>
<p><a></a></p>
<p>Dieses falsche Denkmuster diktiert, dass wirtschaftliches Wachstum wichtiger ist als die Gesundheit der Menschen und der Umwelt, nichts ist wichtiger als der Profit und über Arm oder Reich entscheidet einzig und allein das Bruttosozialprodukt. Die gefährlichste Annahme dieses Denkmusters, die nicht totzukriegen ist, besagt, dass Deine Elemente nur dazu da sind, in Güter verwandelt zu werden, zugunsten einer einzigen Art: Homo sapiens. Der, nebenbei bemerkt, noch immer annimmt, seine Art sei gesegnet mit einzigartigen Privilegien, übereignet von einer übernatürlichen Instanz, die ihm alle Deine lebendigen und nicht-lebendigen Teile zur alleinigen Verfügung überlassen hat. Ja, mir ist klar, dass der Name Homo sapiens, „Weiser Mensch“, völlig absurd ist. Oft wünsche ich mir, ich hätte mit ihm nichts zu tun.  Doch dieser falsche Name existiert weiter und die Art zu ändern ist verdammt schwierig.</p>
<h4>Der Name &#8220;Homo sapiens&#8221; &#8211; weiser Mensch &#8211; ist völlig absurd</h4>
<p>In dem Land der Wälder und Wolken in dem ich lebe, das Politiker und Geografen Ecuador nennen, ist die Lage kein bisschen besser als irgendwo sonst auf deiner Oberfläche. Beispielsweise bemüht sich unser Staatsoberhaupt nach Kräften großflächigen Bergbau voranzutreiben, in diesem Land, das mit einer unglaublichen biologischen und kulturellen Vielfalt gesegnet ist, und so reich ist an Wasser! Du wirst es womöglich nicht glauben, doch dieser vermeintlich „Weise Mensch“ möchte mitten im Bergnebelwald, im Tieflandregenwald und im Paramo Erze schürfen! Und wenn es technisch möglich wäre, würde er selbst auf dem Meeresgrund noch danach schürfen! Dieser Mensch, von dem man annehmen sollte, dass er mehr Verstand hat als andere, drängt darauf, in Regionen Erze zu schürfen, die so reich sind an Bächen und Flüssen, dass die Bergbaufirmen nicht wissen, was sie mit all dem Wasser anfangen sollen. Der Bergbau wird die Bäche und Flüsse genauso wie die Grundwasser führenden Erdschichten durch Säure und giftige Schwermetalle so verunreinigen, dass sie für immer untauglich für das Leben sein werden. Ja, für immer und ewig! Und, wenn das nicht schlimm genug ist: Viele dieser Bäche und Flüsse liefern Tausenden Menschen Wasser zum Trinken, Wasser zur Bewässerung der Felder, zum Fischen und für die Erholung. Dies sind alles Tatsachen. Ich erzähle keine Lügen, versprochen!</p>
<h4>Sie lieben das schnelle, leichte Geld, das der Bergbau in die Staatskassen spülen kann</h4>
<p>Wissen sie, was sie da tun? Ja, zweifellos. Warum, fragst Du? Die Antwort liegt klar auf der Hand, sie lautet: Dummheit aus Habgier. Falsche Leitlinien im Leben. Sie lieben das schnelle, leichte Geld, das der Bergbau in die Staatskassen spülen kann. Nach all den Jahrhunderten glauben sie noch immer, dass Entwicklung gleichbedeutend ist mit Wohlstand; mit guten Straßen, ausuferndem Konsum, dem Besitz von Autos, mit Krankenhäusern, mit gut bezahlten Jobs und Computern in jedem Haushalt. Und mit immer größeren Häusern, um sie mit immer mehr und immer neueren Besitztümern zu füllen. Der Mensch, der hier in Ecuador Präsident genannt wird, glaubt, er könne die Armut abschaffen, indem er dutzende, vielleicht hunderte, großflächige Minen in den Anden genehmigt – in einer der wunderbarsten Regionen auf Deiner Oberfläche. Von welcher Armut spricht er, wirst du vielleicht fragen? Nur von wirtschaftlicher! Hinzu kommt, dass die Armut in den Ländern weiter ansteigt.</p>
<h4>Nicht Fortschritt, sondern Vernichtung</h4>
<p>Bei den Anstrengungen die Wirtschaft voranzubringen, ziehst du den Kürzeren. Und zwar gewaltig. Menschen wie dieser haben kein Problem damit, wegen einiger Pfund Gold, Tonnen von Kupfer oder Kohle ganze Bergketten zu zerstören, um damit die Industrie –wohlgemerkt die in anderen Teilen der Welt – für einige Tage oder Wochen zu versorgen. Einzigartige Nebelwälder mit unglaublicher Vielfalt an Leben werden im Handumdrehen in Tagebau-Alpträume verwandelt, aus denen für Tausende von Jahren die Schwermetalle bluten. Die Menschen, deren Denkweise er vertritt, tragischerweise ist es die große Masse, würden die gesundheitlichen und kulturellen Auswirkungen, die sozialen Folgen und die Umweltverwüstung, die der Bergbau verursacht, als „unvermeidlichen Preis des Fortschritts“ bezeichnen. Doch jene Lebewesen, die vor Ort existieren, haben hierfür eine andere Bezeichnung: Vernichtung. Das alles passiert hier in diesem Land Ecuador, es ist jedoch praktisch überall gleich. Auch, wenn es Dir nicht wirklich hilft, ich entschuldige mich dafür. Gleichzeitig möchte ich, dass Du weißt, dass nicht alles düster und hoffnungslos ist. Viele, viele Menschen arbeiten hart daran, dass man anders mit Dir umgeht. Heute beispielsweise feiert vielleicht eine Milliarde Menschen deinen Tag, den Tag der Erde. Es wird Feste geben, Bäume werden gepflanzt, Flüsse gesäubert; mit Musik, Puppentheater, Film Festivals und vielem anderen werden Menschen deinen Geburtstag feiern. Um ihre Dankbarkeit auszudrücken; um ihrer Angst über den Zustand der Erde Ausdruck zu verleihen; um klarzustellen wie die Dinge sein sollten. Um lautstark für Veränderung einzutreten. </p>
<h4>Zweifellos sind die Dinge dabei, sich zu ändern</h4>
<p>Und zweifellos sind die Dinge dabei, sich zu ändern, wenn auch das Tempo viel zu langsam erscheint. Speziell in unserer Ecke von Dir, hat die kleine Organisation für die ich arbeite, Zehntausende Bäume gepflanzt, zumeist einheimische Arten. Wir arbeiten mit Gemeinden und Bezirksregierungen, um so viele Bäche, Flüsse und Regenwälder zu schützen, wie irgend möglich, und auch die Tausenden von Arten, die dort ihr Zuhause haben. Wir haben mitgeholfen nicht weniger als 12 000 Hektar Wald zu schützen. Mir ist klar, dass dies nicht viel ist im Vergleich zu dem, was jeden Tag verloren geht. Aber mehr konnten wir mit dem, was wir zur Verfügung haben, nicht erreichen. Wir setzen uns vehement gegen Bergbauprojekte ein, die tausende Hektar Primärwälder vernichten würden, Flüsse und Gemeinden in der wunderschönen Gebirgsregion von Toisan. DECOIN arbeitet sehr hart daran, die Lügen von Regierungen und Industrieunternehmen, wie die der chilenischen CODELCO, zu entlarven; um Gemeinden und Bezirksregierungen die Folgen und die Kosten von Bergbau in solch wasserreichen Gegenden klar zu machen. Und, da es zahllose Lügen gibt, nimmt das viel Zeit in Anspruch.</p>
<p>Gerade haben wir auch unsere Arbeit in den Schulen wieder aufgenommen, damit junge Menschen ihren wahren Platz in der Natur begreifen, damit sie herausfinden, was sie tun können, um an Lösungen für die alptraumhafte, Dich bedrohende  Umweltzerstörung, mitzuwirken.</p>
<h4>Wir sind das erste Land weltweit, das anerkennt, dass auch die Natur Rechte hat!</h4>
<p>Unser wichtigstes Ziel ist das Verhalten der Menschen Dir gegenüber zu ändern. Um dies Wirklichkeit werden zu lassen, gibt es hier in Ecuador eine wichtige Schrift und Werte – zumindest auf dem Papier: das Recht auf „Sumak Kawsay“, was sich übersetzen lässt mit „Leben in Harmonie“, in Harmonie mit sich selbst, mit den Nachbarn, mit der Familie, mit der Gemeinde und ganz besonders, in Harmonie mit Dir. Es ist unglaublich, das gleiche Dokument gibt auch DIR Rechte; wir sind das erste Land weltweit, das anerkennt, dass auch die Natur Rechte hat! Wenn nicht nur sehr wenige Menschen – und am wenigsten Regierungsmitglieder – dieses Recht ernst nehmen würden, wäre dies ein Anlass groß zu feiern. </p>
<p>Dir ist vermutlich klar, wie schwierig es ist, gegen diesen rauschenden Fluss anzuschwimmen, den das Entwicklungsmodell darstellt, und sich gegen die Interessen zu stellen, die dahinter stehen. Es ist schwierig, da das wirtschaftliche System sehr, sehr stark ist, da die Politiker buckeln vor den wirtschaftlichen Interessen und extrem kurzfristig denken. Noch dazu investieren Unternehmen Millionen, damit die Leute ihre Produkte konsumieren und, um ihr Image aufzupolieren. Und trotz allem, was dagegen spricht, kommt die Nachricht bei immer mehr Menschen an; sie ändern ihr Leben. Und außer uns gibt es noch viele andere Gruppen und Einzelkämpfer, die wirklich versuchen etwas zu ändern; und die damit Erfolg haben.</p>
<p>So klein diese Aktionen auch sein mögen, ich hoffe inständig, dass diese Neuigkeiten Dir Mut machen.<br />
Und eines hätte ich fast vergessen: Meine Partnerin und ich haben unsere wundervolle, vor kurzem geborene Tochter nach dir benannt: Mares Gaia! <br />
Herzlichen Glückwunsch!</p>
<p>Carlos Zorrilla<br />
Intag, Ecuador<br />
Tag der Erde, 2012</p>
<p><em>Diesen Brief hat Carlos Zorrilla bereits am 22. April 2012, dem „Tag der Erde“, verfasst. Die Übersetzung von Eva Danulat &#8211; Geschäftsführerin von &#8220;Geo schützt den Regenwald&#8221; &#8211; erreichte uns in diesen Tagen.</em></p>
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		<item>
		<title>Drei Bars auf St. Pauli wechseln zu LichtBlick-Strom</title>
		<link>http://www.lichtblickblog.de/2012/04/26/drei-bars-auf-st-pauli-wechseln-zu-lichtblick-strom/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Apr 2012 08:25:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katinka Königstein</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunden]]></category>
		<category><![CDATA[Ökostrom]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.lichtblickblog.de/?p=4719</guid>
		<description><![CDATA[Marcel Kummerfeld betreibt zusammen mit seinem Geschäftspartner Eddie Page drei Bars auf Sankt Pauli. Die Barbarabar und das Pooca auf dem Hamburger Berg und die „3-Zimmer-Wohnung“ in der Talstraße. Alle drei Lokale versorgen wir ab Februar 2012 für zunächst drei Jahre mit Ökostrom. Marcel Kummerfeld, Organisator und Inhaber der Lokale,  und ich sitzen im 1. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
